Suzette Oh: Mit Biss durch die Großstadt

Suzette Oh trifft nämlich keine Männer, sie konsumiert sie. Zwischen Bollinger, ihrem Lieblingschampagner, und Prenzlauer Berg, zwischen der Côte d’Azur und dem dreckigen Berlin – diese Frau nimmt kein Blatt vor den Mund. Allein schon deswegen regieren in der Tagcloud Begriffe wie „Schwanz“, „Sex“ und natürlich „Bollinger“. Da weiß man, was man kriegt.

Suzette Oh: Sarkasmus meets Emanzipation

Dass man als emanzipierte und gleichsam sarkastische Frau nicht verdörrt sein muss, sondern das Leben und den Pool an zur Verfügung stehenden Männern mit vollen Händen ausschöpfen kann, dabei das eine Rollenbild durchbricht und dennoch nie aus dem Rahmen der Schickimicki-Ich-ficke-alles-Manier herausbricht, beweist Suzette Oh ebenso punktgenau, wie dass Klischee der champagnertrinkenden Großstadtheroin, die mit Louboutins durch das „Ich-fühl-dich-Viertel“ Berlins oder die Main Areas des VIP-tums stakst.

Suzette Oh ist dabei arrogant, ordinär und einfach ehrlich. Man mag mir den Vergleich erlauben: Sie ist wie diese immer-geile-Blonde aus Sex and the City. Wer ihren Blog liest, kommt erstmal nicht mehr weg.  Lange waren Beiträge aus Berlin nicht mehr so erfrischend und verstörend zugleich.

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