USA-Einreise: ESTA muss mit!

Die ebenso rigiden wie umfangreichen Einreisebestimmungen der USA sollen Terroranschläge verhindern. Die Leidtragenden sind aber in der Regel normale Reisende, die sich vor dem Abflug mit einer Flut von Formularen konfrontiert sehen. Das wichtigste Dokument ist, neben einem gültigen Reisepass, die Einreiseerlaubnis ESTA, die Kurzform von Electronic System for Travel Authorization.

Kein Visum, dafür ESTA

Ein Visum benötigen Reisende, die die USA bis zu einer Dauer von 90 Tagen besuchen, nicht, aber eine ESTA-Genehmigung. Damit erhalten alle Bürger von Staaten, die am ESTA-Waiver-Programm (Visa Waiver Program, kurz VWP) teilnehmen, eine Einreisegenehmigung für die USA. Unter den 38 Staaten, die sich an dem Programm beteiligen, sind auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das VWP betrifft US-Reisende, die das Land aus privaten oder geschäftlichen Gründen und ohne Visum oder Green Card besuchen. Die seit 2009 gültige ESTA-Einreiseerlaubnis kann auf der Website des US-amerikanischen Departments of Homeland Security beantragt werden.

Die Beantragung der ESTA-Genehmigung, die jeder US-Reisende unabhängig von seinem Alter ausfüllen muss, hat bis spätestens 72 Stunden vor dem Reiseantritt zu erfolgen. In bestimmten Ausnahmefällen kann der Antrag aber auch kurzfristiger erfolgen. Zu zahlen sind 14 US-Dollar (etwa zwölf Euro), die ESTA-Erlaubnis ist gültig für zwei Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses.

Firmen helfen beim Ausfüllen

Das Ausfüllen der Online-Formulare ist mit viel Zeit verbunden, wer sich die Prozedur ersparen will, kann auch eine Firma engagieren, die gegen Bezahlung die ESTA US-Genehmigung beantragt.

Weitere vor der US-Einreise erforderliche Datenerfassungen sind „Advance Passenger Information System“ (APIS) und „Secure Flight“. Für APIS werden neben anderen Angaben der Vor- und Zuname und das Geburtsdatum des Reisenden abgefragt sowie eine temporäre Anschrift in den USA – wer auf einen Road Trip gehen will, muss nur das erste Hotel angeben. Fehlen diese Daten, können die Fluggesellschaften sich weigern, ein Ticket oder eine Bordkarte auszustellen oder die Buchung gleich ganz streichen.

Für „Secure Flight“ müssen Name, Geburtsdatum und Geschlecht angegeben werden, damit die Airlines die Tickets und die Bordkarten ausstellen können. Die Weitergabe der Daten erledigen die Fluggesellschaften für die Passagiere.

 

Bildquelle: Pixabay, Itsara, 1333645

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