Tanzen für Senioren: Tanztee und Tanzkurse

Untermalt mit der passenden Musik, welche Endorphine hervorruft, beschwingt es die Tänzer und vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Erotik. Durch die rhythmischen Bewegungen des Tanzes fühlen sich Menschen im Alter von 50pus wieder jung und unbeschwert.

Tanzen für Senioren als gesellschaftliches Event

Bereits unsere Großmütter und Urgroßmütter waren schon große Verfechter von Tanztees und –cafés, welche oftmals sonntags stattfanden. Die Tanzkultur hat sich jedoch im Laufe der Jahrhunderte verändert. Früher war es üblich, dass Frauen von Männern aufgefordert wurden.

Wer erinnert sich nicht an die Sissi-Filme mit dem Wiener Hofzeremoniell oder Jane Austens Ausführungen, wie sich eine Lady bei offiziellen Veranstaltungen zu verhalten hatte. Jeder blieb beim Standard– oder Gesellschaftstanz in seinem Tanzbereich und schwang steif über das Parkett.

In den 20er Jahren beeinflusste bereits der Charleston und später Elvis Hüftschwünge zu seinen Rock’n’Roll Rhythmen die Bewegungen der Tanzflächenstürmer und lockerte die angespannte Haltung und die formellen Schritte auf.

Moderne Tanzkultur

Spätestens mit Dirty Dancing änderte sich die Tanzkultur und die jeweiligen Tanzbereiche verschwammen allmählich. Das Maß an Erotik nahm zu, ebenso wie die Affinität zu exotischen Rhythmen wie Salsa, Tango oder Lambada. Man ging auf Tuchfühlung und konnte dem Partner gar nicht nah genug kommen.

Heutzutage verlieren Standardtänze ihren Reiz und werden nur noch von ausgesuchten Tanzschulen gelehrt. Wenige Jugendliche können sich für diese Art des Tanzens erwärmen und trainieren bis zum Gold Star oder sind aktiv in einer Formation. Es ist auch nicht mehr üblich, dass an Hochzeiten die Tanzfläche mit einem ausgewählten Hochzeitstanz, vorzugsweise dem Langsamen oder dem Wiener Walzer, eröffnet wird.

Während sich Jugendliche mittlerweile für Freestyle-Bewegungen, HipHop-Moves, Techno-Beats und Breakdance interessieren, sind Tänzer im besten Alter, das heißt ab 50plus, noch in den traditionelleren Klängen und Bewegungen verankert. Daher gibt es auch heute noch die sogenannten Tanzcafés, in denen sie das Parkett unsicher machen können.

Tanzen für 50plus

Während Tanzen früher ein gesellschaftliches Event war und von guter Erziehung zeugte, bei dem Männer als auch Frauen gleichermaßen Spaß hatten, ist es heute für das männliche Geschlecht eher ein Qual. Der Zwiespalt zwischen den tanzwilligen Frauen und ihren linksfüßigen Männern wird immer größer.

Daher gibt es die Möglichkeit, eine Tanzschule zu besuchen, welche Gastherren stellt oder für Menschen ausgelegt ist, deren Lebenspartner sich strikt verweigern. Natürlich gibt es auch für begeisterte Tanzpaare Kurse, um die Schritte wieder aufzufrischen.

Um dem Tanzen noch eine besondere Note zu verleihen, sollte man nicht vergessen, dass sich das Hobby positiv auf die Psyche auswirken kann und einsame Singles zur Hochform auflaufen lässt. Zudem beugt Bewegung grundsätzlich gegen Herz-Kreislauferkrankungen vor und hilft dabei, überflüssige Pfunde zu verlieren.

Keine Meinungen

  1. Noch im vorigen Jahrhundert wurde von den Bauern in ganz Nord- und Mitteldeutschland das Osterfest durch Osterfeuer gefeiert. Nach Meinung des Begründers der Religionsethnologie, Frazer, wird aus diesem Brauch der „wesentlich heidnische Charakter des Osterfestes“ deutlich erkennbar.

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