Work-out in der Natur – Für diese Fitnessübungen brauchen Sie nur den Wald

Wald-Work-out – Für diese Fitnessübungen braucht man nur die Natur

Beim modernen Sport liegt längst eine Mischung aus Running, Kraftübungen und Calisthenics im Trend. Die Zeiten, in denen wir einfach nur Joggen gingen oder uns im Fitnesstudio aufpumpten, sind längst vorbei. Das Gute daran: Dieses moderen Work-out benötigt nichts außer dem eigenen Körpergewicht …

Die Natur ist das beste Studio

Der Wald ist natürlich die beste Joggingstrecke. Der weiche abwechslungsreiche Untergrund fordert und schont die Gelenke und verbessert Balance und Koordination. Damit hätte sich dann der Kardio- und Aufwärmteil des Work-outs auch schon erledigt. Als besonderes Extra beim Laufen eignen sich entfernte Bäume als Marker, mit deren Hilfe lassen sich Zwischensprints ideal timen. Am besten funktioniert das direkt nach dem Work-out, wenn der Körper noch ausreichend Kraft hat. Doch auch ansonsten bietet der Wald abwechslungsreiche „Sportgeräte“: Ein tief hängender, stabiler Ast ist die perfekte Klimmzugstange. Besonders dann, wenn der Ast nicht locker umgriffen werden kann, das bezieht die Unterarme stärker ins Training ein. Variiert wird dann zwischen einfachen, schmalen Pull-ups und dem weiten Zug für den Latissimus.

Crossfit meets Cross Country

Obwohl die meisten größeren Waldstücke, auch Stadtforste, in Deutschland gut gepflegt werden, finden Sportler dort immer einige herumliegende Holzstücke, die sich je nach Größe für unterschiedliche Übungen eignen. Kurze, schwere Äste sind ideale Gewichte für Bizeps Curls oder eignen sich als Gewicht für Squats oder Squat Jumps. Profis stemmen das Gewicht hierbei aus dem Körper heraus und halten es am langen Arm. Ein langer Ast dagegen lässt sich wie eine Langhantel an der Bank drücken, vor allem wenn der Rücken auf einem Baumstamm aufliegt. Natürlich ist der lange Ast auch für die Military Press oder das klassische Trizepsstemmen gut geeignet. Ein kräftiger, kurz gesägter Stamm ermöglicht ein tolles Ganzkörper-Work-out. Vor dem Stamm hockend wird dieser von unten gegriffen und aus dem Squat heraus geflippt. Ein kurzer Sprung oder zwei Schritte hinterher und so entsteht ein ganzer Parcours. Anspruchsvoll wird es beim Power Slam. Hierfür wird ein breiter und schwerer Ast von etwa einem Meter benötigt, der wie ein Vorschlaghammer auf einen Laubhaufen geschlagen wird. Ein härterer Untergrund eignet sich nicht, da der Ast sonst splittern kann und der Aufprall einen extremen Druck für die Arme verursacht.

Auch Adonis war ein Waldmensch

Das Work-out im Wald ist eine effektive Trainingslösung, die Ausdauer, Schnellkraft und Power bestens kombiniert. Hier wird der ganze Körper angesprochen und die geformte Muskulatur ist natürlich und athletisch, nicht nur kosmetisch. Vor allem im Team macht das natürlich noch einmal mehr Spaß.

Foto: Thinkstockphotos, 99803645, Hemera, Christopher Nuzzaco

Eine Meinung

  1. Ich finde die Tendenz zum Sport draußen toll. Die Menschen gehen wieder mehr an die frische Luft und nutzen Ihre Umgebung. Ich nutze hierfür mein Trekking-Bike und mache vereinzelt Workouts zum Muskelaufbau. Durch die Radtouren lernt man auch die Nachbarorte kennen und sieht Ecken, die einem vorher noch gar nicht aufgefallen sind.
    Nach einem Umzug fand ich es auch immer super Joggen zu gehen, da man so in kurzer Zeit viel von dem neuen Umfeld kennenlernen kann.

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