Oskar und sein Trupp

Da liest man nichts ahnend den aktuellen SPIEGEL und stößt
unverhoffter Dinge auf die Seite 44. Es geht um Ochsen und Esel und die
Linkspartei.
Natürlich auch um Oskar, den „Karl Liebknecht unserer Zeit“,  die Abweichler, 
die Linie der Partei und wie diese mit
Hilfe neuer „Volkskommissare“ durchgesetzt werden soll. Das übliche
halt.
 
Dann aber erfährt der Leser, dass Oskar aus der WASG
mittlerweile so was wie einen Familienbetrieb gemacht hat. Er, der große
Vorsitzende, selbst steht natürlich ganz vorne. Er führt und lenkt die Seinen.
Letzteres ist übrigens wörtlich zu verstehen. Denn sein enger Vertrauter Ulrich
Maurer wurde Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken. Okay, das kennt man
auch von anderen Parteien mag mancher da jetzt einwenden. Oskars Frau sitzt darüber
hinaus im Vorstand der WASG im Saarland und hält die Stellung an der Heimatfront.
Seinen Bruder brachte er als Mitarbeiter bei einem Abgeordneten der Linken
unter und ein weiterer enger Vertrauter, Claus Noe, wurde zum Berater der
Bundestagsfraktion der Linken. Oskar hat seine Truppen also gesammelt, bereit
zum entern der Linkspartei.
 
Passend dazu die Aussage eines Linksparteifunktionärs: „Lafontaine ist die Nummer eins, und Gysi erzählt Anekdoten […]“.

 
Wahrscheinlich wird die Partei deswegen auch bald umbenannt
in OSKAR – Oskar Sorgt für Klarheit, Arbeit und Rente.

Eine Meinung

  1. Zum Glück ist Lafonsponti ja ein faule Socke, die Revolution bleibt also auf den Salon begrenzt. Was macht eigentlich Frau Wagenknecht? Sicher wirft sie mit Rotweigläsern….Aber immerhin war ja auch Frau Merkel dereinst FDJ-Sekretärin, die Entwicklungsmöglichkeiten im politischen Cross-Over sind enorm.Bevorstehende Highlights im Jahr 2006

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