Agdal Gärten – Grüne Oasen in Marrakesch

Die ersten Bäume der Agdal Gärten wurden bereits im 12. Jahrhundert von den Almohaden angelegt, um Schatten und Schutz vor der Hitze der Wüste zu schaffen. Die heutige Anordnung des Parks und die ihn umgebenden Mauern stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Agdal Gärten in Marrakesch – Stadt der Gärten

Die Agdal Gärten bieten Wasser und Schatten. Ein Luxus in einer Region mit Wüste und Hitze. Die Agdal Gärten erstrecken sich auf mehreren Kilometern südlich des Dar El Makzhen Palastes und bestehen traditionell im Wesentlichen aus geradlinig angeordneten Granatapfel-, Orangen- und Olivenbäumen und Rosen.

Durch eine ausgeklügelte Wasserversorgung werden die Agdal Gärten mit Wasser aus dem Hohen Atlas bewässert. In unterirdischen Kanälen wird das Wasser aus dem Hohen Atlas in die Gärten nach Marrakesch geleitet.

Grüne Oasen mit Dar el-Hana Palast in Marrakesch

Seit 1985 gehören die blühenden Agdal Gärten zusammen mit den Menara Gärten und der Medina von Marrakesch zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Agdal Gärten können sich rühmen eine vielfältigere Vegetation als die Menara Gärten Marrakeschs zu besitzen.

In Mitten der Agdal Gärten liegen mehrere Stabecken, in denen das Wasser gesammelt wird. Es-Salah ist das größte Wasserreservoir des Agdal Gärten und gleicht einem riesigen Wasserbecken in der Größe eines kleinen Sees. An ihm befindet sich das Dar el-Hana, ein beeindruckender Palast mit Panoramaterrasse, die einen herrlichen Blick über die Agdal Gärten hinweg auf den Hohen Atlas gewährt.

Eine Meinung

  1. Krass! Hätte ich garnicht gedacht…

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