Konditor Ausbildung: Inhalte, Dauer und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Konditor Ausbildung entführt in einen traditionsreichen Beruf hinein, an dem sicher immer Bedarf herrschen wird. Wer wird schon jemals von Torten und Pasteten genug bekommen? Eine Ausbildung zum Bäcker oder eine Konditorlehre wird immer angeboten werden. Süßigkeiten haben Zukunft.

Konditoren sind in Anführungszeichen gehobene Bäcker. Sie legen den Schwerpunkt bei ihren Luxusprodukten voll auf süße Backwaren. Für Herbes und Deftiges muss man nebenan zum Bäcker oder zum Metzger, denn der Konditor betont mit seinen Kreationen die künstlerische Seite.

Beruf Konditor: Ausbildung für einen hungrigen Arbeitsmarkt

Die Arbeitssituation für Konditoren ist prächtig. Denn es gibt mehr freie Plätze als Bewerber. 95 % aller Ausgebildeten finden zudem einen festen Arbeitsplatz, oft werden sie von ihrem Ausbilder übernommen.

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Zwei Drittel aller Auszubildenden sind Frauen.

Anforderungen und Inhalte der Konditor Ausbildung

Die formalen Anforderungen sind gut zu verkraften. Mindestens ein Hauptschulabschluss ist verlangt, manche verlangen auch die Fachoberschulreife. Ferner notwendig ist ein ärztliches Gesundheitszeugnis. Denn als Konditor muss man in der Küche stundenlang körperlichen Belastungen Stand halten.

Die wesentlichen Anforderungen sind aber andere: Geschicklichkeit, guter Geschmack, ausgeprägte Geruchs- und Geschmacksnerven, ein Gespür für Ästhetik. Am wichtigsten: Kreativität und die Lust an der Kunst.

Der Konditor entwirft Torten und Pralinen selbst, auf Kundenwunsch oder nach einem Musenkuss. Für die Realisierung eigener Pläne muss der Azubi auch Experimentierfreude, Ausdauer und Selbstdiziplin mitbringen.

Wer in einem Café arbeitet, sollte sich gerne mit Menschen umgeben und unterhalten können. Außerdem muss der Konditor im Team arbeiten können.

Die Ausbildung dauert drei Lehrjahre. In jedem Lehrjahr steigt das Ausbildungsgeld um ein paar Euro an. Mindestens 210 € im ersten, höchstens 500 € im letzten.

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Konditorlehre

Je nach Bildungsgrad kann der fertig gebackene Konditorgeselle sogar ein bestimmtes Studium beginnen, zum Beispiel Ernährungswissenschaften oder Lebensmittelchemie.

Nach der Gesellenprüfung kann der Konditor seinen Meisterbrief anstreben. Als Ergänzung kann man auch den Betriebswirt im Handwerk machen.

Innerbetriebliche Posten werden je nach erreichter Qualifikation mehr und mehr. Angefangen beim Postenleiter, geht die Karriereleiter über den Backstubenleiter und den Chefpatissier.

Erst mit dem Meisterbrief kann der Konditor auch eine eigene Konditorei eröffnen und leiten. Das Studium ermöglicht auch Karriereschritte in eine ganz andere Richtung.

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Und so hitzig es während der Konditor Ausbildung im Backkeller auch zugehen mag, nie vergessen: die zuckrigen Kunstwerke müssen durch den Magen gehen wie Liebe!

Weiterführende Links:

http://www.konditoren.de/

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