Was bedeuten IBAN-Code und BIC?

Die International Bank Account Number, genannt IBAN, ist eine, im internationalen Rahmen standardisierte Nummer für Girokonten. Seit 2008 löst sie in Folge der Einführung des SEPA-Systems (Single Euro Payments Area) für Überweisungen, zunehmend die altbewährte Kontonummer und Bankleitzahl ab.

Der IBAN-Code wurde entwickelt, damit die großen internationalen Unterschiede vereinheitlicht und die weltweiten Zahlungsverkehrssysteme dadurch verbessert werden können. Das oberste Ziel war es, die Überweisungen ins Ausland für alle Beteiligten einfacher zu gestalten.

Einheitlicher IBAN-Code als Vereinfachung von Überweisungen ins Ausland

Die IBAN obliegt einer Norm, die von ISO (International Organization for Standardization) und dem ECBS (European Committee for Banking Standards) entwickelt wurde. Durch sie kann man in jedem Staat auf die gleiche Art das Konto, die Bank und das Land eines Zahlungsempfängers ermitteln.
Der Code setzt sich aus einem 2-stelligen Ländercode, einer 2-stelligen Prüfziffer und einer maximal 30-stelligen Kontoidentifikation, die sowohl aus Buchstaben, als auch aus Ziffern bestehen kann, zusammen. Der IBAN-Code kann maximal 34 Zeichen enthalten. Die deutsche IBAN hat immer exakt 22 Stellen.

Doch obwohl die IBAN als eine global einheitliche Identifikation eines jeden Bankkontos gedacht ist, und sie Überweisungen ins Ausland spürbar vereinfachen soll, kann dieser Mechanismus noch immer nicht für alle internationalen Konten verwendet werden. Dies ist darauf zurück zu führen, dass bislang nur für 50 Länder und Territorien eine Definition der IBAN-Strukturen erfolgt ist.
Bis zu einer weltweiten Akzeptanz des IBAN kann es laut ECBS auch noch gut fünf bis zehn Jahre dauern.
Obwohl die Einführung des IBAN-Code von den USA vorangetrieben wurde, wird die IBAN zur Zeit hauptsächlich bei Transaktionen innerhalb des europäischen Raumes verwendet.

Ohne BIC geht es nicht…

Da die IBAN bislang noch nicht für alle derzeitigen Systeme die erforderlichen Routinginformationen enthält, bleibt es vorerst weiterhin bei der Verwendung von IBAN und BIC für internationale Transaktionen.
Der BIC, Bank Identifier Code, muss also bei jeder Überweisung ins Ausland mit angegeben werden.
Es handelt sich hierbei um eine ebenfalls standardisierte Kennung, die nach ISO normiert ist.
Mit ihm lässt sich weltweit jeder teilnehmende Partner des Zahlungsverkehrssystems direkt oder indirekt identifizieren, da er sich mit Hilfe der entsprechenden Software bei jedem Institut in die interne Bankidentifikation umwandeln lässt.

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