Vintage Jeans Look: Mit diesen Tricks sehen Jeanshosen und -Jacken retro aus

Der Vintage Jeans-Look ist mal wieder im Trend – und sieht auf all den Modeplakaten und in all den Schaufenstern auch wirklich gut aus. Doch während man vor so manchem, halb zerrissenem, halb gebleichtem, und manchmal schon beinahe auseinanderfallendem Kleidungsstück steht, kommt die Frage auf: Will man wirklich so viel Geld für ein kaputtes Stück Stoff ausgeben? Die Antwort für alle, die gerade sowieso ein paar Aggression loswerden wollen, Mamas alte Jeansjacke straßentauglich machen möchten oder einfach nur gerne an ihrer Kleidung basteln lautet ganz klar „Nein“! Denn den Vintage Jeans-Look kann man ganz einfach selber kreieren, alles, was man braucht, ist eine alte Jeansjacke bzw. Jeans (und ja, die darf auch schon ein Loch oder ein paar Flecken haben), ein paar wenige Werkzeugs- und Bastelutensilien und für die Vollendung eine Waschmaschine! Und schon können Sie den Vintage Jeans-Look zu Hause herstellen.

Vintage Jeans Look: Was wird benötigt?

  • alte Jeans oder Jeansjacke
  • Kreide
  • Bleichstift
  • Bimsstein
  • Sandpapier
  • Teppichmesser
  • Alte Jeansreste
  • Nadel & Faden

 

Vintage Jeans Look: So wirds gemacht!

1

Ausgebleichte Sitzfalten herstellen

Viele Jeans im Vintage-Style haben helle Falten (gleich unter dem Bund an den Oberschenkeln), die den Look erzeugen sollen, sie wären schon ewig getragen und hätten sich natürlich durch Sitzen und Aufstehen gebildet. Diese Falten können Sie ganz einfach künstlich herstellen. Dazu sollten Sie Ihre Jeans oder Jeansjacke (hier ergeben sich die Falten an den Ärmeln nahe den Ellebogen) zuerst einmal anziehen. Denn nichts schaut komischer aus, als die künstlichen Falten an der falschen Stelle aufzutragen. Zeichnen Sie mit Kreide die sich natürlich legenden Falten Ihrer Hose nach. Dann ziehen Sie das Kleidungsstück aus und zeichnen die Linien mit Hilfe eines Bleichstiftes nach. Einmal Waschen – und schon haben Sie die hellen Falten, die Ihre Hose im Nu um einiges älter aussehen werden lässt. Kleiner Tipp: Falls Sie keinen Bleichstift finden, können Sie auch ein Wattestäbchen in gewöhnliches Bleichmittel tauchen und so auf die Hose bzw. Jacke auftragen.

2

Stone Washed-Look

Die Industrie wäscht Hosen dazu tatsächlich mit Steinen bzw. Sand – dies sollten Sie aus Rücksichtnahme auf Ihre Waschmaschine besser unterlassen. Trotzdem ist der verblichen und trendy aussehende stone washed-Look genauso einfach selber herstellbar. Die Hose dazu einfach mit einem groben Sandpapier oder einem Bimsstein an den gewünschten Stellen (meist Oberschenkel, unterhalb der künstlichen Falten – hinten und vorne) einfach aufrauhen. Sie dürfend abei ruhig etwas kräftiger über den Denim-Stoff fahren. Das Sandpapier schmirgelt die Oberfläche der Hose auf, und nach einmaligem Waschen erhält Sie den typischen stone washed-Look. Kleiner Tipp: Wem der stone washed-Look nicht reicht, können Sie auch den Acid-Look selber machen.

3

Löcher, Risse und Nähte im Used-Look

  • Löcher und Risse in Ihre Hose zu machen, ist die wohl einfachste „Do-it-yourself“-Anwendung. Einfach die Hose anziehen, und wiederum die gewünschte Stelle mit Kreide deutlich einkreisen. Danach das nun ausgezogene Kleidungsstück mit einer Schere an der gewünschten Stelle aufschneiden: Für Löcher dazu einen kleinen Kreis ausschneiden, für Risse nur in den Stoff schneiden. Etwas ziehen, die Waschmaschine übernimmt den Rest. Sie erzeugt den fransigen Look von alleine. Allerdings ist Vorsicht geboten: Schneiden Sie immer etwas kleinere Löcher als den gewünschten Endumfang in Ihr Kleidungsstück. Denn durch das Waschen wir  das Loch nochmals deutlich geweitet. 
  • Wer einzelne Nähte oder die Taschenenden seiner Jeanshose bzw. -jacke etwas aufrauhen möchte, um somit für den perfekt abgetragenen Look zu sorgen, kann dies mit einem kleinen Teppichmesser tun. Einfach am Stoff entlang fahren und so die Textur leicht beschädigen. Auch hier zeigen sich die Ergebnisse erst nach dem Waschgang.

4

Jeanspatches

Wer statt Löchern lieber Patches auf seiner Hose haben möchte, braucht einen weiteren Jeansstoff. Dieser sollte sich farblich von der zukünftigen Used-Hose unterscheiden, allerdings einen passenden Kontrast herstellen. Wenn Sie keine alten Jeansreste haben, suchen Sie doch mal auf einem Flohmarkt nach einer billigen Hose oder Jacke aus Jeansstoff oder gehen Sie in ein Stoffgeschäft, ein kleines Stück reicht hier oft schon aus. Anschließend schneiden Sie den Aufnäher einfach in die gewünschte Form und nähen ihn mit Nadel und Faden auf die Hose. Sieht vor allen Dingen gut auf Jeansjacken aus. Hier erfahren Sie auch, wie Sie Jeansjacken richtig kombinieren können.

  Zeitaufwand: 25-45 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Super Beitrag. Wenn man bedenkt, wass „vom Werk aus zerstörte“ Jeans kosten :-)Da loben wir uns „do it yourself“. Wir freuen uns auf weitere Beträge über Jeans!Das Jeans-One.de Team

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