Stichwort Drohnen: Schon die Plakette angebracht?

Stichwort Drohnen: Schon die Plakette angebracht?

Seitdem die Änderung der Luftverkehrs-Zulassungsverordnung vergangenen Herbst in kraftgetreten ist, müssen alle unbemannten Luftfahrtsysteme ab 250 Gramm Gewicht mit einer feuerfesten Plakette gekennzeichnet sein. Sie muss Namen und Adresse des Nutzers enthalten, damit der Halter einer solchen Drohne jederzeit identifizierbar ist.

Dauerhafte und feuerfeste Beschriftung

Neben Drohnen ab einem Gewicht ab 250 Gramm Abfluggewicht sind auch unbemannte Drachen und Ballone mit einer Startmasse von mehr als fünf Kilogramm sowie Flugkörper mit einem eigenen Antrieb von der Regelung betroffen. Bei ihnen allen muss die Plakette an gut sichtbarer Stelle am Fluggerät angebracht sein. Sie muss Namen und Anschrift des Eigentümers enthalten. Die Aufschrift auf der Plakette muss dauerhaft halten, die Plakette selbst laut Luftverkehrs-Zulassungsverordnung aus einem feuerfesten Material bestehen.

Warum die Feuerfestigkeit?

Viele Drohnenpiloten fragen sich wahrscheinlich, warum gerade die Feuerfestigkeit in der Verordnung extra hervorgehoben und gefordert wird. Das hat seinen Grund: Eine Plakette aus feuerfestem Material ist deshalb erforderlich, weil es gerade bei günstigeren Drohnenmodellen zum Versagen des Lipo-Akkus kommen kann. Auch eine Tiefentladung ist bei diesen Akkumodellen möglich. Kommt es dann zu einem Absturz oder gerät der Akku in Brand, übersteht die Plakette dies mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit als ein mit Klebefilm aufgeklebter Zettel aus Papier, oder Ähnliches.

Material und Anbringung

Für die Plaketten empfiehlt sich als Material farbig eloxiertes, nicht-ferromagnetisiertes Aluminium. Auf dem leicht biegsamen Material werden Name und Adresse des Drohnenbesitzers mittels Lasergravur eingeprägt. Das Material hat den Vorteil, dass es sich aufgrund seiner Biegsamkeit auch für die Aufbringung auf leicht gekrümmten Oberflächen eignet. Außerdem stört Aluminium im Gegensatz zu Blech oder Eisen nicht den Kompass der Drohne.

Wichtig ist, dass die Plakette so an der Drohne angebracht wird, dass sie nicht die Sensorik des unbemannten Fluggeräts stört. Hierzu ist es ratsam, in der Gebrauchsanleitung des jeweiligen Herstellers nach Hinweisen für Platzierung zu schauen. Das ist auch in Bezug auf die Garantie des Geräts wichtig.

Artikelbild: Pixabay, 1868870, Pexels

Eine Meinung

  1. Das Thema Dronen begeistert mich schon eine Zeit lang. Als Hobby könnte man sich das anschaffen. Jedoch haben die den Führerschein doch irgendwie eingeführt oder? Guter Artikel.

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