Die deutlichsten Anzeichen für eine Schlafapnoe sind sehr lautes Schnarchen und starke Übermüdung trotz stundenlangen Schlafes. Gerade wenn man sich sicher ist, ausreichend Schlaf genossen zu haben und trotzdem am Tage hundemüde ist sowie unter Konzentrationsmängel leidet, sollte man sich mit der Schlafapnoe auseinandersetzen.
Was aber führt zum Atemstillstand während des Schlafes? Betroffene ringen fast während der gesamten Schlafdauer um Atem, es kommt zu sekundenlangen Atemaussetzern. Durch die mangelnde Luftzufuhr nimmt der Sauerstoffgehalt im Blut und der Kohlendioxidanteil steigt. Das Gehirn, welches unter dem mangelnden Sauerstoff leidet, löst ein Weckmechanismus aus, die Schlundmuskulatur wird angespannt, es gelangt durch lautes Schnarchen wieder Luft in die Lungen, ohne das der Schlafende vollkommen erwacht. In besonders schweren Fällen setzt bis zu 75 Prozent der gesamten Schlafdauer die Atmung ist, der Körper kann nicht mehr regenerieren und die eingangs erwähnten Symptome treten auf.
Zur Behandlung eignet sich die CPAP-Therapie, wo der Erkrankte während des Schlafes ein Maske aufsetzt, die den Druck auf die Atemwege erhöht und dadurch für einen konstanten Atemfluss sorgt. Aber auch Aufbissschienen können Linderung verschaffen. Da die Betroffenen die Probleme während des Schlafes kaum wahrnehmen, muss die Initiative oftmals vom Partner ausgehen, zudem kann eine Analyse in einem Schlaflabor zur Lösung beitragen.
