Tor Browser kommt, Tor Button geht: Welche Funktionen erwarten uns?

Wer anonym surfen wollte, konnte sich bisher mittels Tor-Button im Firefox-Browser eine potenzielle Möglichkeit schaffen, nicht von unliebsamen Verfolgern, wie Regierung und Freund/in, im Web verfolgt zu werden. Mike Perry, Entwickler von Tor, will sich vom „sicherheitstechnischen Alptraum“ des Tor-Buttons entfernen und auf die Entwicklung des Tor-Browsers konzentrieren. Ganz verschwindet der Button aber nicht. Er kann weiter über die Tor-Webseite bezogen werden, die Firefox Addon Seite hat hingegen das Plugin entfernt.

Tor Browser Entwicklungsgründe

Der Tor Browser basiert auf Firefox und entspringt dem gleichen Fork (Entwicklerstamm). Perry rät den Button zu entfernen, da er für Casual-Nutzern mehr Gefahr als Nutzen darstellt und soll in Zukunft leidglich noch für professionelle Anwender von Interesse sein. Der Tor-Button wurde aber nicht nur der Sicherheitsbedenken wegen entfernt. Größtes Problem des Tor-Buttons war es den normalen Nutzer verständlich zu machen, dass sie nebenher noch zusätzliche Software installieren sollten. Da der Tor-Button auch auf spezifische Tabs funktioniere, verwirre das den User zusehends, in welchen Tab er gerade Tor benütze und in welchen nicht. Wir sind so cool und liefern Euch gleich noch ein Quick Tutorial zur Nutzung des Tor Browsers in Form eines Videos mit:

[youtube nq_dOsAAQ8A]

Auf Nimmerwiedersehen Tor Button, Hallo Tor Browser

Das Tor Browser Paket wird in der angepassten Firefox-Variante und dem eingesetzten Tor-Framework ausgeliefert. Der Browser benötigt keine Installation und kann auf Windows, Mac OS X und Linux benutzt werden. Chatter bekommen das kostenlose Chat-Tool Pidgin mitgeliefert, welches IRC, ICQ, Google Talk und viele andere Messenger unterstützt.

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