Was passiert bei der Darmsanierung (Symbioselenkung)?

Eine Darmsanierung ist also wichtig und das kann noch weiter untermauert werden: Es wird häufig unterschätzt, wie wichtig ein gesunder Darm für unsere Gesundheit ist. Die im menschlichen Darm lebenden Bakterien sind nicht nur für die Verdauung zuständig, sondern stimulieren das Immunsystem und schützen die Darmschleimhaut vor Krankeitserregern. Eine falsche Ernährung, mangelhaftes Kauen und zu viel Zucker, aber auch Antibiotika und Abführmittel können die empfindliche Darmflora angreifen und zu vielen Störungen führen.

Wann macht eine Darmsanierung Sinn?

Die gezielte Darmreinigung, die in der Medizin auch Symbioselenkung genannt wird, ist sinnvoll bei Beschwerden wie dem Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Blähungen, Darmträgheit, Hämorriden oder Darmentzündung.

Durch die Reinigung des Darms soll das gestörte Gleichgewicht der Darmflora wieder hergestellt werden. Bei einer professionellen Reinigung erhalten die Patienten spezielle Präparate, die im Darm Sauerstoff freisetzen und ihn von schädlichen Bakterien befreien. Danach werden gesunde Darmbakterien wie E.coli und Enterokokken in Tabletten- oder Tropfenform verabreicht oder als Autovakzine injiziert, die die Darmflora wieder aufbauen.

Es kann mehrere Monate dauern, bis sich Erfolge einstellen und ganz unbedenklich ist die Therapie nicht. Im schlimmsten Fall kann es durch die Injektion von Bakterienpräparaten zu allergischen Schocks kommen. Außerdem ist die Wirksamkeit wissenschaftlich bisher nicht bewiesen und man muss die Kosten selbst tragen.

Heilungschancen durch natürliche Darmsanierung

Wer den Aufwand oder die Risiken einer professionellen Darmsanierung scheut, kann auch erstmal eine natürliche Darmsanierung versuchen. Diese besteht in der Regel aus einer Fastenkur und einer Umstellung auf eine basische Ernährung, die überwiegend aus Salat, Gemüse und Früchten besteht. Um den Darm zu entleeren und Schlacken aus dem Körper zu befördern, hat sich Flohsamenpulver (siehe „Weiterführende Links“) bewährt. Ebenfalls wirksam ist vulkanische Mineralerde (Bentonit), die Giftstoffe bindet und so die Darmwände auf natürliche und sanfte Weise reinigt.

Bei leichter, chronischer Verstopfung helfen Kuren mit Pflaumensaft oder Sauerkraut, bei hartnäckigeren Fällen die Einnahme von Rizinusöl, die zu einer raschen Darmentleerung führt. Trockenpflaumen sind ein guter Ersatz für zuckerhaltige Süßigkeiten. Sie schmecken ebenfalls süß und haben gleichzeitig eine verdauungsfördernde Wirkung. Verdauungsanregend wirkt auch ein Esslöffel Weizenkleie oder Leinsamen, den man zum Beispiel jeden Morgen in das Müsli gibt. Wichtig ist es, dazu reichlich zu trinken, um die Ballaststoffe im Darm quellen zu lassen.

Weiterführende Links

Infos zur Flohsamen-Pflanze: http://www.heilkraeuter.de/lexikon/flohsamen.htm

5 Meinungen

  1. es ist sehr wichtig das der Darm entleert wird und vor allem auf natürliche Weise. Abführmittel helfen am Anfang aber dadurch macht man den Darm träge und zuletzt ist man immer darauf angewiesen

  2. Wichtig ist vor allem, dass die „Abführmittel“ auf natürlicher Basis in Form von pflanzlichen Zutaten hergestellt worden sind. Dann kann man den Darm bei der Darmsanierung sehr gut unterstützen, aber das wird in dem Artikel auch sehr gut beschrieben.

  3. der geist heilt – ich habs erlebt – der geist macht glücklich – ich erlebe es täglich – alles andere ist nur schall und rauch – aber…..

  4. einige psychoaktive Substanzen erzeugen ein glücksgefühl und das wesentlich besser als Sex oder der andere mist

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