Taufmandeln: Brauch und Bedeutung

Taufmandeln sind mir zum ersten Mal bei der Taufe meiner kleinen Cousine in Belgien begegnet. Das ist etwa 20 Jahre her. Das interessanteste an diesem Brauch war für mich, dass nicht etwa wir den Eltern oder dem Täufling die Mandeln zum Geschenk machten.

Vielmehr bekamen wir diese geschenkt. In weißen Säckchen aus Organza-Seide mit einem blauen Band (damals in Belgien üblich bei der Geburt eines Mädchens: die Farbe blau!) fanden sich ca. 5 mit pastellblauem Schokoladen-Zuckerguss umhüllte Mandeln. Heute scheint dieser Brauch weit verbreitet.

Taufmandeln: Tradition im Wandel der Zeit

Zu jedem denkwürdigen Ereignis der Antike wurde mit den Gästen das Brot gebrochen und mit nach Hause gegeben. Als Zeichen der Anerkennung derer, die das Ereignis bezeugt haben. Aber auch zum Zeichen, dass man teilnimmt am Leben des Gastgebers und alle Freude und Sorgen mit ihm teilt. Etwas besser kennen wir diesen Brauch heute in Form der Hochzeitstorte, oder des Taufkuchens. Seit ein paar Jahren verwenden viele Gastgeber Taufmandeln anstelle des Kuchens zur Erinnerung an die Taufe.

Warum Mandeln?

Mandeln sind als Geschenkfür die Gäste sehr beliebt, weil sie für Fruchtbarkeit, ein langes Leben, Glück und Wohlstand stehen.

Zu den süßen Mandeln werden gern auch bittere gelegt. Das drückt aus, dass man in guten wie schlechten Zeiten zusammenhält. Als Taufgeschenk bedeutet dies, dass man dem Kind besteht und Anteil an seinem Leben hat.

Wo kann manTaufmandeln kaufen?

Taufmandeln lassen sich einfach und schnell im Internet bestellen. Praktisch ist, wenn man sie in großen Mengen kauft und selbst einpackt. Zusätzlich kann man schöne Spruchbänder oder Kärtchen beifügen, die an die Taufe erinnern. In Google finden sich entsprechende Anbieter bei der Eingabe des Suchobjektes „Taufmandeln“.

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