Vorbeugen von Diabetes: So sieht die Reduktions Diät aus!

In Deutschland leben etwa 5 Millionen Meschnen mit der Erkrankung Diabetes mellitus. Das bedeutet, dass beinahe jeder sechzehnte Deutsche von dieser Stoffwechselerkrankung betroffen ist. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch, obwohl eine unbehandelten Diabetes zu schwerwiegenden, gesundheitlichen Folgen führen kann. Der durch die Erkrankung dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße, sodass Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Veränderungen der Netzhaut sowie Störungen der Nierenfunktion auftreten können. Diabetes ist keine Lapalie. Umso wichtiger ist es, eine Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren und effektiv zu therapieren.

Reduktions-Diät: auch im Alter hilfreich

Neben der Sonderform der Schwangerschaftsdiabetes gibt es zwei Formen von Diabetes mellitus: Typ 1 und Diabetes Typ 2, die sich bezüglich ihrer Ursachen und Symptome wesentlich unterscheiden. Während eine Typ1-Diabetes meist in der Jugend beginnt und zu einer kontinuierlichen Zerstörung der insulinproduzierenden β-Zellen der Bauchspeicheldrüse führt, betrifft Typ2-Diabetes meist ältere Menschen. In diesem Fall schüttet die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin aus, die Zellen, die das Hormon aufnehmen sollten, reagieren jedoch zunehmend unempfindlicher auf das Insulin, man spricht von einer Insulinresistenz. Auch die Therapie unterscheidet sich bei beiden Typen. Während Typ1-Diabetiker zwangsläufig Insulin spritzen müssen, können Typ2-Diabetiker zu Beginn der Erkrankung viel bewirken, indem sie ihren Lebensstil ändern. Mit viel Bewegung, einer Gewichtsabnahme bei Übergewicht und einer ausgewogenen Ernährung kann man den gestörten Glukosestoffwechsel in vielen Fällen noch ohne Medikamente normalisieren. Dabei kann eine sogenannte Reduktions-Diät helfen.

BEs beachten

Eine Reduktions-Diät zielt, wie der Name schon sagt, auf die Reduzierung des Körpergewichts ab, und sieht bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern üblicherweise 13 Broteinheiten (BE) verteilt auf fünf Mahlzeiten vor, wobei eine Broteinheit 12 g Kohlenhydraten entspricht. Die Broteineiheiten werden nach einem festen Schema aufgeteilt. Drei Broteinheiten jeweils morgens, mittags und abends. Dazu sind zwei Zwischenmahlzeiten à zwei Broteinheiten erlaubt. Dabei wird nur so viel Energie in Form von Kalorien zugeführt, wie für die Aufrechterhaltung der körperlichen Grundfunktionen benötigt wird. Durch die Reduzierung der Kohlehydratzufuhr und Energiezufuhr wird bestehendes Übergewicht abgebaut und eine Insulinresistenz verringert. In diesem Zusammenhang haben englische Forscher herausgefunden, dass sich mithilfe einer solchen Reduktions-Diät langfristig etwa die Hälfte aller Typ2-Diabetes Fälle heilen ließe.

Eine Meinung

  1. Weil Diabetiker des Typ 2 oft selber daran verschuldet sind, durch ernährung etc.sollen sie Zukünftig Ihre Teststreifenselber finanzieren.

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