Close Menu
    What's Hot

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026
    germanblogs.degermanblogs.de
    • Familie
      • Älter werden
      • Kinder & Erziehung
      • Partnerschaft
      • Geld & Versicherungen
      • Feiertage
    • Freizeit&Hobby
      • Freizeitaktivitäten
      • Glaube & Aberglaube
      • Spiele
    • Gesundheit
      • Besser Leben
      • Ernährung
      • Diagnose
      • Psychologie
    • Haus&Garten
      • Essen & Trinken
      • Gartenarbeit
      • Einrichtung
      • DIY
    • Kunst&Kultur
      • Bücher
      • Design & Architektur
      • Film & TV
      • Musik
    • Mode&Lifestyle
      • Damenmode
      • Frisuren
      • Herrenmode
      • Kindermode
      • Beauty & Kosmetik
    • Politik & Wirtschaft
      • Finanzen & Handel
      • Krisen & Konflikte
      • Politik Inland
      • Politik Ausland
    • Reise
      • Deutschland
      • Europa
      • Unterkunft
      • Weltweit
    • Sport
      • Fussball
      • Golf
      • Motorsport
      • weitere Sportarten
    • Wissen
      • Auto Blog
      • Bildung & Beruf
      • Recht & Gesetz
      • Wörter
      • Natur & Umwelt
      • Technik
    germanblogs.degermanblogs.de
    Start » Was haben Eva Herman und Marie Antoinette gemeinsam? Aufsehenerregende Befunde der Neuropaläontologie schaffen endlich Klarheit.
    Besser Leben

    Was haben Eva Herman und Marie Antoinette gemeinsam? Aufsehenerregende Befunde der Neuropaläontologie schaffen endlich Klarheit.

    12. August 20064 Minuten Lesezeit

    (Foto:PixelQuelle.de/Klausi)
    Frau Herman flirtet gerne mit dem Publikum. Frau Herman flirtet auch gerne mit dem Zeitgeist, der ist aber ein schwieriger Flirtpartner wie die Fernsehmoderatorin und Autorin kürzlich erleben musste. Bis dato hatte Eva Herman mit Werken wie „Vom Glück des Stillens" oder „Mein Kind schläft durch" Aufsehen erregt. Mit ihrem vielbeachteten Artikel "Die Emanzipation – ein Irrtum?" im Cicero gelang es ihr endlich ein wahrhaft erhellendes Schlaglicht auf den "soziologischen und biologischen Kontext" zu werfen, explizit auf den Eigenen.

    Ich werde jetzt nicht den x-ten Kommentar zu Frau Hermans Emanzipationsschelte abliefern und widerstehe auch der Versuchung die blonde Antifeministin mit Chauvi-Sprüchen zu traktieren. Vielmehr werde ich mich mit dem Phänomen "Herman" streng wissenschaftlich auseinandersetzen.

    Warum schreibt also diese Frau was sie denkt und warum denkt sie was sie im Cicero schreibt? Weil sie nicht anders kann, denn Frau Herman ist nach allerneuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen physisch nicht zu einer anderen Bewertung der Dinge fähig. Menschen mit geringer phänotypsicher Plastizität und atavistischem Genotypus sind durch die Beschaffenheit ihrer Großhirnrinde in der Beurteilung soziologischer Konstellationen hirnorganisch determiniert. Anhand von Biometriedaten wie sie bei der Erstellung der neuen Personalausweise erhoben werden, läßt sich eindeutig über die Schädelform ein atrophischer Balken und eine überproportional entwickelte linke Hirnhälfte bei Frau Hermann diagnostizieren.

    Der namhafte Frankfurter Neuropaläontologe Dr. T.T. Rat hat mich kürzlich auf seine jüngsten und definitiv bahnbrechenden Grabungsbefunde aufmerksam gemacht und mich gebeten den Fall „Herman" mit den spektakulären Erkenntnissen seiner Pariser Ausgrabungen in Zusammenhang zu setzen.

    Die Neuropaläontologie ist der neuste Forschungszweig einer ganzen Reihe von neurowissenschaftlichen Disziplinen die derzeit in der Fachwelt für Furore sorgen. Um die Brisanz der angesprochenen Funde zu verdeutlichen, möchte ich zunächst einen kurzen Überblick über Geschichte und Methodik der Neuropaläontologie geben:

    Bereits zu Beginn des 19.Jahrhunderts gab es Versuche über pathologische Befunde auf die Wesenseigenschaften einer Person zu schließen. Die Phrenologie versuchte erstmals geistige Eigenschaften und Zustände bestimmten, klar abgegrenzten Hirnarealen zuzuordnen. Dabei wurde ein Zusammenhang zwischen Schädel- und Gehirnform einerseits und Charakter und Geistesgaben andererseits unterstellt Die diagnostischen Methoden der Pioniere waren allerdings so unzureichend, dass keine brauchbaren Erkenntnisse aus den Untersuchungen gewonnen werden konnten. Unglücklicherweise wurde die Phrenologie dann später mit ideologischen Interpretationen überfrachtet und zur Kraniometrie weiterentwickelt, so dass nicht mehr als die unsäglichen Schädelvermessungen in Erinnerung blieben. Trotz ihrer altertümlichen Herangehensweise stellt die Phrenologie einen wichtigen Vorläufer und Bezugspunkt der modernen Kognitionswissenschaften und der Neuropaläontologie dar.

    Die Neuropaläontologie bedient sich heute ganz anderer Methoden als ihre gescheiterten Vorgängerlehren. In Schädelfunden lassen sich unter dem Rasterelektronenmikroskop Abdrücke und damit die Struktur der einstmals in ihnen befindlichen Gehirne darstellen. Diese Befunde können dann mit den historisch belegten Verhaltensweisen der untersuchten Leichenfunde in Zusammenhang gesetzt werden. Die Biometrie ermöglicht schließlich von den Schädelformen auf den Schädelinhalt zu schließen und so genaue Aussagen über den Neurophänotypus des Gehirns zu machen. Dieser Neurophänotypus bestimmt Intelligenz, Trieb- und Sozialverhalten einer Person.

    Dr. T.T. Rat hat im Dezember 2005 in der Basilika Saint-Denis in Paris, der traditionellen Grablege der französischen Könige, den Leichnam Marie Antoinettes für die Wissenschaft geborgen und nach den beschriebenen Verfahren autopsiert.

    Madame Antoinettes Denkungsart ist in der berühmten Korrespondenz Mercy-Argenteaus genau dokumentiert. Diese Briefe liefern eine wertvolle Chronik aller Details in Marie Antoinettes Denken in der Zeit von ihrer Heirat 1770 bis zum Tode Maria Theresias 1780.

    Marie Antoinette, die sich mit so geistreichen Bemerkungen wie „Dann sollen sie Kuchen essen! S'ils n'ont pas de pain, qu'ils mangent de la brioche" in die Herzen ihrer Zeitgenossen redete, weist einen atavistischen celebralen Subtypus auf, der sich bisher nur bei Schädelfunden aus der Jungsteinzeit nachweisen ließ. Sensationellerweise verfügt Frau Herman über genau diese bereits als ausgestorben geglaubte Hirntypologie, wie Dr. T.T. Rat mit Hilfe einer biometrischen Analyse ihrer Kopfform nachweisen konnte.

    Frau Herman muss nun als kryptozoologisches Unikat und lebendes Artefakt einer untergegangenen Vormenschenform gelten. Ihre eigentümlichen Äußerungen sind also voll entschuldigt und gewähren uns sogar wertvolle Einblicke in die Geisteswelt unserer fernen Vorfahren. Um unseren Nachkommen dieses faszinierende Menschheitserbe zu erhalten, fordere ich die posthume Plastination von Frau Herman.

    Chefarztfrau

    Interessantes

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Leichter essen – so geht’s easy und lecker

    20. Juli 2026
    Aktuelles
    Besser Leben

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Ein Kräutertee gegen das Kratzen im Hals, ein paar Tropfen Baldrian vor einer erwartet unruhigen…

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Der neue Familienhund – ein besonderer Moment für alle

    28. Juli 2026

    Impressum | Datenschutzerklärung |Cookie Richtlinie

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.