Trockene Haare im Winter: Wie schütze ich meine Haare vor der Kälte?

Kälte und trockene Heizungsluft bedeuten Stress für Haut und Haare. Das Resultat sind leider viel zu oft spröde und brüchige Haare. Mit Mützen und Schals versuchen wir unsere Haare zu schützen, doch oftmals belastet das häufige Tragen von Mützen die Haarspitzen nur noch mehr.

Zudem treiben statisch aufgeladene Haare, die sich nicht mehr frisieren lassen, viele Menschen an den Rand der Verzweiflung. Im Winter ist dies jedoch vorprogrammiert, wenn sich trockene Haare am Kragen des Wollmantels oder am Rollkragenpullover reiben.

Auch die Kopfhaut leidet unter den eisigen Temperaturen. Die Talgdrüsen, die auf der Kopfhaut sonst für einen natürlichen Schutzfilm sorgen, schaffen es nicht mehr die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Die Kopfhaut trocknet aus und Schuppen können sich bilden.

Was Sie machen können um trockene Haare im Winter zu vermeiden und welche Hausmittel es gibt erfahren Sie hier:

Trockene Haare pflegen: So wirds gemacht!

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Richtige Pflege und Pflegeprodukte

  • Im Winter sollte man die Haare nicht so oft waschen wie im Sommer und auch Belastung durch Föhnen, Bürsten und Glätten sollte reduziert werden. Nach Möglichkeit sollte man gelegentlich die Haare an der Luft trocknen. Aber bitte nicht in der eisig kalten Winterluft, sondern zu Hause in der beheizten Wohnung.
  • Grundsätzlich sollten Sie für die Haarwäsche ein mildes Feuchtigkeits-Shampoo verwenden und die Haare nie trocken rubbeln, sondern einfach nur abdrücken. Man sollte außerdem darauf achten Produkte zu verwenden, die keine entfettenden Stoffe beinhalten wie beispielsweise Tenside oder Alkohol. Shampoos mit Ölen und Fetten sind für trockene Haare besonders geeignet. Rückfettende Substanzen sind beispielsweise Weizenkeimöl, Jojoba- oder Mandelöl.
  • Es gibt auch spezielle Winter-Pflege Shampoos und Spülungen mit besonders reichhaltiger Pflege und Anti-Statik-Effekt, der das fliegende Haare verhindert.
  • Gegen elektrisch aufgeladene Haare reicht es manchmal bereits auf die schwere winterliche Kopfbedeckung zu verzichten und sie durch ein Stirnband oder Ohrenschützer zu ersetzen.

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Richtige Ernährung

  • Auch eine gesunde Ernährung hat Einfluss auf das Haar. Gerade im Winter sollten sie genügend Mineralien, Vollkorn, Milchprodukte, grünes Gemüse, Obst und Rohkost zu sich nehmen. Besonders Meeresalgen sorgen für schönes Haar.

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Hausmittel

  • Olivenöl kann durch seine wertvollen Inhaltsstoffe trockene Haare reichhaltig pflegen. Bedenken Sie aber, dass jeder Haartyp anders ist und somit nicht jeder das Öl verträgt.
  • Grundsätzlich sollten Sie Öl nur in das nasse Haar und auch nur in die Spitzen einmassieren und dabei den Haaransatz auslassen.
  • Dunkles und dickes Haar verträgt pures Olivenöl, dass in die feuchten Haare einmassiert wird und ca. zehn Minuten einwirkt.
  • Bei feinem Haar sollte das Öl verdünnt werden, damit es eine leichtere Textur bekommt. Zum Verdünnen eignen sich Zitronensaft, Honig, Eigelb und Milch. Mischen Sie das Öl mit je einer oder mehrerer dieser Zutaten im Verhältnis 1:1 bzw. 1:1:1.
  • Statt Olivenöl eignet sich auch Mandel-, Jojoba- und Klettenwurzelöl. Wieder andere Haartypen vertragen auch Körper- oder Babyöl sehr gut. Sie müssen ausprobieren welches Öl für Ihr Haar am besten geeignet ist. Aber grundsätzlich gilt bei jedem Öl, dass es sparsam verwendet werden sollte, damit das Haar nicht beschwert wird oder verklebt.

Tipps und Hinweise

  • Denken Sie daran, dass viel nicht unbedingt viel hilft. Schenken Sie Ihrem Haar in den strapaziösen Wintermonaten etwas mehr Pflege, aber überfordern Sie es nicht unnötig.

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