Warum NPD-Anhänger die Linkspartei wählen könnten

Heute versteht man unter „linker“ Politik eine Haltung, die „ideologisch von mehr oder weniger ausgeprägten und gefestigten sozialistischen Ansätzen“ abgeleitet ist. Ergo müsste es sich auch bei der von der NPD betriebenen Politik um linke Politik handeln. Das verrät ein Blick in das wenig umfangreiche NPD-Parteiprogramm(NPD-Parteiprogramm.pdf): „Wir stehen“, schreiben die Verfasser, „für eine soziale Neuordnung in Deutschland“. Also würde der unentschlossene NPD-Wähler bei einer Wahl der Linkspartei seiner politischen Linie treu bleiben.
 
„Aber“, könnte nun eingewendet werden, „die Linkspartei plädiert doch für eine multikulturelle Gesellschaft“. Doch das stimmt wohl nur zum Teil, zwar tauchen diese Phrasen im Parteiprogramm auf, allerdings lehrt uns die Realität etwas anderes. Der Parteiführer der Linken, Oskar Lafontaine, äußerte sich im Wahlkampf wie folgt: Weil der Staat verpflichtet sei, seine Bürger zu schützen, müsse er verhindern, „dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“ Nur ein Versprecher? Wohl kaum. Das beweist die nähere Betrachtung seines Buches „Politik für alle“.
 
Nächster Punkt Antiamerikanismus. George W. Bush ist zu Besuch in Deutschland. Angela Merkel stellt dem US-Präsidenten ihren Heimatwahlkreis vor. Und wer ist dagegen? Richtig! PDS und NPD sind sich einig. Zwar variieren die Formulierungen, die Linkspartei sagt „Not welcome Mr. President“  die NPD „Ami go home“, die Botschaft ist jedoch dieselbe.
 
Und auch die Ablehnung der Hartz-Gesetze eint die beiden vermeintlichen Antipoden. Reißerisch und unverhohlen spricht die NPD vom „Abzockerstaat“, der bei Arbeitslosen immer dreister abkassiert. Die Linkspartei spricht von einem Gesetz zur „Verarmung von Langzeitarbeitslosen“  und fordert die sofortige Abschaffung.
 
Globalisierung ist ein weiterer Punkt in dem eine Unterscheidung der beiden schwer fällt. Die PDS sieht in der Globalisierung einen „neuen Totalitarismus transnationaler wirtschaftlicher und politischer Gruppen“. Die NPD sieht das Ziel der wirtschaftlichen Globalisierung laut Parteiprogramm „in der maximalen Ausbeutung der Erde durch Schaffung von wirtschaftlichen Monokulturen“.
 
Man sieht also, dass die beiden Parteien keinesfalls so weit auseinander liegen, wie es die Einordnung im Links-Rechts-Spektrum vermuten lässt. Doch die Politik ist ja nur die eine Seite der Wahlentscheidung, es muss auch menschlich stimmen. Und dass dies der Fall ist, bewies uns das PDS-Mitglied, das nicht nur Bürgermeister der sachsen-anhaltinischen Kleinstadt Pretzien ist, sondern auch Mitglied des „Heimat Bundes Ostelbien“, einem unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Verein, dem auch zahlreiche NPD-Mitglieder angehörten.
 
Der Bürgermeister ist übrigens aus der PDS ausgeschlossen worden, vielleicht ist er schon bald in der Partei von Andreas Wagner. Politisches Umdenken ist hierfür nicht nötig.

34 Meinungen

  1. Sorry, aber selten mal so einen Schwachsinn gelesen. Bin zwar selbst weder NPD noch PDS Wähler, aber dass hier solche Verallgemeinerungen durch krass oberflächliche Betrachtungen getroffen werden, untermauert durch hochwissenschaftliche Quellen wie die Wikipedia, ist doch nu wirklich arm.Kurz zum Beispiel Globalisierung: Während der den linken Ideen verhafteten Kritikern hier vor allem auf Basis des Internationalismus die Aktionen der Großkonzerne ein Dorn im Auge sind, so kritisiert die NPD das ganze aus nationaler Sicht. Unterschiedlicher gehts kaum.Naja, vielleicht mal bisserl informieren, bevor man sich hier Herrn Diekmann als Redakteur andienen will. Besten Grußmoritz

  2. Wikipedia halte ich durchaus für eine brauchbare Quelle. Und wenn ich das richtig sehe, wurde sich bei der Argumentation auch lediglich einmal darauf bezogen. Sicher hast du aber recht, dass die Begründungen für die Positionen höchst unterschiedlich sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass viele gleiche Standpunkte vertreten werden. Unerwähnt blieb ja in dem Beitrag noch der Fakt, dass die NPD solche Angst vor einer Wahlbeteiligung der WASG hatte, dass sie die Partei mit eigenen Spitzeln unterwandern wollte. Die Parteien fischen ihre Wähler jeweils am äußersten Rand und der ist sich leider häufiger als man denkt. In sofern tut es gut sich die Ähnlichkeiten der beiden „Gegenspieler“ einmal vor Augen zu führen.Gruß Stefan

  3. „Die Parteien fischen ihre Wähler jeweils am äußersten Rand und der ist sich leider häufiger als man denkt. In sofern tut es gut sich die Ähnlichkeiten der beiden „Gegenspieler“ einmal vor Augen zu führen.“Das mit den äußeren Rändern stimmt leider (wobei vielleicht noch zu bemerken ist, dass diese Ränder nicht nur aussen, sondern auch noch unten liegen, nur um mal den Hobby-Soziologen raushängen zu lassen ;)).Ich finde es nur gefährlich, wenn man die NPD, mit ihrem menschenverachtenden Programm, dass sich bewusst an der Grenze des erlaubten (manchmal auch darüber hinaus) bewegt, mit der PDS /WASG vergleicht. Die PDS scheut sich nicht,Funktionäre und Unterstützer eines totalitären Unrechtstaates für Bundestagsmandate zu nominieren, was sich in meinen Augen auf einem anderen Niveau bewegt, als aktiver Kontakte zu Wehrsportgruppen, deren Mitglieder immer wieder bei Gewaltakten gegen Ausländer auffallen.Nebenbei bemerkt finde ich die selbstgesteckten Ziele von „Projekt 4,9“ sowas von daneben wie nur was. Hätte ich das früher gelesen, hätte ich hier gar nix zu geschrieben, das disqualifiziert ihn ja auf ganzer Linie.Wobei ich vielleicht gerade eine Blog-Seite mit einer seriösen Nachrichten-Seite verwechsel…Soviel von mir zu diesem Thema

  4. Hm, ich gehe mal davon aus, der obige Artikel unter Satire fällt. Dass Sie mit der Bewertung von Aussagen auf Kriegsfuss stehen, will ich beweisen:“Linkspartei sagt „Not welcome Mr. President“ die NPD „Ami go home“, die Botschaft ist jedoch dieselbe.““Not welcome Mr. President“ ist eine passive Aussage, eine Meinungsäusserung, die sogar noch politisch korrekt formuliert ist, ohne jede Aggressivität, nicht mal eine Botschaft.“Ami go home“ ist eine aktive Aufforderung, eine politisch riskante, ala „Der Stürmer“ obendrein.Ich finde, der Unterschied zwischen beiden Parteien könnte nicht grösser sein. Zu oberflächlich sind Ihre Betrachtungen angesetzt. Btw., wann hat ein Linker, der ja Ihrer Aussage = ein Rechter sein soll, das letzt Mal in Deutschland einen Ausländer verletzt oder sogar getötet? Mir ist kein Fall bekannt. Und noch was, wenn Rechts = Links gilt, dann verhält sich NPD = CSU = CDU = FDP = SPD = WASG und die Elbe fliesst rückwärts. 😉

  5. Also eine Satire ist es nicht Frank, aber eine Polemik. Natürlich saind die Argumente relativ platt. Und ich bin auch nicht wirklich der Meinung, dass NPD das Gleiche wie die Linkspartei ist (Auch hier hilft ein Blick ins NPD-Programm). Das ist übrigens sehr „lesenswert“, wenn man es versucht als Satire zu lesen. Null Aussage, einzige Bezugspunkte des „Programms“ sind Hass, Nation, Umwelt und der böse Kapitalismus. Allerdings gibt es schon Punkte, in denen es zu Überschneidungen der beiden Parteien kommt. Und wie Stefan schon richtig festgestellt hat, gibt es nicht umsonst Befürchtungen der NPD, dass die WASG ihnen Wähler abwerben könnte. Das es einen immanenten Unterschied zwischen den Formulierungen gegen den Bush-Besuch gibt, möchte ich aber weiterhin bezweifeln. Zwar sind die Hintergründe, warum der Besuch nicht willkommen ist, unterschiedliche, unterschiedliche, der Fakt ist allerdings trotzdem, dass beide Parteien ihn nicht hier haben wollen. Wenn du einen Gast hast, und ihm mitteilst, dass er nicht willkommen ist, dann sagst du ihm doch damit implizit, dass er wieder nach Hause gehen soll.Ob und ggf. wann es dazu kam, dass ein Linker einen Ausländer umgebracht hat, dass weiß ich auch nicht. Ich habe hier aber eine Statistik liegen, in der der Anteil der Befragten mit rechtsextremistischen Einstellungen an den Wählergruppen in Ostdeutschland bei der PDS mit 12 Prozent beziffert wird. Auch ein interessanter Fakt. Dann formuliere ich meine Aussage um, und sage, dass ein Linker zu 12 Prozent ein Rechter ist. Nur zum Vergleich, für die FDP wird ein Wert von 5 % angegeben. Und noch etwas zum Projekt 4,9: Sicher ist diese Rubrik stark subjektiv gefärbt, um es mal euphemistisch zu formulieren. Aber ich halte die für Blog-konform. immerhn weiß man hier, dass es sich hier um eine parteiische Rubrik handelt. Wenn man Tageszeitungen liest, die sich überparteilich schimpfen, wird auch eine politische Linie verfolgt und das häufig sehr subtil. Da finde ich es dem Leser ehrlicher gegenüber, wenn man sagt, welches Ziel man verfolgt. Man sollte nie vergessen, dass es sich bei der PDS um eine Nachfolgepartei der SED handelt. Im Namen dieser Partei wurde eine ganze Reihe von Menschenrechtsverletzungen durchgeführt, da finde ich es heuchlerisch, dass sich diese Partei an die Spitze der Gegendemonstranten stellt und für Menschenrechte im Irak streitet. Auch, wie du, Moritz, bereits geschrieben hast, sind viele ehemalige Funktionäre in wichtigen Ämtern in der Partei. Da halte ich es für wichtig, immer wieder daran zu erinnern, was hinter dieser Partei steckt.

  6. „das disqualifiziert ihn ja auf ganzer Linie.“Sorry, das war zu heftig, meinte ich eigentlich nicht so.Fällt mir beim nochmaligen Lesen gerade nur so auf….

  7. Heute versteht niemand mehr was rechts oder links überhaupt ist. Inhalte von Parteiprogrammen ändern sich andauernd und richten sich wohl ausschließlich nach den von den Parteimachern gefühlten Notwendigkeiten des Stimmenfangs.Die Gleichheit zweier Parteien an einer Sitzordnung oder, Zitat, einer „Gesäßgeographie“ festzumachen ist deshalb nicht hilfreich. Selbst den Dümmsten muss klar sein: Ganz gleich ob ich mich um 180 Grad nach rechts oder links drehe, ich marschiere anschließend in die gleiche Richtung!Betrachtet man die NPD als der NSDAP nachfolgend so wird deutlich: das einigende Element besagter Parteien liegt im Wort „sozialistisch“!Sozialismus im heutigen politischen Sinn bedeutet nichts anderes als die Vereinheitlichung allen menschlichen Lebens und das Abtöten jeglicher Individualität! Es ist der Versuch selbstherrlicher Kleingeister, dem Rest der Menschheit zu zeigen was deren Lebensglück ist.Es gab zwei sozialistische Regime auf deutschem Boden. Das Nationalsozialistische und das in der DDR. Die HJ Hemden waren braun und die FDJ Hemden waren blau. Wer sieht den Unterschied in einem schwarz-weiss Film? Gab es Unterschiede bei den jeweiligen Fackelmärschen und sonstigen Paraden?Wenn ich heute das Wort „Ostalgie“ höre, FDJ Hemden oder „DDR“ Fußballtrikots sehe, dann befällt mich das kalte Kotzen.Das es in der „DDR“ ein paar Tote weniger gab als in der Nazizeit, macht den Sozialismus dort nicht menschlicher. Ein Mörder ist ein Mörder, unabhängig von der Zahl seiner Opfer. Es gibt kein anderes Wort für solche Personen.Für die jeweiligen Opfer spielt es keine Rolle ob sie wegen ihrer Rasse, Religionszugehörigkeit oder aber wegen ihrer politischen Einstellung umgebracht wurden.Nichts was das Wort „sozialistisch“ anführt wird je Erfolg haben! Erfolg oder Erkenntnis entspringt immer einer Individuellen Leistung, macht sich immer an einem Namen fest.National- oder sonstiger Sozialismus führt bisweilen dazu, dass sich arbeitsscheue Dachdecker, Kunstkartenmaler aus dem Männerheim, oder aber Kinder aus gutem Haus ohne sonstige Beschäftigung, eine Zeit lang durchs Leben bewegen können ohne richtig arbeiten zu müssen.

  8. Wenn man das historisch betrachtet, haben beide schon eine Gemeinsamkeit. Sie waren beide in Konzentrationslagern. (Ironie aus!)Oh, jeder Staat verfolgt seine Gegner, siehe als aktuelles Beispiel Israel und das ist weder ein national- noch ein sozialistischer Staat, soviel ich weiss. Des Weiteren stellt sich die Frage nach dem Privateigentum an den Produktionsmitteln. Gab’s im Sozialismus nicht, im Nationalsozialismus schon. Mir ist auch nicht bekannt, dass die DDR ihre Juden, Sinti und Roma oder andere in Vernichtungslager steckte. Wobei dies für das NS-Regime egal war, auf welcher Seite die standen. Oder anders formuliert, ein Bürger mit jüdischer Herkunft hätte sich sicher in der DDR wohler gefühlt als ein Nationalsozialist jüdischer Herkunft im dritten Reich.Die Wähler. Wer aus Protest oder Frust gegen die Regierungsparteien wählen will, dem ist es sicher egal, ob Links oder Rechts. Dass Medien nicht objektiv sein können, beweist allein die Tatsache, dass schon die Entscheidung, ob man eine Story bringt oder einer anderen den Vorzug gibt, eine subjektive ist. In Punkto Menschenrechte denke ich, dass jeder das heutzutage dreht, wie er es gerade braucht. Ob nun die USA/Guantanamo, die CIA gedeckt durch die deutsche Politik oder die DDR an der Grenze zweier Systeme mit völlig gegensätzlicher Weltanschauung. Ich denke nicht, dass in der damaligen SED und in den bewaffneten Organen der DDR jeder mit dem Schiessbefehl einverstanden war. Auch war in der Schusswaffengebrauchsordnung klar geregelt, wann und wie lange die Waffe eingestzt werden durfte. Hier gab es auch Verstösse seitens der Befehlsempfänger. Wie die hinterücks getöteten Grenzsoldaten darüber denken, lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen. Ich bezweifle auch, dass selbst ein regulärer Krieg mit den Menschenrechten konform geht.

  9. Mir scheint, hier geht einiges durcheinander. So ist zum Beispiel die Gleichung NPD = NSDAP = Drittes Reich und PDS=DDR ziemlich schief. So wie ich den Artikel verstanden habe, ging es darum, aufzuzeigen, dass die beiden heutigen Parteien NPD und PDS mehr gemein haben, als man auf den ersten Blick denken würde. Bei näherer Betrachtung kann man durchaus Parallelen erkennen. Beide lehnen (zumindest Teile) die BRD in ihrer jetzigen Form ab. Beide berufen sich, irgendwie, auf den Sozialismus. Darüber hinaus haben die beiden totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts, auf deren Fundamente die beiden Parteien aufbauen, einiges gemein: totalitäre Massenorganisationen, Unterdrückung Andersdenkender, Verfolgung von Minderheiten, Einheitsparteien usw. Insofern sind sich die beiden Ideologien und die Parteien ähnlich. Sie verfolgen beide das gleiche Ziel unter umgekehrten Vorzeichen, ähnlich wie KPD und NSDAP in der Weimarer Republik. Der gemeinsame Feind ist, damals wie heute, die Demokratie.

  10. Danke Martin. Es ging mir auf keinen Fall um den Vergleich der beiden Diktaturen. Ein Vergleich würde nur dazu führen, dass man versucht Unrecht abzuwägen. Das will ich und wollte ich auf keinen Fall. Der Vergleich war zwischen NPD und Linkspartei. Nicht zwischen NSDAP und SED!

  11. Nun, das NPD-Programm ist einfacher gestricktm so dass es auch der kleine Mann auf der Strasse versteht. Das der Linken ist a bissle komplizierter und schwer zu lesen. Wer nicht unbedingt politisch interessiert ist, wird sich bei einigen Passagen schwer tun. Dennoch, hat der Wähler hier ganz klar die Möglichkeit zu entscheiden, ob er ein Deutschland in den Grenzen von 1937 mit DM, ohne Mitgliedschaft in irgend einem Bündnis, mit Konzentration auf das Gedeihen der deutschen Rasse, mit einem starken Militär haben will oder aberob er lieber ein auf Frieden ausgerichtetes Deutschland innerhalb der EU, in einem Miteinander der Völker, das Wohl aller Menschen zum Ziel, und nicht nur das der arischen Rasse!, sondern auch das der Dritten Welt unter Ächtung der Spekulationen, welche Geld aus Geld generieren.Ich denke, die Unterschiede könnten nicht gösser sein.

  12. In der Zeitschrift „Psychologie heute“ ist ein interessantes Interview mit einer Psychologieprofessorin zum Thema Rechtsextremismus (leider nicht online abrufbar) Ein Auszug:“PH: Sie fanden sogar Übereinstimmungen der Rechten mit Positionen der Gewerkschaften?Rommelspacher: Ja, eine Studie belegt, das die Gefahr rechter Einstellungen in den Arbeitnehmerverbänden dann groß ist, wenn sie die Vertretung ihrer Interessen stark auf die deutschen Arbeitnehmer konzentrieren und Werte wie Solidarität und soziale Gerechtigkeit oder auh Internationalismus hintanstellen. […] Es finden sich auch Überschneidungen mit linken Positionen. Linke und Rechte, beide Gruppen gehe von einem einfachen, polaren Gesellschaftsbild aus, in dem die Macht des Kapitals die Arbeiter oder „das Volk“ ausnützt und ausbeutet. Symbolisiert wird das Weltkapital für sie vor allem durch „die Amerikaner“ und dahinter stehen für die Rechten – aber oft nicht nur für sie -„eigentlich“ die Juden. […] Allerdings ist der Unterschied zwischen Links und Rechts dann doch gravierend, so wollen die Lnken die Vorherrschaft des Kapitals durch den Klassenkamf brechen, während die Rechten sie durch den „Rassekampf“ abschaffen wollen.“ Also, beide haben ein gemeinsames, stark vereinfachtes Weltbild (einer der Gründe für ihre „Attraktivität“) wollen es aber in verschiedene Richtungen auflösen. Herauskommt, im Extremfall, eine auf Rassegedanke basierende Diktatur oder eine auf kommunistischem Gedankengut basierende Diktatur. Ich möchte in keiner von beiden leben.

  13. Ohne jetzt als Verteidiger der NPD auftreten zu wollen, will ich nur klarstellen, dass sie keinesfalls Interesse an einem neuerlichen Krieg haben. Frieden ist eine ihrer zentralen Parolen: „Nationale Sicherheitspolitik muß auf eine nationale Wehrpolitik ausgerichtet sein. Sie hat dem Ziel zu dienen, den Frieden in Europa zu erhalten.“ Und von einer Stärkung des Militärs steht auch nichts in ihrem Programm, ledicglich, dass Wehrpflicht Ehrenpflicht sei.Was Europa angeht, hast du natürlich Recht, Frank, hier könnten die Unterschiede wirklich kaum größer sein. Aber wieviel der Linkspartei wurklich daran liegt, das Wohl aller Menschen zu fördern, wage ich nicht zu beurteilen. Anscheinend werden auch in der Linkspartei Unterschiede zwischen Einheimischen und „Gastarbeitern“ gemacht. Bei der Einhaltung derMenschenrechte geht die Linke ja auch höchst selektiv vor.

  14. Naja Martin es ging doch um den Vergleich der Programme, und da steht nun mal nichts von Stärkung des Militärs. Sicher ist es zweifelhaft, aber zunächst gilt die Unschuldsvermutung. Genausogut könntest du alle Parteiprogramme in Abrede stellen. Zu den Grenzen von 1937: Sie formulieren dieses Ziel zwar nicht explizit, aber schon sehr deutlich: „Deutschland ist größer als die Bundesrepublik! […] Wir fordern die Revision der nach dem Krieg abge-schlossenen Grenzanerkennungsverträge. […] Die unsere Geschichte mißachtende und gegen das Völkerrecht verstoßende bedingungslose Preisgabe deutscher Gebiete ist nicht hinzunehmen.“ Und hier nun der ultimative Beweis, dass sie dieses Ziel nicht mit Gewalt erreichen wollen, so steht es nämlich im Programm: „Die Staatenwelt ordnet sich neu. Im Rahmen dieser Neuordnung muß Deutschland – in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und dem Abkommen von Helsinki – eine friedliche Politik zur Wiedervereinigung innerhalb seiner geschichtlich gewachsenen Grenzen betreiben.“Wie gesagt, wenn man nicht weiß, dass es sich um ein Parteiprogramm einer real existierenden Partei handelt, dann liest sich dieses Programm wie eine Satire. Leider kann man darüber nicht lachen.

  15. @ 4,9″dass sie keinesfalls Interesse an einem neuerlichen Krieg haben. Frieden ist eine ihrer zentralen Parolen: „Nationale Sicherheitspolitik muß auf eine nationale Wehrpolitik ausgerichtet sein. Sie hat dem Ziel zu dienen, den Frieden in Europa zu erhalten.“ “ Dies könnte daran liegen, dass man mit Kriegsparolen wahrscheinlich nicht all zuviele Stimmen bekommen würde. Die Rhetorik gibt dabei m.E. nicht unbedingt das wieder, was man in der NPD so denkt, siehe Wehrsportgruppen etc. und „nationale Wehrpolitik“ hört sich in meinen Ohre nicht gerade friedlich an. Der Erfolg der BRD nach 1945 Bestand ja grade in ihrer Integration in das westliche Lager (NATO, EG/EU) und da kommt man mit nationaler Wehrpolitik nicht weit, dies würde eher einen Rückschritt darstellen mit dem man prima Schaukelpolitik betreiben kann. Und wie sieht die NPD das eigentlich mit den Gebieten jenseits von Oder und Neiße, hat sie akzeptiert, dass diese nach 1945 nicht mehr zu Deutschland gehören oder gibt es Bestrebungen, diese wieder „heim ins Reich“ zu holen? Dies dürfte sich wohl kaum friedlich verwirklichen lassen.Ich wäre nicht so blauäugig, das zu glauben was in deren Parteiprogramm steht, wenn Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen wie hier. Schließlich kann man nicht reinschreiben “ wir wollen ein Großdeutschland in den Grenzen von 1937″ da würde wohl der VS laut und vernehmlich an die Tür klopfen und das BVG die braune Truppe schnurstraks in den Untergrund schicken.

  16. Also könnte man sagen, dass beide aus der Geschichte und wie man auf die Wähler eingeht, gelernt haben, wobei die Ziele und der Weg dorthin doch unterschiedlich sind. Was den Wahrheitsgehalt der Programme angeht, käme es auf eine Probe an. Fraglich bleibt, ob man das wirklich herausfinden sollte.

  17. Der interessante Teil bei der ganzen Debatte ist, dass die NPD nicht mal sonderlich sozialistische Wirtschaftspläne hat. Mit dem Terminus „Sozialismus“ wird zwar besonders von Seiten der JN kokettiert, wenn man sich das Parteiprogramm und das wesentlich umfangreichere Aktionsprogramm aber mal ansieht, dann fällt auf, dass die NPD eine recht -ich nenne es mal naive- Vorstellung von Ökonomie hat: Wenn ein Land ethnisch rein ist, renkt sich alles von alleine ein! Sie verkaufen das zwar immer wieder besonders umstürzlerisch, letztendlich laufen ihre dahingehenden Pläne jedoch auf eine frühmoderne, autarke und lokale Wirtschaft mit sozialverpflichtetem Privatunternehmer (der wegen der Volksgemeinschaft natürlich nur das Gemeinwohl im Auge hat) hinaus. Das ist im günstigsten Falle sozialdemokratisch, gibt`s so aber auch bei der CSU. Und mit dem Sozialismus hören die Parallelen zwischen NPD und PDS auch schon auf, wenn man von einem gewissen affektiven Antiamerikanismus absieht, der in Deutschland zur Zeit aber wahrlich keine Aussenseiterposition ist.

  18. Basis ihrer Überlegungen ist doch das Volkseigentum, sicher ist das naiv. Aber der Sozialismus im allgemeinen ist dies doch auch. Vielleicht sollte man naiv dann aber als gutgläubig, idealistisch verstehen. Aber einer Opposition muss das Recht zugestanden werden, utopischen Idealen anzuhängen. Die sind es doch auch, die die Anziehungskraft für breite Volksschichten besitzen. Das ist das Lottoprinzip, man weiß dass man nie nen Sechser haben wird, und trotzdem spielt man.

  19. Glücklicherweise sind NPD und „die Linke“ nicht schlau genug, sich zu einer Partei zusammen zu schließen, weil sie angeblich ideologisch zu weit auseinander wären. Zusammen wären sie so stark, dass sie eine ernsthaftere Bedrohung der Demokratie darstellen könnten. Die Frustrierten aus beiden Lagern würden ein erhebliches Potential bilden.

  20. H.A.Zander Potsdam

    Approporos Deutschtümelei und heimliche Volksverführung : Na, dann geht mal in eine Buchhandlung, um zu schauen, ob es unter trotzkistischen Leuten prinzipiell keine Schnittstelle mit Rechten gibt .Mich wundert eine skandalöse Buch-Neuerscheinung aus dem PDS-nahen GVE-Verlag: Die Rundköpfe der Berliner S-Bahn mit 10 Bastelbögen. Darin eingeheftet ein merkwürdiges geschmackloses Bastelobjekt (Bastelbogen) für Kinder und Jugendliche ! Kinder sollen sich als S-Bahn einen Peenemünder Zwangsarbeiterzug mit Reichsadler bauen ! Im Buch viele S-Bahnen mit Hakenkreuz, abgedruckte Zwangsarbeitertransortschilder, viel V2-Raketenlob und freundliche Würdigung von NSDAP-Dorpmüller (damaliger NS-Reichsverkehrsminister).Also das zieht einem die Schuhe aus.Dominiert wird das gegenwätige GVE-Programm vom PDS-Trotzkisten Winfried Wolf (ex MdB PDS) und dem Abgesandten der neuen Linkspartei mit syrischem Namen , Herrn Kaddoura (Bundestagsmitarbeiter Linkspartei; im Buchimpressum auch drin). Schaut ruhig mal genauer hin.Wehret den Anfängen ! Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch (Brecht). H.A.Zander Potsdam

  21. Im Gegenteil: Zwangsarbeiter nutzten die Züge nie, sie waren in Barracken untergebracht.Den Zug ohne Hakenkreuz darzustellen, wäre, wie die DDR-Fahne ohne Emblem – es gehört dazu.Ich bin in einer Diktatur erzogen worden aber Geschichte sollte so dargestellt wrden, *wie sie war* – auch mit unbequemen Symbolen.Stellt man sie anders dar, beginnt verklären oder vergessen – je nach dem.

  22. Zu Ingos Kommentar: Die Rundköpfe der Berliner S-Bahn mit 10 Bastelbögen aus dem GVE-IGEB-Verlag:Schade, wenn man über etwas redet, was man nicht gelesen oder selbst in Augenschein genommen hat.Der Zug zum Basteln für Kinder und Interessierte trägt kein echtes Hakenkreuz, aber sehr wohl einen Reichsadler ! Das schrieb auch H.A.Zander korrekt.Und ich wüsste nicht, warum man für so einen Zug heute Reklame macht oder Bastelsets damit anbietet. Wäre ich Jurist bzw. Staatsanwalt würde ich überlegen, ob hier nicht schon ein Beitrag zur Volksverhetzung vorliegt.Und wenn der gute Ingo einmal in das Buch geschaut hätte, hätte er dort grosse abgedruckte Schilder zum Umgang bei der Beförderung mit Zwangsarbeitern bei den Pendlerbahnen bzw. S-Bahnen, einschließlich Berlin gefunden ! Im Buch gibt´s genug S-Bahnen-Fotos mit Hakenkreuz.Auch das ist richtig dargestellt und wirft ein sehr fragwürdiges Licht auf die Macher.Die Dorpmüller-Lobpreisung im Buch ist penetrant und unverschämt. Was interessiert einen Leser, ob er es weit zur S-Bahn hatte oder in welcher Villa er wohnte ?Soll dort jemand hinpilgern ? Ist der Dorpmüller ein Vorbild ? Oder leistete er einen technisch-erfinderischen Beitrag?Hat er S-Bahnen konstruiert ? Nein, nichts von dem.Dieser Mann sollte damals nach dem Kriege einmal als Kriegsverbrecher und Verantwortlicher für die Vernichtungstransporte angeklagt werden, aber er starb zu früh.Auch enthält Ingos Einwendung bereits am Anfang so manchen Logikfehler: Unterbringung und Beförderung ist nicht dasselbe ! Ein Teil der Peenemünder Züge wurde sogar umgesetzt und mitgenommen zum KZ Dora. Auch das ist nachlesbar.Zu dem DDR-Symbol-Vergleich:Das Hakenkreuz unterfällt übrigens einem Straftatbestand, es sei denn, es ist durchgestrichen.Das DDR-Symbol ist dagegen nicht verboten.Insofern hinkt der Vergleich sehr.Wenn wirklich ein PDS/ Die Linke-Vertreter hieran mitgewirkt hat, ist dies ein durch nichts entschuldbarer Skandal. Da stimme ich dem vorvorherigen Autor/Autorin voll zu. Wie ich feststellte, ist IGEB sogar ein Fahrgastverband in Berlin, der zum GVE-Verlag in irgendeiner Beziehung steht. Ein Teil der Leute, wie der erwähnte Herr Kaddoura ist wohl in beidem involviert.Und dieser Herr Dieter Kaddoura ist kein geringerer als ein Bundestagsmitarbeiter bei einer Abgeordneten der Linken, die sogar beim VVN / BdA mitarbeitet.Wenn ich den Schriftzug von die Linke sehe und das rote El-Lissitzky Segel im Schriftzug, dann frage ich mich: Gummiboot, wo treibst du hin ?

  23. Also das Buch, um das es geht, habe ich auch in einer Bahnhofsbuchhandlung in Augenschein genommen.Ich fand bereits die V2-Würdigung in einem S-Bahn-Buch für weit verfehlt.Was interessieren den S-Bahn-Fan erfolgreiche „V2 Massenvernichtungsabschüsse „? Mancher Einschlag kostete mehr als 1000 Menschenleben auf einmal ! Hat man dafür in der Redaktion bei einem Herrn Dr.Braunund einem Herrn Kaddoura keinen Instinkt ?Und der Peenemünder Zug zum Basteln ist eine Opferverhöhnung ohnegleichen.Dieses Buch gehört gründlich überarbeitet, wenn nicht gar verboten.Fazit: Ich werde dieses Machwerk weder kaufen, noch irgendjemandem empfehlen ! Kindern und Jugendlichen schon gar nicht !

  24. Im Buch des GVE -Verlages stösst einem auch auf, dass in einer Art „Abenteuerlehrgang“ für „private Geschichtsforscher“ der Streifzug über das gesperrte Peenemünder Gelände schmackhaft gemacht wird. Angeblich sei die Suche nach den richtigen Farben der Peenemünder Züge der Grund für die Missachtung der Zutrittsverbote (Hausfriedensbruch). Die gefundene Tür und ein nicht näher vorgestelltes Horn eines Zuges sollen dann der „ journalistische Lohn“ für die Mühe der Suche auf dem gefährlichen verwilderten Gelände sein.Da die Redaktion sich der Rechtswidrigkeit des Vorgehens sehr wohl bewusst war, beruft sie sich auf das Redaktionsgeheimnis und lässt nur verlauten, der Name des „Geschichtsforschers“ sei der Redaktion bekannt (abweichend zur Praxis, sonst die Klarnamen anzugeben). Es stellt sich wirklich die Frage, ob dies für die Recherche der Farben des Peenemünder Werkbahnzuges als Bastelbogen von O. Wilking notwendig war.Diese Leute können einem bei ihrer Sensationshascherei wirklich leid tun ! Fragt sich nur, ob sie damit nicht noch Nachahmer herausfordernund jemand dann auf dem munitionsverseuchten Gelände durch Sprengkörper verunglückt.

  25. Herr Kaddoura ist nicht Mitglied der Linken. Er ist Mitglied des überparteilichen Berliner Fahrgastverbandes IGEB e.V. und Leiter des GVE-Verlages, einer gemeinsamen Tochter der IGEB und des Deutschen Bahnkundenverbandes, der nicht der Partei DIE LINKE nahe steht. Statt politischer Hetze von rechts eines offenkundigen persönlichen Feindes von Herrn Kaddoura hätte ich mehr Sachichkeit erwartet. Dies ist bei einer bestimmten Person offenbar nicht gegeben nicht gegeben. Egal ob er als Zeuner oder Zander in mehreren Foren oer Blogs auftritt auftritt. Es ist schon grenzwertig nahe dran an Verleumdung. Auf jeden Fall schlecht recherchiert!

  26. Werter „mmchen“!Schreiben Sie Ihre Beiträge unter Alkoholeinfluß oder schlechtem Einfluß anderer Berater? Was ist „Sachigkeit“ oder „oer“ ? Warum so viele Schreibfehler ? Und wer ist Zeuner? Haben Sie Angst vor der Wahrheit ? Die Mängel des Buches kann jedermann objektiv feststellen. Und das ist ein Skandal !Wie denn nun, Sie diffamieren Andere als persönlichen Feind des Herrn Dieter Kaddoura, aber erwarten zugleich mehr „Sachlichkeit“ – oder meinten Sie Nihilismus, Zukunftspessimismus,Feigheit und Ergebenheit in die neue nationale Geschichtsklitterungswelle ? Soll man sich so etwas gefallen lassen als Leser? Nun Herr Kaddoura ist Bundestagsmitarbeiter der Linken – es sei denn, er ist jetzt vor Schreck oder zur Verschleierung seines Tuns dort ausgetreten. Er steht in der Verantwortung als Verlagsleiter von GVE (Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen !), das erkennen Sie ja selber indirekt an! Und der Verlag vertreibt/vertrieb überproportional Schriften von Winfried Wolf (ex PDS – ex MdB). Sie wollen andere einschüchtern in altbekannter Tradition? Und können nicht mal richtig lesen. Dort steht nicht Zeuner, sondern Neuner ! Verleumden Sie gerne andere Personen? Sie sprechen bei beiden Personen von er ? Woher kennen Sie das Geschlecht ?Sie diffamieren Andere, die sich hier äußern, als rechts ?Womit können Sie das begründen?Stehen Sie in stalinistischer Tradition der 30er – 50er Jahre oder schwimmen Sie im Fahrwasser rechter Ideologen? Oder argumentieren Sie auf dem Niveau einer bekannten 50 Cent-Zeitung?Oder sind Sie schlicht verwirrt ?Ich glaube, Sie sind selbst grenzwertig an einer Verleumdungsanzeige dran, wenn die Betroffenen Lust dazu haben sollten, werter Tarnnamenverwender „mmchen“ ! Zur Auffrischung Ihrer Geschichtskenntnisse empfehle ich Ihnen die derzeitige Ausstellung Zug der Erinnerung !Diese Ausstellung mußte erkämpft werden, von Leuten, die seit Jahrzehnten kurz gehalten werden sollten, wäre es nach einigen Deutschtümelnden Geschichtsverdrehern gegangen ! Da können Sie mal sehen und erfahren, warum man Herrn Julius Dorpmüller (NSDAP, Reichsverkehrsminister) besser nicht allzu vertraulich in Büchern präsentieren sollte und keine Peenemünder Bastelzüge anbieten sollte! Das gilt insbesondere für den GVE-Verlag und seine Redakteure mit der von mehreren Lesern kritisierten Bucherscheinung zu den „Rundköpfen der Berliner S-Bahn“ !Beste Grüße und bleiben Sie schön ehrlich !

  27. Werte Team-Mitarbeiter des Büros Mentzner (Die Linke) !Es ist immer besser, wenn man zur Sache argumentiert , egal auf welchem Blog! Hier noch eine Ergänzung, zu dem, was Andere bereits hier sagten oder mit Recht bloggten: Auf S. 92 des beanstandeten GVE-Buches „Züge der Berliner S-Bahn ( ISBN 3-89218-477-1 ) “ findet sich die verlagsmäßige Betitelung zum Bild der größenwahnsinnigen Germania-Pläne Hitlers: „Große Pläne“ , gleichsam so, als sei es schade, daß dies nicht Wirklichkeit wurde.Können Herr Dieter Kaddoura oder jemand anderes mir irgendwie plausibel darstellen, warum die Seite 92 mit dem Foto der damaligen NS-Propaganda vonder Spreebogenbebauung nach Hitlers und Speers Plänen völlig themenbezugslos überhaupt dort abgebildet ist?Die Autoren reden nicht von der S-Bahn, das Foto des Modells zeigt keine S-Bahn-Trasse ! Wollten diejenigen eine Architekturbesprechung machen, oder warum interessiert sie plötzlich die geplante „Große Halle“ des Massenmörders ?Schon wieder mal das Thema verfehlt auf S. 92, kann ich da nur sagen! Das ist Fakt. Denn S.91 endet mit dem Thema Sitzpolstern von Zügen und S. 93 beginnt oben mit:“ 3. Neue Züge in schweren Zeiten. Kriegs-S-Bahn statt Leichtstahlzug.“ Was sucht das riesige Architekturfoto aus der NS-Propaganda dort auf S.92 ?Und wozu der vom Verlag rhetorisch vorgenommene Vergleich: Spreebogenbebauung des Deutschen Bundestags dort, wo das Zentrum „Germanias“ geplant war ? ( Germania: Hitlers geplante Stadtbetitelung Berlins) Was wollte die Redaktion uns damit sagen ? Daß Herr Speer schon damals den richtigen Riecher gehabt hätte ? Oder die heutige Spreebogenbebauung was mit Adolf Hitlers Plänen zu tun hätte. Ich verstehe dies nicht ganz. Denn es entspricht nicht der Wahrheit.Wenn Sie beim Team Dorothée Menzner drin sein sollten, wie Sie behaupten, müßten Sie dringend mal das Buch lesen. Sie haben bisher offenbar nicht recherchiert ! Vielleicht erkennen Sie dann etwas mehr und der Schleier vor Ihren Augen zerreißt !Hören Sie auf diesen Verantwortlichen für das Buch zu schützen ! Einen Verlagsleiter, der im Bundestag arbeitet und so einen Vergleich in Kenntnis der Geschichte durchgehen läßt, sollte man rausschmeißen !Beste Grüße und bleiben Sie schön sachlich !

  28. Eine wirklich grandiose Analyse und brilliante Rhetorik, mmchen ! Und wie Sie argumentieren – einfach tiefschürfend. Und welche Detailkenntnis ! Umwerfend.Wollen Sie dort auch Politiker werden ?Sie machen unfreiwillig eher eine Anti-Reklame für den angeblich „überparteilichen“ IGEB.Lieber/liebe mmchen, wer solche Freunde hat, braucht keine „Feinde“ mehr!

  29. Mitgliedschaft bei der Linken jetzt ehrenrührig ?Wissen Sie eigentlich, liebe/r Jungpolitiker/in, was Sie vom Abgeordnetenbüro Menzner (MdB, Die Linke) hier für einen Witz losgelassen haben?Haben Sie jemals ein Gesetzbuch aufgemacht ? Haben Sie mal geschaut, welche Tatbestandsmerkmale eine Verleumdung hat ? Was die Mitgliedschaft bei die Linke soll ehrenrührig oder kreditschädigend sein ? Und das sagen Sie selber mit Ihrem spaßigen Vorwurf aus ? Das ist echt kurios ! Ist das offizielle Lesart bei Ihnen in Partei oder Büro?Damit haben Sie dem gescholtenen Dieter Kaddoura wohl einen Bärendienst erwiesen.Übrigens schauen Sie noch mal nach den Tatbestandsmerkmalen: dort kommt noch: wider besseres Wissen ! Und genau Sie sprechen von schlechter Recherche, wofür Sie allerdings auch keinen Beleg bringen. Und wer hat hier behauptet, dieser Typ sei dort Mitglied. Hier hab ich davon nichts gefunden. Sie lesen wohl nur zwischen den Zeilen. Echt unterirdisch, was Sie da zusammengestammelt haben. Lassen Sie sich von Ihrer Partei Die Linke den Titel Spaßvogel des Monats verleihen ! Oder machen Sie im Bundestag eine Wandzeitung damit. Dann haben alle was zu lachen. Ist ja Karnevalszeit jetzt. Na dann, Prost !Mit augenzwinkernden Grüßen, Th. Sander !

  30. Seltsam, was der Blogger mmchen da Glauben machen will. In anderen Foren erscheint ein Mensch namens Manne ebenfalls mit Dementis und verbreitet dort vorsorglich Dieter Kaddoura sei nicht allein und nicht federführend für entscheidende Punkte der Verkehrspolitik der Linken verantwortlich. Seit wann darf ein Nicht-Parteimitglied die Verkehrspolitik einer Bundespartei gestalten, das würde mich echt interessieren ?Und Herr Kaddoura wird auf der Website von Frau Reinke als Fraktionsmitarbeiter von Die Linke ausgewiesen !

  31. Einige von den Stimmungsmachern möchten wohl gerne jetzt ihre Spuren verwischen ? Kommt mir jedenfalls so vor, wo wir auf einen Generalstreik im Öffentlichen Verkehrssektor in Belin zusteuern. Daran werden die Dementis wohl auch liegen.

  32. Dieser Typ scheint mir so eine Art Hallodri zu sein. Na vielleicht fängt er bald bei der Eulenspiegel-Verlags-Gruppe (in der Wendezeit mit über 6 Mio gesponsort von der SED.PDS) an, da wo Kaufhauserpresser Dagobert alias Arno Funke auch schon seine Zuflucht gefunden hat. Oder er kriegt ein Ressort beim ND, wo Hanno Harnisch untergekommen ist, der als Parteisprecher schon mal ein Auto knackte, weil er irgendwie fußlahm war (Ein Novum in der Parteiengeschichte der PDS. Die FDP hatte aber auch schon mal einen echten Bankräuber in ihren Reihen.).Wie sagte man, „bunte Truppe“ ?

  33. Flasch.
    Sozialismus ist keine linke Idee. Man hat sich dies anders vorzustellen:
    Sozialismus ist die Antwort auf die soziale Frage und wurde von linken, gleichermaßen wie von rechten, aufgenommen und verwendet. Man muss sich, um die Richtungen zu erkennen, ein Quandrat vorstellen, bei dem die 4 Ecken nach unterschiedlichen Nasichten eingeteilt sind: Traditionell liegt gegenüber von Fortschrittlich, Liberal liegt gegenüber von Nationalistisch (links-rechts; natürlich kann man die Begriffe auch durch andere mit ähnlicher Bedeutung ersetzen, sollte etwas jemandem nicht korrekt erscheinen), und darin ist der Sozialismus richtung Fortschrittlich einzuteilen, denn der Sozialismus will das Alte, das Traditionelle System, in welchem die Arbeiterschaft ausgebeutet wird, abzuschaffen, und so kann doch Sozialismus auch von rechtsgerichteten Parteien verwendet werden, obwohl es stimmt: Unter Linken ist er bevorzugt. Bestes Beispiel für diese Behauptung ist logischerweise der Nationalsozialismus.

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