Nach ausgiebigem Schlaf – keiner muss raus zum Arbeiten! – wuseln nun alle WG-Mitlgieder geschäftig in Küche und Wohnstube herum. Der Fernseher ist an, Wimbledon läuft.
Wir sind zu einer Party eingeladen, die ein ‚potluck‘ ist. Eigentlich ein schönes Wort: das Glück im Topf. Glück nur dann, wenn alle Feierwilligen was verschiedenes mitbringen und nicht 20 Leute mit Brot oder Nachspeise antraben. Kluge, organisatorisch denkende Menschen, haben sich für diese Fälle was einfallen lassen. Alle Nachnamen von A bis H bringen ein richtiges Essen mit, sprich Fleisch. Die nächsten, von I bis P bringen gemüsige Sachen, Beilagen, also auch Kartoffeln. Dann werden weiter Nachtisch und Getränke verteilt. Man muss nur vorher schauen, dass im Bekanntenkreis auch genügend verschieden-buchstabige Nachnamen bestehen
Bericht von der Party gibts also morgen, gefolgt von einem Wetterbericht. Die Wettervorhersage drohte nämlich mit Regen heute abend. Dann würde das Feuerwerk ins Wasser fallen und die Stadt Boston einen anderen Termin für das Spektakel finden. Momentan ist eitel Sonnenschein. Die Kartoffeln rufen, will schließlich mit einen zünftigen Kartoffelsalat auftrumpfen.
