Wir probieren es mit Sat-DSL – eine wahre Geschichte (Teil 2)

Satelliten-Internet hat ein Problem: Die Verbindung funktioniert nur in eine Richtung. Konkret: Die Daten kommen aus dem Internet über den Satelliten zum Kunden. Um aber beispielsweise eine Seite aufrufen zu können, müssen auch Daten vom Kunden ins Internet geschickt werden. Und hierfür wird neben der Satellitenverbindung ein seperater Kanal benötigt, beispielsweise per ISDN.

Sky-DSL beispielsweise bietet diverse Tarife, darunter aber keinen, der eine Flatrate für beide Richtungen anbietet. Im besten Fall kann man günstige Minutenpakete kaufen und eine Software von Sky-DSL soll sicherstellen, dass die ISDN-Leitung nur zugeschaltet wird, wenn sie wirklich benötigt wird. Das ist ein guter Ansatz, aber trotzdem ein Unsicherheitsfaktor. Was nützt uns Sat-DSL, wenn wir am Ende nochmal mehr bezahlen? Die Rechnungen sind jetzt schon gruselig genug.

Bei der Telekom gibt es nun eine Vollflatrate für beide Richtungen. Man muss nur Telekom-Kunde sein, was wir (gezwungenermaßen) sind.

Von unseren beiden ISDN-Leitungen wird dann eine fürs Internet belegt, aber das ist schon ein Fortschritt zu heute.

Endlich (wieder) keine Gedanken über die Onlinezeit machen und vielleicht sogar (wieder) mit erträglichen Datenraten online sein – das wär's.

Bevor dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es aber eine Menge Vorbereitung. Die Hardware muss her. Sie muss angeschlossen werden. Alles ist einzurichten.

Wir werden sehen.

Zum Glück haben wir jemanden, der sich mit Satelliten-Anlagen und Computer-Netzwerken bestens auskennt. Das gibt Hoffnung. Nur wenn, dann wird es frühestens Anfang November was.

Bleiben Sie dran. Diese Serie wird fortgesetzt…

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