Socken stopfen: Anleitung zur Selbsthilfe

Socken stopfen war lange Zeit eine Sache, die „Mutti“ oder Großmutti übernommen haben. Doch es ist gar nicht so schwer und die Handarbeit macht auch irgendwie Spaß.

Socken stopfen: Was wird benötigt?

  • Nadel
  • Faden

 

Socken stopfen: So wirds gemacht!

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Wer Socken stopfen will, sollte folgendermaßen vorgehen: Zunächst den Socken, bzw. den Stoff rund um das Loch im Socken vor dem ribbeln retten. Das funktioniert, indem man die Maschen um das Loch herum mit einem farblich zum Socken passenden, speziellen Stopfgarn aufnimmt. Stopfgarn ist dafür ideal, aber wenn Sie kein Stopfgarn haben, können Sie natürlich auch einen anderen dicken Faden oder bei Wollsocken natürlich auch einen Wollfaden verwenden. Den Faden fädeln Sie durch das Nadelör Ihrer Stopfnadel.

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In die Innenseite Ihres Sockens führen Sie nun einen Stopfpilz. Sie können den Socken auch auf links drehen und dann den Stopfpilz von der anderen Seite einführen. Das hat den Vorteil, dass es später außen ordentlicher aussieht und evtl. abstehende Fäden im Inneren des Sockens sind. Wenn Sie keinen Stopfpilz haben, dann verwenden Sie etwas ähnliches Rundes, z.B. einen Ping-Pong Ball, einen Golfball oder sie halten Ihren Daumen innen gegen das Loch – aber Vorsicht, nicht pieksen.

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Dann fädeln Sie die Maschen rund um das Loch herum auf, indem Sie die kleinen Fadenlöcher mit der Nadel aufnehmen und die Nadel samt Faden durch die Löcher ziehen.

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Wenn Sie alle Maschen aufgenommen haben fangen Sie an, eine Art Spinnennetz über das Loch zu ziehen. Sie stechen also auf einer Seite des Lochs die Nadel rein, ziehen die Nadel und den Faden durch das Loch und stechen in die gegenüberliegende Seite des Lochs wieder in eine Masche, ziehen den Faden wieder durch, gehen dann wieder zurück auf die andere Seite des Lochs, stechen ein minimales Stück versetzt wieder die Nadel rein und ziehen den Faden abermals durch. Das wiederholen Sie viele, viele Male, bis Sie ein richtiges Spinnennetz „gewebt“ haben.

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Nun müssen Sie das Ganze in die andere Richtung, also sozusagen im 90° Winkel zu den bisherigen Geraden wiederholen. Dabei müssen Sie nun wirklich weben, einmal den Faden unter den anderen, dann wieder über den anderen Faden ziehen. So dass alles ganz dichtmaschig wird.

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Wenn Sie das erledigt haben, vernähen Sie noch den Faden, indem Sie noch ein paar Mal hin und her nähen, bzw. sogar einen Mini -Knoten machen. Das Ende abschneiden: Fertig!

  Zeitaufwand: 10 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

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