Steuersenkungen ab 2013: CDU und FDP für leichteres System

Bei den Steuersenkungen ab 2013 ziehen die Koalitionspartner CDU/CSU und FDP ungeachtet der vorherigen Differenzen im Ansatz am gleichen Strang: Während Bundeskanzlerin Merkel die Einhaltung der Schuldenbremse fordert, sieht Außenminister Guido Westerwelle das große Projekt seiner Partei vor allem durch die Veränderungen im Bundesrat nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen vor neue Schwierigkeiten gestellt.

Steuersenkungen kommen maximal ab 2013

Das Versprechen, die Steuern zu senken, ist der große Pluspunkt und eines der elementaren Wahlinhalte der letzten Bundestagswahl gewesen. Die neuesten Ereignisse machen die Forderung der FDP nun größtenteils hinfällig. Bis 2012 sollte es eine Steuerentlastung von insgesamt 16 Milliarden Euro geben.

Abgesehen von dem nicht einhaltbaren Wahlversprechen, sind Steuersenkungen zwar ein beliebtes und wahlgewinnendes, aber gleichwohl unnützes Thema für einen regulären Arbeiter oder Angestellten. Denn auf dessen Lohn oder Gehalt wirken sich gesenkte Steuern monatlich nur unwesentlich aus: Während man bei Otto Normalverbraucher von lediglich ein paar Euro mehr im Monat sprechen kann, sind es vor allem Besserverdienende, denen Steuersenkungen zugutekommen.

CDU und FDP wollen stattdessen ein leichteres Steuersystem

Jürgen Rüttgers hatte schon eine Woche vor der NRW Wahl 2010 seine Bedenken zu Steuersenkungen vor 2013 geäußert, nun, nachdem auch Angela Merkel ihn darin bestätigt, stimmt auch die FDP ein, wenn Guido Westerwelle seine Pläne für ein neues, faires Steuersystem für schwer umsetzbar erklärt. Die Bundeshaushalte der kommenden Jahre werden eine Steuersenkung erst ab 2013 zulassen, erklärte die Bundeskanzlerin im Anschluss an eine Vorstandssitzung der CDU, und fügte hinzu, dass man aber über eine Vereinfachung des Steuersystems weiter diskutieren werde.

Eine Meinung

  1. Hallo,
    habe wieder einmal gelesen, dass Merkel bei den Sozialabgaben sparen will und wieder verstärkt in die Forschung und die Oberschicht investieren möchte.
    Da tut sich mir doch die Frage auf, welche Pläne Merkel verfolgt.
    Die Forschung ist derzeit sehr weit und ob wir jetzt Plasmabildschirme haben oder demnächst Holographiefernsehen gucken, ist Jacke wie Hose.
    Meiner Meinung zeichnet sich wirklich eine Abtrennung der Schichten ab, hervorgerufen durch Kontrolltechnologien. Dafür wird die Gesellschaft derzeit mit den Antiterrorgesetzen sensibilisiert.
    Die Frage ist aber, wo wir dann in 50 Jahren stehen werden. Fliegende Autos, sprechende Roboter und5 Superreiche, die allein auf dem gesamten Planeten wohnen?

    Ich wünsche Frau Merkel und der Welt schon einmal alles Gute. Ich bin froh, dass ich nicht so dumm wie die Wissenschaftler war, für n Appel und ein Ei Forschung für die Superreichen zu betreiben.

    Die Frage ist doch, ab wann die Menschheit erkennt, dass die Menschen wichtig sind. Nach dem vierten Weltkrieg, der im geheimen durch Gehirnimplantate abläuft, in 100 Jahren, wenn die Logarithmuskurve der Wissenschaft keine Ergebnisse mehr liefert?

    Die Gesinnung der Welt kotz mich dermaßen an, Schande über Euch!

    Alles Gute und viel Erfolg!

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