Wie kann man bei der Dakar Rallye mitmachen?

ngenommen, man besitzt ein passendes Vehikel und möchte an diesem einzigartigen Motorsportrennen teil nehmen, welche Schritte sind nötig, um es nach Südamerika zu schaffen?

Erfahrung ist notwendig für eine Dakar Rallye

Eins vorweg; wer sich gerade erst ein Gefährt zugelegt und noch keine Off-Road-Erfahrungen damit gesammelt hat, sollte erst einmal im kleinen Rahmen anfangen und nicht vergessen, dass man für den Rennsport spezielle Lizenzen benötigt.

„Off-Road“ heißt hierbei natürlich, dass es keine Straßen gibt, sondern Sand, Schotter und anderes freies Gelände, dass das Fahren mitunter schwieriger gestaltet. Besonders Motorradfahrer sollten Routine haben, denn selbst der Gewinner der Rally 2001 und 2002, Fabrizio Meonie, verstarb 2005 nach einem Unfall während der Fahrt.

Da die Fahrt bis auf einen einzigen Ruhetag jeden Tag statt findet und teilweise Strecken von bis zu 800km umfasst, ist eine gute Kondition von höchster Priorität. Wer keine Crew hat, muss zudem innerhalb dieser kurzen Zeit notwendige Reparaturen vornehmen, sollte sich also auch mit seinem Fahrzeug gut auskennen. Die Ausfallquote von Teilnehmern beträgt gerade deshalb mehr als die Hälfte.

Eine aufwändige Vorbereitung für das Motorsportrennen

Eigentlich braucht man nur die zeitige Anmeldung und die Gebühren der Rallye zu bezahlen und schon könnte man loslegen, wenn die lästige Organsiation eines derartig langen Trips nicht im Wege stehen würde.

Da die Paris Dakar Rallye mittlerweile in Südamerika statt findet, muss man natürlich dafür sorgen, dass das Auto samt Ausrüstung über den Zoll gebracht werden kann und keine illegalen Teile beinhaltet. Ausführliche Informationen über das Überführen von Wagen oder Motorrädern sollte man daher im Hinterkopf haben.  

Auch die Versicherung, Reisekosten, Verpflegung und die enorme Anmelde-Summe (bei einem Gefährt und einem Fahrer ohne Crew beträgt diese um die 15000€) müssen irgendwie beschafft werden. Dass nicht jeder dafür aufkommen kann, ist klar, den Traum aufgeben muss man allerdings nicht, wenn man sich einen Sponsoren sucht. Das ist für sich jedoch schon eine zeitaufwendige Angelegenheit, die früh genug begonnen werden muss.

Die Paris Dakar Rallye ist sicher ein Traum für viele, aber hinter diesem Erlebnis steckt eine Menge Arbeit, die Geld, Erfahrung und Zeit beansprucht und daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

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