Wir haben bezahlt!

Den Initiatoren vom Online-Magazin „gulli“ („Untergrund-News“) und den bis jetzt knapp 1.400 Unterzeichnern der „Petition“ gehen die Kriminalisierungsaktionen der Musikindustrie bei gleichzeitig verschärften DRM-Maßnahmen gegen den Strich. Das Argument: Man bezahle nicht nur durchschnittlich 17 Euro für eine CD, sondern auch 20 Euro für ein Band-T-Shirt, 70 Euro Abgaben an die Verwertungsgesellschaften beim Kauf eines PCs, 2,50 Euro für einen mp3-Player, sieben Cent für jeden Rohling, etc. Im Gegenzug könnten anständig erworbene Platten auf vielen Geräten wegen des Kopierschutzes nicht mehr abgespielt werden, würden Musikblogger, Webradios, Podcaster verfolgt. Daß bei der Aufzählung GEMA und GEZ lustig vermischt werden, sei mal übersehen; daß die Initiatoren sich in ihrem Online-Magazin vor allem mit Filesharing, Hacken, Rippen, anonymem Surfen und ähnlichem beschäftigen, ebenfalls – die Kampagne behandelt den mächtigen Unterschied zwischen Legalität und Legitimität, der die ganze DRM-Chose so unappetitlich macht. Es möge sich jeder selbst ein Bild machen: wirhabenbezahlt.de

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