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    germanblogs.de
    Start » Spreeblick lichtet Anker für Grimme-Online-Award
    Neuigkeiten

    Spreeblick lichtet Anker für Grimme-Online-Award

    24. Mai 20063 Minuten Lesezeit

    Wer heute auf  SPREEBLICK geht, sieht zum einen den
    Live-By-The-River-Anker und zum anderen
    Das-nominiert-zum-Grimme-Online-Award-Logo. Was aber noch viel wichtiger ist,
    er liest eine Geschichte über den ersten und vorletzten Besuch Johnny Haeuslers in einem Berliner S&M-Club. (Auch die Kommentare lesen!)
     
    Und Johnny Haeusler ist dann auch der Mann, der auf die
    Spree blickte, zumindest damals, als die Blogzentrale noch nicht unter den
    Häusern Berlins lag … Und vor dieser Zeit war Johnny Haeusler auch noch etwas
    ganz anderes als ein Blogmagnat, nämlich ein echter Rockstar bei Plan B, dann
    ein Radiostar bei Fritz, dann ein verträumter Journalist, der ein anderes
    Stadtmagazin als zitty und tip machen wollte, und dann erst hatte er den
    Spreeblick. Und dieser Blick wird jetzt – vielleicht –
      ausgezeichnet. Am Ende
    ist es ganz egal, ob oder ob nicht. Eine Frage kann man schon heute stellen: Werden
    Blogs salonfähig?

    Wenn man sich umschaut, könnte man meinen: ja. Immer mehr
    Verlage lassen bloggen oder bloggen selbst. Immer mehr Journalisten gucken sich
    ihre Themen bei den Bloggern ab oder konventieren gleich ganz. Manche Blogzeile
    wird sogar schon bezahlt. Unternehmen nutzen Blogs als Werbeträger für eine
    sehr spezielle und treue Zielgruppe. Bücher werden über Blogs geschrieben, ganz
    zu schweigen von den vielen Diplom- und Magisterarbeiten der Fachbereiche:
    Medienwissenschaft- und technik. Es gibt sogar schon Bloglesungen. Blogger
    testen Autos. Und Blogger sagen auch, ob Web 2.0 eine Blase ist oder nicht
    (natürlich ist es keine!). Schreibst du noch oder bloggst du schon?

    Ja, jetzt, wo ich das so schreibe, äh blogge, fällt es mir
    wie Schuppen von den Augen. Bloggen ist der Trend der nächsten fünf! Jahre.
    Vielleicht können wir sogar auf einen Bloggerstreit hoffen, zwischen old and
    new school zum Beispiel. Die Eine steht für „iiih kommerziell“, so … „wir sind
    die ersten, besten und echtesten Blogger der Welt“ und die andere für: „Was ist
    schlecht an einem Geschäft? Tagebuch, wie langweilig.  Neid, Intrigen,
    Missgunst? Wie destruktiv.“

    Egal, zurück zu Johnny Haeusler. Ich danke ihm für die gute
    Idee, Blogs auch in Deutschland auf große Füße zu stellen. Ich gratuliere ihm
    zu diesem Erfolg und hoffe, dass ich auch bald dran bin. (Das war jetzt ein
    Scherz!)
     
    PS: Übrigens, was ich sofort beim Bloggen gelernt habe, war:
    Scherzen ohne den Zusatz: “ Das war ein Scheheerz!“ geht immer richtig in die
    Hose. Neulich fand ich auch eine Erklärung dazu (auf irgendeinem Blog, weiß
    nicht mehr, welchem): Ich gebe sinngemäß wieder: Ironie und Satire sind als
    solche erkennbar durch Mimik, Tonalität und Gestik und nicht alleine durch das
    gesprochene Wort.
     
    Genau!

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