Trailing Stop: Beispiel und Wissenswertes zu dieser intelligenten Orderart

Die Bezeichnung Trailing-Stop-Order kommt wie viele Begriffe in der Börsensprache aus dem Englischen. Der Begriff „trailing“ bedeutet so viel wie „anhängen, verfolgen“. Setzt man die Worte nun zusammen erhält man den Begriff: Verfolgende-Stop-Order. Das drückt schon ziemlich genau aus worum es sich hierbei handelt.

Intelligente Orderarten: Trailing-Stop-Order vs. Stop-Loss

Der Trailing Stop ist eine intelligente Orderart. Man benutzt dass Wort intelligent dafür, um zu verdeutlichen, dass sie variabel ist. Sie ist im Gegensatz zu der Stop-Loss-Order nicht statisch.

Handelsbeispiel für die Trailing-Stop Order

Der Anleger Heins kauft in unserem Beispiel 100 Aktien der Firma x zu dem Kurs 100€.

Nun möchte er seine Verluste, wie von einem Stop-Loss Verkaufsauftrag bekannt, begrenzen. Gleichzeitig möchte er aber sichergehen, dass er Buchgewinne zumindest teilweise behalten kann.

Dafür benutzt er den Trailing Stop. Er gibt den Kaufauftrag mit der Trailing-Order ein: Zum Beispiel Stop Loss 90, Trailing Stop 10% vom aktuellen Kursniveau.

Er kann dabei auswählen ob der die Aktie nun zu einem absoluten oder relativen Betrag verkaufen will.  In unserem Beispiel hat er sich für relativ entschieden.

Bei absoluten Beträgen würde man sagen: Kurs x – y in Euro, wobei y den absoluten Verkaufsbetrag entspricht, der immer statisch bleibt. Steigt das Aktienpaket nun auf 150€ je Aktie wird die Aktie bei einer Berührung der 135€ Marke verkauft. Der Stop liegt 10% unter dem letzten Höchststand.

Fazit

Die intelligente Order, kann einem Anleger durchaus nervende Arbeit abnehmen. Man ist mit ihr flexibler unterwegs als mit SL-Orders und kann angewachsene Buchgewinne so sicher mitnehmen.

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