Streik im Speisewagen?

Auch das Bahnservicepersonal
befindet sich seit Monaten im Tarifstreik. Da es bisher zu keiner Einigung gekommen
ist, wird nun mit Warnstreiks gedroht und das, laut Spiegel online, noch vor
der Fußball-WM. Betroffen wären ICE und Intercity.
 
„Transnet“ und die Gewerkschaft GDBA fordern eine
Anhebung und Angleichung der Umsatzbeteiligungen für die Beschäftigten. Derzeit
bekommen die Mitarbeiter im Speisewagen drei Prozent, die
„Am-Platz-Service-Kräfte“ fünf Prozent Umsatzbeteiligung. Die nächste
Verhandlungsrunde ist für den 6. Juni geplant.
 
Aber mal ehrlich, der Speisewagenstreik schreckt nicht besonders,
denn der Kaffee und die meist winzigen Snacks sind doch sowieso völlig
überteuert und schmecken nicht. Ich könnte gut auf den Brezelbringer und
Kaffeewagenschieber verzichten – nicht dass ich will, das weitere Arbeitsplätze
gestrichen werden, aber Goldpreise will ich auch nicht bezahlen müssen. Ich
fahre regelmäßig lange Strecken mit der Bahn und kaufe mir mein Essen und
Trinken vor der Fahrt oder beim Umsteigen im Bahnhof. Das einzige was ich
während der Fahrt vermisse ist Kaffee. Aber der ist mir viel zu teuer. Obwohl
mich der Streik also nicht besonders stören wird, drücke ich dem
Servicepersonal natürlich die Daumen, dass endlich eine Einigung gefunden
werden kann!

Eine Meinung

  1. Ich bin am Mittwochabend, also am Tag vor Vatertag mit der Bahn gefahren und weiß jetzt warum das Servicepersonal vor der WM streiken will. Während der WM hätte das gar keinen Zweck, da merkt es eh keiner, denn ich gehe davon aus, dass die Züge ähnlich überfüllt sein werden wie am Mittwoch. An ein Durchkommen zum Speisewagen war gar nicht zu denken. Ich stand 3 Stunden lang im Gang und hab mich mit den anderen Fahrgästen angefreundet. In der Enge entsteht eben auch Nähe. 🙂

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