Wie gut…

Sonst müsste ich mich hier und jetzt intensiv darüber auslassen, dass der ehemalige Nationaltrainer Kameruns eine stumpfe rassistische Äußerung fahrlässig verharmlost hat. In Bundesliga Aktuell beschwerte sich Schäfer vielmehr darüber, dass Gerald Asamoah die vermeintliche Beleidigung von Roman Weidenfeller überhaupt öffentlich zur Sprache gebracht hat.

Der Dortmunder Torwart habe das schließlich bestimmt nicht so gemeint, da solle der Asamoah mal nicht so ein Theater machen. Außerdem sei Asamoah ja auch Deutscher, also könne die Bezeichnung „schwarzes Schwein“ ja gar nicht diskriminierender Motivation gewesen sein.

Ja, welcher denn dann? Mag man sich da fragen. Tja, sich danach zu erkundigen wäre journalistisches Grundhandwerkszeug gewesen. Jörg Dahlmann hat aber ausnahmsweise drauf verzichtet und lieber betont, Weidenfeller sei vom DFB nicht wegen einer rassistischen, sondern wegen einer herablassenden Beleidigung mit drei Spielen Sperre belegt worden.

Dass Asamoah auch im DSF-Beitrag insistierte, von Weidenfeller rassistisch diskriminiert worden zu sein, ließ man gekonnt unter den Tisch fallen. Es ist eine traurige Realität, dass es im Deutschen Fußball noch immer Menschen gibt, die der Ansicht sind, Diskriminierung passiere auf´m Platz nun mal. Kein Wunder, bei all dem Druck unter dem die Profis stehen.

2 Meinungen

  1. Verharmlosung bringt gar nichts. Weder in Mügeln noch im Fußballstadion!

  2. Mhm… bin da ganz deiner Meinung

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