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    Start » Tennistraining: So verbessern Sie Ihren Aufschlag
    weitere Sportarten

    Tennistraining: So verbessern Sie Ihren Aufschlag

    12. Juli 20103 Minuten Lesezeit

    Der Aufschlag ist der am wenigsten trainierte, aber wichtigste Schlag beim Tennis. Wer übt, dass der gerade Aufschlag, der Slice und der Twist im gekonnten Wechsel sitzen, kann sich womöglich den gesamten Ballwechsel sparen. Vor allem aber heißt es: üben, üben, üben. Ein kurzer Tennistraining Ratgeber.

    Tennistraining: Aufschlag integrieren

    Auf jeden Fall sollte man sich vor dem Training zum Schutz vor Verletzungen aufwärmen. Der Oberkörper muss flexibel sein, Schultern und Arme müssen für runde Bewegungen bereit sein. Also Arme abwechselnd etwas durchhängen und schwingen lassen, mit dem Tennisschläger Schlagbewegungen vollführen, ohne zu verspannen.

    Koordination von Wurf- und Schlagarm

    Schwung ist wichtiger als Kraft. Der Schläger muss mit gestrecktem Arm geschwungen werden. Bei einem Rechtshänder ist das linke Bein für den Stand, während der Oberkörper bei ihm nach rechts außen zeigen muss.

    Die Hände müssen auf einer Höhe liegen und den Ball synchron mit dem Schläger nach oben führen. Dabei müssen die Hände locker bleiben.

    Jeder Ball muss vor dem Körper gerade hochgeworfen werden, je nach Schlagtyp an einer anderen Position. Für den geraden Aufschlag vor dem Körper, für den Twist auf der linken Körperhälfte, für den Twist rechts vom Körper.

    Zum Einüben der Wurfposition kann man im Sand einen Kreis vor sich ziehen und darauf achten, dass der Ball beim Wurf und der Berührungspunkt mit dem Schläger immer im darunter liegenden Kreis bleibt.

    Um sich einen geraden Wurf anzueignen, kann man eine zweite Übung versuchen: man stellt sich ganz nah an eine Wand und versucht, den Ball so hochzuwerfen, dass der Abstand zur Wand immer derselbe bleibt.

    Werden Wurf- und Schlagarm synchron geführt, zählt noch das Timing des Abschlags. Der Schwung muss so erfolgen, dass man den im Aufsteigen begriffenen Ball mit der Mitte des Rackets trifft.

    InsTennistraining den Aufschlag integrieren: Schlagbewegung

    Die Schlagbahn darf keine Ecken haben. Je runder, desto besser. Auch hierfür gibt es geeignete Übungen.

    Beispielsweise kann man eine Schnur an einen alten Tennisball kleben oder auf ähnliche Weise befestigen und ihn am Griff des Tennisschlägers festbinden. Den Schläger dann so schwingen, dass die Schnur immer gestreckt bleibt. Die Länge der Schnur sollte der Länge des Schlägers entsprechen. Diese Methode eignet sich auch hervorragend zum Aufwärmen.

    Dasselbe Prinzip lässt sich auch mit einem Schuh umsetzen. Schuh und gestreckte Schnürsenkel ergeben dabei den simulierten Tennisschläger. Nun ist das Ziel, die Schwingbewegungen so zu vollführen, dass die Schnürsenkel immer gestreckt bleiben. Am besten schwingt man den Schuh ganz oft hintereinander. Mit dieser Methode kann man sich keinen „eckigen“ Schlag angewöhnen.

    Kraft und Timing: Wichtig beim Aufschlag Training

    Beim Aufschlag zählt vor allem der Schwung, Kraftübungen können aber nicht schaden. Wenn man den Trizeps trainiert, sollte man aber auch Schultern, Oberkörper und Unterarm trainieren, weil ein einseitiges Training die Balance der Muskulatur zerstört.

    Hat man die einzelnen Komponenten geübt, kann man sich mit einem großen Korb Bälle auf den Tennisplatz stellen und den vollständigen Ablauf des Aufschlags üben. Tempo und Stärke kann man dabei variieren. … und irgendwann ist der eigene so geschmeidig wie der Aufschlag im Roland Garros Turnier.

     

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