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    Start » Werden Sie Phoneograf: Mit diesen Tipps gelingt jedes Handy-Foto
    Technik

    Werden Sie Phoneograf: Mit diesen Tipps gelingt jedes Handy-Foto

    19. Februar 20124 Minuten Lesezeit

    Durch mobile Technologien werden ohne großen Aufwand schnell mal nebenbei Fotos gemacht. Kein kompliziertes Equipment, das extra mitgebracht werden muss – einfach nur das Smartphone mit integrierter Kamera genügt, um wichtige Momente festzuhalten oder eben, um kreativer Fotografie zu frönen. Es ist leicht, schnell parat und ohne Vorbereitung anwendbar – Phoneography gewinnt besonders unter Amateurfotografen stark an Beliebtheit.

    Ziel der Phoneography ist es, die Vorteile der Smartphone-Kamera optimal auszunutzen, um schöne einmalige Fotos zu schaffen. Die künstlerische Herangehensweise unterscheidet sich dabei von einfachen Momentaufnahme. Es soll damit gezeigt werden, dass mit wenig Ausrüstung und ohne eine professionelle Kamera ausgefallene Fotos möglich sind.

    Handy-Foto: So wird es was Besonderes!

    1

    Die Bildqualität

    Damit ein geschossenes Handy-Foto jeder Vergrößerung standhält und auch gedruckt ein klares und hoch-qualitatives Ergebnis liefert, sollten Auflösung und Bildqualität vorab im Smartphone auf hoch gestellt werden. Ebenso bieten größere Fotos mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, da Bereiche ohne Verlust gestreckt oder überarbeitet werden können.

    2

    Stabilisierung

    Gerne verfällt man der Versuchung, auf Grund des großen Displays das Smartphone beim Fotografieren weiter als nötig von sich weg zu halten und nur mit der „Telefonhand“ zu stabilisieren. Dabei sollte man das Handy in diesem Falle wie eine normale Kompaktkamera behandeln, es mit beiden Händen sicher stabilisieren und den Bildschirm ruhig näher ans Auge heranführen. Zum Einen verringert man damit die Gefahr von verwackelten Fotos und sieht zudem genauer wie scharf die Einstellung ist und ob unerwünschte, oft kleinere Objekte im Bild stören.

    3

    Zoomen

    1. Bei aller Modernisierung besitzen Smartphones oft nur einen digitalen statt des besseren optischen Zooms. Ein Handy-Foto verliert daher beim Heranzoomen sehr an Qualität. Deshalb ist bei der Phoneography eher das Zoomen mit den Beinen gefragt, d.h. sich lieber näher an ein Motiv zu stellen als es per Knopfdruck auf dem Display näher zu holen.
    2. Da ein Smartphone handlich und leicht konzipiert ist, stellt man schnell fest, wenn man sich einem Objekt nähert und sich dabei mit der richtigen Perspektive auseinandersetzt, das sich diese Bedienung gut für außergewöhnliche Blickwinkel anbietet. Durch das Testen unterschiedlicher Perspektiven und Winkel erhält man so oft dramatische Auswirkungen und Effekte.
    4

    Das richtige Licht

    1. Generell gilt, dass ein Handy-Foto umso körniger wird, je weniger Licht vorhanden ist. Auch die Gefahr von Bildrauschen nimmt zu. Daher sollte auf genügend Licht geachtet werden. Die Lichtquelle sollte sich hinter dem Fotografen befinden und das Objekt gut beleuchten. Gegenlichtaufnahmen können kreative Ergebnisse erzeugen, setzen aber eine gewisse Experimentierfreudigkeit und Können voraus.
    2. Für Portraitfotos eignet sich vor allem eine weiche, indirekte Beleuchtung, da hartes, direktes Licht unschöne Schatten und Kanten auf das Gesicht wirft.
    5

    Das Blitzlicht

    Besitzt Ihr Smartphone ein Blitzlicht, so ist dies oft nur kurz auf eine schnelle Belichtung ausgelegt. Verschiedene Apps (z.B. Camera+ für das iPhone) ermöglichen jedoch, die Blitzeinstellungen zu ändern und damit auch längere Belichtungen mit Blitz für die Aufnahme zu benutzen.

    6

    Vorteil einer Fotoserie

    Egal wie groß Ihr Display auf dem Smartphone auch ist, erst auf einem großen Laptop- oder Computer-Bildschirm lässt sich wirklich erkennen, wie scharf ein Handy-Foto ist. Daher sollten von einer Einstellungen mehrere Bilder geschossen werden, bevor man zur nächsten übergeht. Am PC kann man dann in Ruhe die besten auswählen und erwartet kein böses Erwachen, weil die einmaligen Objekte alle nur unscharf und abgeschnitten aufgenommen wurden.

    7

    Die HDR-Funktion

    Das Fotografieren im HDR-Modus versucht ein perfektes Foto zu schaffen, dass aus mehreren gleichzeitig aufgenommenen Bildern generiert wird. Diese Funktion kann man sich ganz leicht zu Nutze mache, um individuelle und interessante Fotos zu gestalten. Schüttelt man das Smartphone während der Aufnahme oder fotografiert schnell vorbeiziehende Objekte, so erzeugt dies einen kreativen Effekt, der an alte Doppelbelichtungen erinnert.

    8

    Kamera-Objektive für Smartphones

    Möchte man der Phoneography weiter professionell frönen, so eignen sich verschiedene mobile Objektive, die einer Handy-Kamera aufgesetzt werden können. Von Weitwinkel- über Tele- bis hin zu Fish-Eye-Objektiven ist alles vorhanden, was das Fotografen-Herz höher schlagen lässt.

    9

    Filter

    Da die Smartphone-Kameralinsen so klein sind, kann fast alles in einen Kamerafilter verwandelt werden. Kein Extra-Equipment wird benötigt und der eigenen Kreativität sind besonders dabei keine Grenzen gesetzt. So kann man ein Stück einer Plastikflasche als Filter benutzen, um einen bestimmten Effekt zu erzeugen. Aber auch Pauspapier, alte Dias, Stoffe u.v.m. können dazu experimentell zweckentfremdet werden. Aber auch hier gibt es schon industrielle Lösungen, die verschiedene Filtermöglichkeiten für die Handy-Linse produziert haben (z.B. Holga iPhone Lens).

    Tipps und Hinweise

    • Viele Foto-Apps und Anwendungen für Smartphones ermöglichen zudem eine kreative Nachbearbeitung der Bilder: Nicht nur Helligkeit und Kontrast können dabei verändert, sondern auch verschiedene Effekte auf das Bild gelegt werden.
    Fotografieren Smartphone

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