„Zu Hause“ oder „zuhause“ – wie heißt es richtig?

In der Rechtschreibung fühlen sich nur wenige so richtig heimisch. Dabei kann man das erreichen, wenn man sich ein wenig mit ihr beschäftigt. Damit Sie sich richtig „zu Hause“ oder „zuhause“ fühlen, erklären wir heute deren Unterschied.

Präpositionen bestimmen die Schreibweise

Ob man „zu Hause“ oder „zuhause“ oder gar „Zuhause“ schreibt, kommt auf den grammatischen Zusammenhang an. Steht der Begriff zusammen mit einer Präposition, wird der Ausdruck normalerweise getrennt geschrieben:

  • Der Chef ist nicht zu sprechen, er ist außer Haus.
  • Die Lieferung erfolgt frei Haus.

Im Fall von „zu“ und „nach“ sieht es jedoch anders aus. Hier sind laut Duden beide Schreibweisen zulässig, also getrennt und zusammen:

  • Sie ging später nach Hause/nachhause
  • Er blieb zu Hause/zuhause
  • Am schönsten ist es doch immer noch zu Haus/zuhause

Übrigens ist es bei diesen Konstruktionen zulässig, ein „e“ ans Ende von „Haus“ zu hängen oder es wegzulassen. Schreibt man den Begriff zusammen, muss immer ein „e“ ans Ende.

Wann wird es groß geschrieben?

Wenn der Ausdruck zu einem Substantiv wird, dann wird er immer zusammen- und großgeschrieben:

  • Das Zuhause sollte gemütlich sein.
  • Er suchte sich ein Zuhause.
  • Endlich hat sie ihr eigenes Zuhause.

Hier muss das „e“ immer am Ende stehen, sonst gilt es als Fehler.
 
Bildquelle: Pixabay, holiday-house, 177401 1280

 

 

 

 

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