Viaduc de Millau – ein Wunderwerk der Architektur

Der Zeitraum von der Planung bis zur endgültigen Umsetzung sollte 20 Jahre betragen. Die Notwendigkeit einer Brücke wurde schon zu Beginn der 80er Jahre erkannt, weil das Tarntal in den Sommermonaten den anfallenden Autoverkehr nicht mehr bewältigen konnte. Lange Zeit nahm allein die Diskussion über die Streckenführung in Anspruch, so kam es erst 1996 zur Ausschreibung des Projektes. Diese gewann der französische Bauingenieur Michel Virlogeux mit seinem Entwurf des heutigen  Viaduc de Millau.

Mit einer Länge von 2.460 Metern nimmt die Brücke schon gigantische Ausmaße an. Die Stützweiten zwischen den einzelnen Pfeilern betragen exakt 204 Meter, obwohl die menschlichen Sinne einen weit größeren Abstand vortäuschen. Die maximale Höhe von 270 Meter über dem Tarntal wird dem Betrachter vermutlich erst richtig bewusst, wenn man sich verdeutlich, dass der Berliner Fernsehturm eine Höhe von 365 Metern besitzt. Aber weitere beindruckende Zahlen belegen die These von einem Wunderwerk der Architektur: es wurden 206.000 Tonnen Beton und 9.000 Tonnen Asphalt beim Viaduc de Millau verarbeitet. Für die Errichtung waren insgesamt 2,2 Millionen Arbeitsstunden von Nöten und es mussten 400 Millionen Euro aufgewendet werden.
Eine Überfahrt auf dem Viaduc de Millau wird man jedenfalls nicht so schnell vergessen.

Eine Meinung

  1. Diese Brücke ist echt ein Wunderwerk! Ich war in Millau im Herbst (hier ein Bild: http://www.flickr.com/photos/adagug/2002852505/in/set-72157603145851495/) und ist es wahr, dass man die Erfahrung nicht vergisst.

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