So können Sie den Buchsbaumblattfloh (Psylla buxi) bekämpfen

Ein Schädling, der nur an Buchsbäumen auftritt ist der Buchsbaumblattfloh. Er schädigt die Pflanze durch Saugen. Dadurch verkrüppeln die Blätter und wölben sich stark. Vor allem betroffen sind die jungen Blätter an den Triebspitzen. Die Schädlinge überwintern im Buchsbaum als Eier, die an den Trieben kleben. Im Frühjahr, wenn die Pflanze austreibt, schlüpfen die Larven aus den Eiern. Die Larven sind gelbgrün und saugen an den Triebspitzen. Sie sind oft schwer zu sehen, da sie sich unter den weißen Wachsfäden, die sie selber ausscheiden, verstecken. Nach sechs Wochen ist die Entwicklung der Larven abgeschlossen. Die ausgewachsenen Tiere sind cirka drei Milimeter groß. Sie sind auch gelbgrün und haben zwei zarte Flügel. Die Ausscheidung des Schädlings ist Honigtau, der klebrig ist. Siedelt sich auf dem Honigtau ein Rußtaupilz an, verfärben sich die Blätter des Buchsbaums schwarz. Der Schädling legt im Spätsommer seine Eier. Im Jahr entsteht somit nur eine Generation des Psylla buxi. Je nach Umfang des Befalls kann man den Buchsbaumblattfloh bekämpfen und unterschiedliche Methoden einsetzen.

Buchsbaumblattfloh bekämpfen: Was wird benötigt?

  • Gartenschere
  • Insektizide

 

Buchsbaumblattfloh bekämpfen: So wirds gemacht!

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Zurückschnitt

Sind nur die Triebspitzen betroffen kann man den Buchsbaumblattfloh bekämpfen, indem man den Buchsbaum stark zurück schneidet. Die beste Zeit dafür ist der Spätsommer oder Herbst. Das Schnittgut wird entsorgt.

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Insektizide

Ist die Pflanze stark befallen, kann man, um den Buchsbaumblattfloh bekämpfen zu können, Insektizide einsetzten. Man verwendet Insektizide gegen Läuse. Diese vernichten den Buchsbaumblattfloh, schädigen aber den Buchsbaum selbst nicht.

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Natürliche Mittel

Bewährt beim Buchsbaumblattfloh bekämpfen haben sich Präparate auf der Basis von Rapsöl oder Mineralöl. Diese werden am besten als Austriebspritzung im März verwendet. Auch ein Extrakt aus Chrysanthemen kann eingesetzt werden.family: Verdana“> 

Foto: U. Hardberck – Fotolia

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