So lernt man Kitesurfen

So lernt man Kitsurfen

Ursprung des immer noch trendigen Kitesurfens ist Ende der 90er-Jahre Hawaii. Vor knapp 20 Jahren schon konnte man die ersten Kitesurfer an unseren Stränden erblicken. Von einem großen Lenkdrachen angetrieben gleiten sie lässig über die Wellen und vollführen dabei Sprünge mit bisweilen atemberaubenden Drehungen. Was so artistisch wirkt ist dabei gar nicht so schwer zu lernen.

Am Anfang muss der Drachen steigen

Wer als Kind schon Drachen steigen ließ beherrscht schon mal einen wichtigen Teilbereich des Kitesurfens. Etwas Wind vorausgesetzt, kann man sich von einem großen Lenkdrachen gemütlich übers Wasser ziehen lassen. Damit nicht die Arme die ganze Zeit mit dem festhalten des Drachens angestrengt werden, wird dieser am Körper befestigt. Mit den Händen kann man sich so ganz aufs Lenken konzentrieren. Ebenfalls mit dem Surfer per Sicherheitsleine verbunden: Das Surfbrett. Rutscht man vom Brett, kann es nicht verloren gehen, auch wenn einen der Drachen danach noch ein ganzes Stück übers Wasser zieht.

Genug Zeit einplanen

Genau wie beim klassischen Windsurfen braucht man auch beim Kitesurfen relativ viel Zeit, bis man die ersten Meter auf dem Wasser ohne Sturz zurücklegen kann. Etwas leichter als das Windsurfen ist es aber doch zu erlernen. Die meisten Anfänger können schon nach einem Tag ein paar Meter auf dem Brett zurücklegen. Planen Sie aber lieber ein paar Tage mehr für einen Kitesurfkurs ein. Nur so haben Sie am Ende das nötige Rüstzeug, um auf eigene Faust durch die Wellen zu sausen.

Gute Anfänger-Reviere sind reichlich vorhanden

An unserer Nord- und Ostseeküste gibt es zahlreiche Strände, die für das Kitesurfen gut bis sehr geeignet sind. Meist ist dann auch eine Kitesurfschule nicht weit. Leichte Vorteile liegen jedoch bei der Ostsee: Hier ist der Unterschied zwischen Ebbe und Flut nicht so groß und Sie können zu jeder Zeit unabhängig von den Gezeiten das Kitsurfen lernen. Schon seit den Zeiten des Windsurfens bei Anfängern sehr beliebt sind Flachwasserbuchten, bei denen die Hauptwindrichtung nicht auf das offene Meer weist. Die Vorteile einer solchen Bucht liegen auf der Hand: In flachem Wasser kommt man nach einem Sturz viel leichter wieder aufs Brett, da man im Wasser stehen kann, und der Wind kann Ungeübte nicht weit aufs Meer hinausziehen, da er meist in Richtung Ufer bläst. Eine solche Bucht findet man beispielsweise im Süden der Ostseeinsel Fehmarn in der Nähe von Lemkenhafen. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja den Surfprofi in sich und man sieht Sie bald auch an den internationalen Hotspots für Kitesurfer, wie beispielsweise auf den kapverdischen Inseln.

Bild: Pixabay, 1957715, vanderje

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