Eine Wandheizung, die nach dem uralten Prinzip der römischen Hypokausten funktioniert, hat auch heute etliche Vorteile zu bieten, die zumindest ein Nachdenken über den nachträglichen Einbau sinnvoll machen.
Dadurch, dass die Erwärmung nicht durch das Umwälzen der Luft, sondern eben über die Wand geleitet wird, muss deutlich weniger Wärmeleistung produziert werden, Kosten und Ressourcen können somit gespart werden und feuchte Wände gehören der Vergangenheit an. Die angebotenen Systeme sind hierbei vielfältig:
Neben Röhrensystemen, die unter Putz gelegt werden und mit oder ohne Wärmedämmung funktionieren, ist auch eine elektrische Flächenheizung möglich, die aus einer dünnen Folie besteht. Eine solche Wandflächenheizung ist leicht selbst einzubauen, allerdings raten auch in diesem Fall die verschiedenen Firmen, sich an professionelle Fachleute zu wenden, um die Heizung zu verlegen.
Wandheizung: Was wird benötigt
- Heizfolien
- Plan
- Stift
- Papier
- Zollstock
- Klebstoff
- Spachtelmasse
- Werkzeug
Wandheizung: So wirds gemacht!
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Flächenheizung einbauen
Eine Flächenheizung kann eine elektrisch betriebene Heizfolie sein, die vor allem im Bad sinnvoll sein kann – im Gegensatz zum Röhrensystem ist sie leicht anzubringen.
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Untergrund
Alle Untergründe, an die man auch Fliesen kleben kann, können für eine Wandflächenheizung genutzt werden.
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Ausmessen
Bevor man mit der Verlegung beginnt, muss die Wand vermessen und genau aufgezeichnet werden.
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Abstände
Keine oder nur geringe Abstände sollten zwischen den Bahnen der Wandheizung verbleiben.
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Markierung
Die Anschlüsse sind etwas dicker – man sollte diese Stellen auf der Wand in geeigneter Form markieren. Gleiches gilt auch für den Anschlussdraht-Verlauf.
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Buchhaltung
Nicht nur für das Verlegen, auch für spätere Arbeiten und Reparaturen, empfiehlt es sich, die Bahnen der Heizfolie mit Nummern zu versehen und diese auf einer Einbauskizze zu vermerken. Ebenso die Heizleistungen, Maße, etc.
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Vertiefungen
Die Anschlüsse und die Kabel werden in Vertiefungen und in Schlitze gelegt, die vorher mit dem entsprechenden Werkzeug in die Wand getrieben wurden.
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Säubern
Der Untergrund (die Wand) muss vollständig sauber sein, bevor der nächste Schritt eingeleitet wird.
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Klebstoff
Ein geeigneter Klebstoff (zum Beispiel PU 2 Komponentenkleber) muss laut Anleitung vorbereitet werden.
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Kleber auftragen
Der Kleber wird nun dünn auf die Wand aufgetragen. Dabei muss man darauf achten, dass die gesamte Heizfläche bestrichen wird.
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Auflegen
Die Wandheizung wird nun auf die Wand gelegt und fest angepresst – Luftblasen dürfen nicht entstehen.
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Anschlusskabel
Die Anschlusskabel werden an der Wand entlang bis zum Boden geführt. Dazu kann man auch einen Kabelkanal verwenden.
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Verspachteln
Die Kabelschlitze werden verspachtelt.
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Haftgrundierung
Die Heizfolie selbst wird nun mit einer Haftgrundierung überstrichen.
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Trockenzeit
Zwei bis drei Stunden muss all dies nun trocknen.
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Putz und Fliesen
Die Wandheizung kann direkt mit Fliesen, Natursteinplatten oder Kunstharzputz belegt werden, wozu man für das jeweilige Material geeignete Kleber verwendet.
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Weiterführende Links
http://www.klausroggel.de/info-home.htm#Heizung