Walnuss Parkett: hochwertiger Fußbodenbelag

Parkett, darunter auch das Walnuss Parkett, ist prinzipiell recht teuer und qualitativ hochwertig. Im Vergleich zu Laminat stellt es die Luxusausführung dar, ist jedoch auch wesentlich empfindlicher und anfällig für Kratzer und Dellen. Parkettboden ist raumklimaregulierend und kann mehrfach renoviert werden.

Walnussparkett und andere Böden

1883 erhielt der amerikanische Grammophon-Erfinder Emil Berliner ein Patent auf einen nach seiner Idee konzipierten Parkettboden. Diese Fußbodenbeläge eignen sich nur zur Nutzung in geschlossenen Gebäuden und dienen zur Veredlung der Räume.

Der Härtegrad von Parkettböden wird im allgemeinen in Brinell angegeben. Neben unterschiedlichster Holzarten und deren abweichenden Farbnuancen unterscheidet man die Hauptarten des Parketts: Massivparkett, Parkettdielen, Massivdielen, Tafelparkett und Mehrschichtparkett.

Massivparkett untergliedert sich wiederum in Stab-, Mosaik-, Lam– und Hochkantlamellenparkett. Je nachdem, welches Design man gewählt hat, muss dabei die Verlegung beachtet werden. Manche Arten werden genagelt, andere geklebt, verleimt oder geklickt.

Das Tafelparkett, auch Französisches Parkett genannt, wird als die ‚Königin unter den Parkettfußböden‚ angesehen. Dabei werden geometrische Muster aus Rauten und Sternen zu quadratischen Tafeln verleimt.

Parkett vs. Laminat

Laminatbeläge bestehen aus Holzfaserstoffen und sind mit Melaminharz beschichtet. Dies soll den Boden vor Feuchtigkeit schützen. Allerdings kann über die Fugen Wasser eindringen. Die Verlegung des Laminats erfolgt in der gleichen Art wie Parkett.

Parkettböden sind teurer und oftmals hochwertiger als Laminat. Durch Schleifen und Versiegeln können sie mehrfach renoviert werden. Somit stellt Parkett ein dauerhafter Textilboden dar, der raumklimaregulierend wirkt, jedoch auch wesentlich empfindlicher als Laminat ist.

2 Meinungen

  1. Sehr guter Artikel, hätte nicht gedacht, dass ein Grammophonerfinder auch das Patent auf Parkettboden hätte…

  2. Sehr guter Artikel, wirklich gut zusammengefasst. Ich möchte noch hinzufügen: um den Härtegrad zu messen wird übrigens eine Hartmetallkugel in das zu prüfende Stück gedrückt. Und diese Messung macht man schon seit über 100 Jahren so, was ich sehr interessant finde.

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