Urbania – das Italien des Mittelalters

Generell lässt sich festhalten, dass die Region Marche in Italien, weit weniger bekannt ist wie die benachbarte Toskana, aber ihr durchaus ebenbürtig ist. Die landschaftlichen und auch kulturellen Unterschiede sind zwar erheblich, jedoch können beide Regionen auf ihre Art  verzaubern. Im Marche sind es in erster Linie die Überreste des Mittelalters in Gestalt kleiner Städte, die sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert zu haben scheinen. So verhält es sich auch bei Urbania, deren Gründungsdatum wohl um die Jahrtausendwende liegen muss.

Dank seiner überragenden Töpferkunst gehörte die Stadt im 13. Jahrhundert auf diesem Gebiet zu den bekanntesten in ganz Italien und selbst in anderen Ländern Europas erfreute man sich der Tonkunst aus der kleinen italienischen Stadt. Bis zum heutigen Tage ist der Name Urbania in Italien gleichbedeutend mit der Töpferkunst (Majolika). Handwerker im Ort haben sich noch immer dieser Kunst verschrieben und erfreuen die Besucher mit eigenen Kreationen und Motiven. Wer einmal selbst seine künstlicheren Fähigkeiten auf die Probe stellen möchte, kann unter Anleitung der hiesigen Handwerker die Töpferkunst erlernt werden.

Neben diesen künstlerischen Fähigkeiten sind mittelalterliche Gebäude wie der Dom San Cristoforo, Palazzo Ducale und Chiesa del Crocifisso von großem Interesse für Reisende, schließlich verleihen gerade sie der Stadt ihr mittelalterliches Antlitz. Im Schatten der imposanten Stadtmauern hat man oftmals den Eindruck, sich im Urbania des Mittelalters zu befinden.

In der unmittelbaren Umgebung von Urbania kann man die Stadt Sant Angelo in Vado besuchen, um sich einmal genussvoll den Trüffeln hinzugeben, die hier auf wunderbare Art und Weise verarbeitet und später auch verkauft werden.

Eine Meinung

  1. Christian Gantner

    Reiseinformationen zum groessten See Italiens – dem Gardasee.

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