Stufenweise mehr Gesundheit

Stufenweise mehr Gesundheit

Ist etwa die Treppe kaputt? Eine gute Frage an alle, die den Fahrstuhl bevorzugen, denn Fakt ist: Treppensteigen ist eine ganz einfache Art, sich in unserer bewegungsarmen Zeit fit zu halten – sozusagen ganz nebenbei.




Kostengünstiges Kreislauftraining

Das Treppensteigen ersetzt das Fitnessstudio – das sagen zahlreiche Fitness-Gurus und Sportmediziner. Wer regelmäßig im Job oder Zuhause treppauf und treppab geht, der trainiert ein Herz-Kreislaufsystem sozusagen ganz nebenbei, zeitsparend und kostengünstig: Sechs Etagen pro Tag beziehungsweise 40 Etagen pro Woche gelten dabei als eine regelrechte Trainingseinheit. Und die ist sozusagen ganz nebenbei in den Alltag integriert – das mühselige frühe Joggen oder Gewichte stemmen am Abend kann entfallen. Dabei ist die eigene körperliche Fitness wichtiger denn je, denn die meisten von uns leben ein fast bewegungsfreies Leben, denn es ist sind nicht nur der Fahrstuhl oder die Rolltreppe, die uns träge machen, der Autositz, der Bürostuhl, der PC daheim und natürlich er Fernseher kommen noch hinzu: Studien haben ergeben, dass wir heutzutage im Durchschnitt elfeinhalb Stunden sitzend zubringen.

Körperliche Belastung ist das A und O

In einer Zeit, wo immer weniger Menschen in gesundem Maße körperlich beansprucht werden, muss man selbst für die nötige körperliche Belastung sorgen, um gesund zu bleiben. Die Treppe ist hierfür perfekt geeignet: Wenn man 400 Stufen heraufsteigt, verbrennt man genauso viel Kalorien, als wenn man 15 Minuten lang joggt. Rein statistisch verlängert jede Treppenstufe das Leben um ein- bis zwei Sekunden. Und dabei muss die Treppe nicht das einzige Fitnessmittel im eigenen Alltag sein: Man kann sich selbst einige „Nischen“ suchen, um mehr in Bewegung zu bleiben – ein Beispiel: Wie wäre es, wenn man jeden Feierabend ein- bis zwei Stationen früher aus dem Bus oder die Bahn seigt, um den Rest zu Fuß zurückzulegen? Auch ein bewusst gewählter, etwas weiter vom Ziel entfernter Parkplatz kann einem regelmäßig mehr Bewegung verschaffen. Man muss sich seinen Alltag nur einmal vor seinem geistigen Auge vorführen, um solche Gelegenheiten zum Laufen für sich zu entdecken.

 

Fotoquelle: Thinkstock, 200350972-001, Photodisc, Christopher Robbins

3 Meinungen

  1. Ja, ich verwende im Büro und überall eigentlich nur noch Treppen und versuche so viel wie Möglich zu laufen. Als Schreibtischtäter kommt man ja nicht arg viel zum laufen.

  2. Ich denke, dass sich die grundlegende Einstellung ändern muss, Sicherlich ist es besser Treppen zu laufen als nicht. Aber trotzdem ist das immer noch zu wenig. Vielleicht ein angenehmer Balsam für die Seele, „ich laufe ja Treppen“. Ich arbeite ebenfalls am Schreibtisch. Ich gehe aber, anstatt jeden Tag drei Stationen mit der Tram zu fahren, diese Stationen zu Fuss. Hin und zurück. Plus 3x CrossFit/Woche. 60 min Bewegung am Tag sollten eher Gewohnheit werden!

  3. Der Beitrag ist zwar jetzt schon zwei Jahre alt, aber aktuell wie eh und je. Ich finde auch, dass diese kleinen Dinge wie Treppen steigen zur täglichen Routine werden sollten. In meinem Bürojob hatte ich lange immer wieder Nackenschmerzen, was sich spätestens abends zu Kopfschmerzen aus der Hölle entwickelt hat. Spazieren gehen und wirklich simple Dehnübungen, die man auch vor dem Fernseher machen kann, haben mir geholfen.
    Und heute bin ich total happy über einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einen ergonomischen Bürostuhl. Nacken- und Rückenschmerzen habe ich jetzt nur noch äußerst selten.

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