Älterer Liebhaber: Frauen leben länger mit älterem Partner

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung haben herausgefunden, dass die Lebenserwartung einer Frau mit dem Alter des Partners zusammenhängt. Allerdings ist es nicht so, wie wohl die meisten jetzt erwartet hätten, dass ein jüngerer Liebhaber die Lebenserwartung erhöht. Nein, es hat sich herausgestellt, dass eine Frau eher ein höheres Alter erreicht, wenn der Partner etwas älter oder zumindest im gleichen Alter ist.

Ein älterer Liebhaber ist gesünder

Wahrlich ist die Wissenschaft bislang davon ausgegangen, dass es bei Frauen genauso wie es bei Männern immer gesagt wird, so ist, dass ein jüngerer Partner die Lebenserwartung erhöht. Bei Männern ist das wohl auch erwiesen. Bei Frauen hat sich allerdings eher das Gegenteil bestätigt. Diese Erkenntnis beruht auf der Auswertung der Daten von zwei Millionen dänischen Ehepaaren.

Ein älterer Liebhaber löst weniger Stress aus als ein jüngerer Liebhaber

Den Grund, warum Frauen mit einem jüngeren Partner im Verhältnis nicht so lange leben, sehen Experten im Stress den ein jüngerer Liebhaber bei der Frau auslösen soll.
Dabei geht es nicht nur um den Stress, den die Frau sich eventuell macht, um mit dem jüngeren Mann mitziehen zu können, sei es äußerlich, in sportlicher Hinsicht oder im Hinblick darauf, mit einer eventuellen Konkurrenz mithalten zu müssen.
Es geht auch, oder vor allem, um den Stress, der durch die Gesellschaft auf sie einwirkt. Es gilt heutzutage immer noch als „unnormal“ wenn in einer Beziehung die Frau älter ist als der Mann. Also ist demnach weniger ein jüngerer oder älterer Liebhaber der ausschlaggebende Punkt weswegen eine Frau mit einem jüngeren Mann eine geringere Lebenserwartung hat, als eher eine intolerante Gesellschaft.

Keine Meinungen

  1. Also hmm, lieber Herr Conrads, das ist jetzt nicht einfach für mich zu erkennen, was Sie persönlich wirklich denken. Was Herr Thomas Bosch dazu meint, erfährt man schon deutlicher. Eigentlich erklären Sie nur in einem einzigen Satz, es wäre Ihre eigene Meinung, der Glaube würde, solange sich die Naturwissenschaft nicht selbst zur Religion erklärt, von diesen auch nicht tangiert. Obwohl: Hat sich nicht auch der Götterglaube jeweils selbst zur Religion erklärt? Und ganz so einfach kann man es sich aber nicht machen im Sinne von „Biologie hat mit Theologie nichts zu tun, Theologie hat mit Biologie (oder evtl. anderen Wissenschaften) nichts zu tun und sich in die Ebene der verschiedenenartigen Fragestellungen flüchten. Warum, wie, wer, wozu, wodurch etc. Da waren die alleinherrschenden Kirchenfürsten nämlich entschieden anderer Meinung, als Sie z.B. im Mittelalter etliche Wissenschaftler verfolgten oder töteten, weil wissenschaftliche Erkenntnisse sehrwohl ihr Weltbild des Glaubens, ihre Stellung, ihre Glaubwürdigkeit und ihre ausgegebenen Parolen und Ansichten bedrohten. Wissenschaft ist nämlich das erhellende Licht in der Dunkelheit der Unwissenheit, welche die Kirche dringend brauchte und daher erhalten wollte. Hätte die Kirche zu Darwins Zeiten noch so viel Macht gehabt, hätte dieser Mann mit Sicherheit auch dran glauben müssen. Bekämpft haben sie ihn jedenfalls massiv.Ob die Kirche oder aber Sie selbst heute an die wissenschaftliche Evolutionstheorie und/oder einen gottgewollten Heils-Plan glauben, (wie sieht der aus, was hat der zum Ziel und welchen Zweck verfolgt der???) sowie daran, dass Gott selbst die Menschen erschaffen und sie sich entwickeln hat lassen oder diese schon fertig hochentwickelt geschaffen wurden, erzählen Sie uns jetzt leider nicht. Auch möchte ich gerne noch weitere Fragen von Ihnen als Theologen, der schließlich von sich selbst sagt, er habe alle theologische Fragen im Griff, beantwortet bekommen und zwar folgende: WARUM hat Gott den Menschen überhaupt erschaffen? Wozu braucht ein Gott eigentlich Menschen? Und wo würde sich in der Schöpfung hier ein planvolles, zielgerichtetes oder gar sinnvolles Vorgehen zeigen? Wozu erschuf er denn unzählige Milliarden von dummen Kugeln im All, heißen, kalten, festen oder gasförmigen, und noch strunzdümmere, herumkurvende Eisbrocken aus dem Kuipergürtel, die seine hochwertigen Kreaturen dauernd bedrohen, wenn Gott doch für seine angeblich höchste und letzte Schöpfung nur ein kleines Erdenkügelchen gebraucht hätte, und er das ansonsten sinnlose Universum drumherum viel sparsamer und von Anfang an freundlich warm und angenehm hell, sowie sinnvollerweise schon mit Atemluft gefüllt, erschaffen hätte können? Von so extremen klimatischen Unterschieden von arschkalt und nass bis brüllheiß und ausgetrocknet ganz zu schweigen. Ist diese Erde eine gut ausgewogene, gerechte Wohnstatt für die einzige lebendige Schöpfung weit und breit? Warum kann Gott angeblich ausgeklügelte Menschen erschaffen, aber dem simplen Materialbrocken nicht befehlen, gefälligst zuverlässig von seiner Erde wegzubleiben. Es scheint auch wenig durchdacht oder intelligent zu sein, wenig planvoll oder nutzvoll, die eigenen Kreationen immer wieder einmal mit einem Streich auszurotten oder zu zerstören und von vorne anzufangen nach so einem Aufwand. In einer Firma hätte Gott bei so einer Arbeitsweise und einer derartigen Aufwand/Nutzen-Rechnung wahrscheinlich nicht einmal die Probezeit überstanden. Den Neandertaler, den wir als Menschen bezeichnen, hat er zum Beispiel wieder aussterben lassen und einen fitteren Menschenstrang, den Chromagnon-Menschen mit seinem Vorfahren Prokonsul zu unserem Menschheitsahnen gemacht. Hat Gott Verschiedenes erst einmal ausprobiert, auch die Dinosaurier? Ist er ein „nüchterner“ Labor-Wissenschaftler, der organisches Leben nur als Arbeitsmaterial sieht, die Erde als Petrischale benutzt und nur gute, überlebensfähige Ergebnisse am Leben lässt? Dann hätte Darwin jedenfalls hundertprozentig Recht. Ist das der Sinn hinter allem? Denn warum sollte ein Gott denn so viel Materielles oder Körperliches überhaupt erschaffen, auch den Menschen, wo es ihm doch um das Spirituelle allein zu gehen scheint, um die Seele? Warum sind wir Menschen dann nicht auch „nach seinem Ebenbild“ ebensolche rein spirituelle Wesen geworden? Und warum gibt er den Tieren keine anerkannte Seele oder Gefühle? Anderes Forschungsprojekt? Warum setzte er uns damals peng auf die Erde und überließ seine angeblich so geliebten Kreaturen ihrem Schicksal, setzte sie über Jahrmillionen hinweg einem oft grausamen körperlichen Überlebenskampf aus in seiner angeblich grenzenlosen Güte? Auch die Frage, was nützt ein Gott überhaupt dem Menschen im Allgemeinen, darf man doch wohl auch einmal in den Raum stellen. Oder was hilft er ihm im Besonderen, wenn dieser sich gegenüber den vielen Hungernden und durch Naturkatastrophen vernichteten Menschen so grenzenlos gleichgültig zeigt? Kein Plan? Heilsplan? Quält er erst seine Menschen mit Überlebenskampf und erlöst er sie dann in körperlose Sphären, wenn sie an ihn glauben, egal ob manche Menschen sich auf Erden in der Wüste hatten abmühen müssen oder in fruchtbaren Gegenden bereits ein Leben wie im Paradies hatten führen können? Ist Gott ungerecht? Wählt er wirklich von Anbeginn an die Seinen aus? Könnte man das nicht deutlich Selektion nennen? Ist Darwin also Gottes Schüler? Hat Gott Darwin seine Evolutionslehre diktiert (wer könnte das Gegenteil dieser Behauptung beweisen, ging bei der Bibel schließlich auch nicht?) Ersetzt Gottes offenbartes Evolutionsgeheimnis nun die überholte alte Bibel? Wird Evolutionstheorie das dritte Testament? Schluss mit Geheimnis des Glaubens? Dann allerdings würde ihre obige Befürchtung doch wahr werden und die Naturwissenschaft wäre die neue Religion, aber auch der empirische Gottesbeweis. Endlich. Dann bliebe den großmächtigen, uralten, behäbigen und scheinbar ewigen Kirchen nur zu hoffen, dass sich das warnende Beispiel in ihres Gottes Labor-Plan nicht wiederholt, wo er doch schon einmal ausgerechnet die großmächtigen, uralten, plumpen und scheinbar „unkaputtbaren“ Dinos komplett und unerwartet hat aussterben lassen. Ich mache mir ernstlich Gedanken, wenn auch manchmal ungewöhnliche und hoffe daher auf eine ernsthafte Antwort.Liebe Grüße, Ihr Sowieso

  2. Ich danke Ihnen diesmal sehr für Ihren kritischen und differenzierten Kommentar. Wir haben uns hier wohl auf ein weites Feld begeben. Grundsätzlich denke ich, dass uns MEnschen der Wunsch nach Objektivität in die Ideologie treibt. Ich habe da sehr viel von dem Philosophen Ernst von Glasersfeld und von meinem Doktorvater Peter Lampe gelernt.Vieleicht haben Sie ja Lust, mal etwas von den beiden zu lesen:Glasersfeld, Ernst von, Ernst v., Konstruktion von Wirklichkeit und der Begriff der Objektivität, in: Einführung in den Konstruktivismus, Schriften der Carl Friedrich von Siemens Stif-tung, Bd.10, München 1985, S. 1-26Lampe, Peter, Die Wirklichkeit als Bild, Gütersloh 2006Ser schöne Einführung in den Konstruktivismus!Pörksen, Bernhard, Abschied vom Absoluten. Gespräche zum Konstruktivismus, Heidelberg 2001Ich habe mich durch Ihren Kommentar inspiriert gefühlt zu meinem Beitrag vom 21.07, wohl wissend, dass auch der nur Fragment ist.Viele GrüßeF.C.

  3. Danke für Ihre Buchempfehlung. Ja, ist vielleicht einmal etwas für lange Winterabende, nur momentan zerfließe ich vor Hitze und habe leider wenig Zeit.

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