Tetanus-Impfung

Auslöser für Tetanus ist das Bakterium Clostridium, welches vor allem in Staub und in der Erde vorkommt. Es gelangt in den meisten Fällen durch tiefe Wunden, die durch Schnitte, Stiche von Dornen, Splitter oder Brüche verursacht werden, in den Körper. Ist das Bakterium erst in den Körper gelangt, ohne das eine Tetanus-Impfung vorhanden ist, entwickelt es einen Giftstoff, der das zentrale Nervensystem angreift. Im Zeitraum zwischen zehn und 20 Tagen treten dann die ersten Krankheitssymptome von Tetanus auf: es entstehen starke Schmerzen im Verletzungs- und Muskelbereich. Man leidet unter Schlafstörungen und innerer Unruhe, der Körper findet kaum noch Erholungsphasen. Beim weiteren Voranschreiten der Krankheit Verkrampfen schließlich die Gesichts- und Kaumuskulatur, bis letztendlich fast alle Körperregionen betroffen sind. Zum Tod führt dann die Erstarrung der Atemmuskulatur, die ein Überleben unmöglich macht.

Etwas über 30 Prozent der diagnostizierten Fälle von Tetanus haben den Tod zur Folge, weil keine ursächliche Therapie des Wundstarrkrampfes existiert. Wird bei einer verletzten Person innerhalb von 24 Stunden der Impfstoff gespritzt, kann eine Erkrankung vollkommen ausgeschlossen werden. Hierbei handelt es sich um einen Totimpfstoff, es gelangen also keine vermehrungsfähigen Lebewesen in den Körper, lediglich ein abgeschwächter Giftstoff, gegen den der Körper entsprechende Antikörper bilden kann.

Eine Tetanus-Impfung sollte bei einem Erwachsenen alle zehn Jahre, oder nach einer schweren Verletzung, alle fünf Jahre vorgenommen werden. Auf diese Weise lässt sich diese schwere Krankheit sehr gut vorbeugen.

3 Meinungen

  1. Ich habe diesen Namen nie gehoert, wo kann ich mich mehr dokumentieren?

  2. Ein sehr interessanter Artikel. Aus solch einer Sicht habe ich das Ganze noch nie gesehen. Hoffentlich wird Alzheimer in naher Zukunft weiter erforscht werden!

  3. Gesundheits Ratgeber

    Ja wirklich interessant. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was für Interaktionen in unserem Körper stattfinden. Welche Viren oder andere Erkrankungen dann auch für ganz andere Dinge verantwortlich sind.

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