SPOT Festival in Dänemark: Newcomer aus Skandinavien stellen sich vor

Ins Leben gerufen wurde das SPOT Festival im Jahre 1994 in Arhus, bereits ein Jahr später wurde es von der ROSA Initiative, einer Organisation, die diverse dänische Musiker Gewerkschaften vertritt, unterstützt und organisiert, was dafür sorgte, dass der Fokus nicht nur auf ein Musikfestival gelegt wurde, sondern auch auf eine Veranstaltung, die Labels, Manager und die Presse auf junge, alte aber immer relevante Bands aufmerksam zu machen, auch außerhalb Dänemarks.

SPOT Festival: Skandinavien musikalisch kennen lernen

Seitdem ist das Festival zu einem der wichtigsten Events in ganz Dänemark geworden, nicht zuletzt, weil so einige Bands dadurch auch internationale Aufmerksamkeit erhalten haben, so etwa The Raveonettes oder Junior Senior.

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Auch dieses Jahr ist das Angebot an neuen Bands wieder überwältigend ausschweifend, mehr als 100 Acts wird man sich vom 4. – 5. Mai 2012 in Arhus anhören können, darunter einigermaßen bekannte Acts wie Alphabeat, die Raveonettes und Aura Dione, allerdings auch vielversprechende Newcomer wie Shiny Darkly, Sun Rises, Reptile Youth, Thee Attacks und Soley.

Was die musikalische Richtung angeht, ist zwar alles erlaubt, aber der Fokus auf Indie/Songwriter Klänge ist schon sehr offensichtlich, so finden sich zwischen den meisten Bands nicht mehr als eine handvoll DJs, Rockbands oder gar Rapper.

Ähnlich wie das Berlin Festival gibt es kein direktes Festival Campinggelände, allerdings hat Arhus diverse Campingplätze, Hostels und Ferienwohnungen, in denen man während des Events unterkommen kann. Die Konzerte finden in verschiedenen Venues statt, so dass man ganz schön auf Achse ist, wenn man so viel wie möglich von den Bands mitnehmen will. Dass durch die große Zahl der Acts die Anzahl der Clubs immer größer geworden ist, wurde übrigens in den vergangenen Jahren nicht selten kritisiert.

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In Dänemark feiern die großen Festivals die kleinen Bands

In Zeiten von gigantischen Festivals wie dem Hurricane oder Rock im Park sind Veranstaltungen zum Kennenlernen frischer Bands in dieser Größenordnung eine willkommene Abwechslung (und lassen sich auch im übergroßen ebenfalls dänischen Roskildefestival finden), von der sich Deutschland gerne auch etwas abschneiden kann. Zwar gibt es hier durch Festivals wie das Immergut oder das MS Dockville auch Plattformen für unbekannte Bands, aber alleine die Größe ist so bescheiden, dass der große Durchbruch durch im Publikum versteckte Produzenten wohl kaum kommen wird.

Welche Highlights es beim SPOT Festival dieses Jahr gibt/gab wird übrigens nach dem Festival in einem Sonderbeitrag aufgezählt, falls ihr also keine Zeit oder Muße habt, euch nach Dänemark zu begeben, könnt ihr euch den Bericht einfach in ein paar Wochen hier ansehen.

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