Schön/Jolie im Sommer

American Robin war beim Friseur, in etwa zu der Zeit, als Mr. And Mrs. Smith (2005) herauskam. Worüber unterhält man sich mit einer/m Fremden, der mit seinem Geschick und einer Schere mein Schicksal in der Hand hält?! Ich wollte auch nicht nur still dasitzen oder ausschließlich über Haare und Frisuren und Shampoos und Conditioner reden; also dachte ich, was unverfängliches wie Kino ist immer gut. „Werden Sie sich Mr. And Mrs. Smith ansehen?" – „Nein, einen Film dieser Ehevernichterin werde ich nicht unterstützen." Frostiger Gesichtsausdruck und Schweigen, so nach dem Motto: „Sie etwa?!" Ich beeilte mich zu sagen, oh nein, ich werde mir (stattdessen) The Break-up (2006) ansehen. Damit deutete ich an, auf der Seite von Jennifer Aniston zu stehen, des Opfers dieser Familienzerstörerin. Ich zog diese Notlüge einer langwierigen Diskussion über Ehe und Ehebrecher vor, vor allem, da wir wohl beide keine der betreffenden Parteien (Pitt/Aniston/Jolie) persönlich kennen. Die Friseusin benutzte das Wort ‚home wrecker‘ – jemand, der das Haus zerstört, vernichtet (to wreck).

Angelina Jolie teilt die (Menschen)-Welt wie keine andere in zwei Hälften: diejenigen, die sie lieben, verehren, ja vergöttern, ihre Unterstützer. Und diejenigen, die sie und ihre Taten völlig ablehnen. Was mich dabei immer verwundert, ist, dass jeder glaubt, durch Magazine wie Star, People, Us über das Leben der sogenannten Stars und Persönlichkeiten bestens informiert zu sein und dementsprechend ernsthaft Jolies Adoptionspläne diskutiert und G. Clooneys ‚offensichtliche; Bindungsunfähigkeit und andere spannende Sachen. Die Glanzmagazine suggerieren erfolgreich, dass sie Informationen vermitteln, Nachrichten, die die Welt bewegen. Zumindest könnte Jolies neuester Film ebendies schaffen.

A Mighty Heart  wortwörtlich in etwa ‚Ein mächtiges Herz‘, also wohl eher ‚Ein mutiges Herz‘ ist die Verfilmung des Buches „A Mighty Heart: The Brave Life and Death of my Husband Danny Pearl" von Mariane Pearl. Ihr Mann, der Journalist Daniel Pearl, war im Januar 2002 unterwegs, seine Story zum Schuhbomber in Karachi, Pakistan, zu recherchieren. (Er arbeitete für das Wallstreet Journal.) Dort wurde er entführt und schließlich getötet. Mariane Pearl schrieb das Buch für ihren Sohn, der erst nach dem Tod seines Vaters geboren wurde. Mariane wird gespielt von Angelina Jolie. Ich werde wieder berichten, sobald ich den Film gesehen und/oder das Buch gelesen habe.

PS: eine Google Suche mit dem Namen des Filmes in der Betreffzeile liefert nicht nur Artikel zu Angelina in dem Film, sondern auch Websites zu Fragen wie: Wer ist berühmter, Angelina oder Jennifer? Beliebig erweiterbar: wer ist sexier, reicher, dünner …

http://www.amightyheartmovie.com/

Keine Meinungen

  1. Laut der Legende soll die Mutter (Salome) des Jakobus und Johannes eine Tante der Mutter Jesu (Maria) gewesen sein. Maria war also die Nichte von Salome. Dann war also Maria auch eine Cousine von Jakobus und Johannes und ihr Sohn Jesus müsste dementsprechend eine Art Großcousin der beiden Männer gewesen sein. Na ja, da wird es schon verständlicher, dass Johannes als Verwandter von Jesus der Lieblingsjünger gewesen ist, der seinem Herzen nahe war, und auch am Kreuz hat Jesus ja angeblich seiner Mutter deren eigenen Cousin als Sohn angeboten. Hä? Das wäre dann genauso, wie wenn meine Nichte einen meiner beiden Söhne zum Sohn bekäme. Das ist schon erstaunlich.Noch erstaunlicher ist es, dass man mit nur 8 mühselig bekehrten Jüngern in Saragossa später ein hochverehrter Heiliger in Spanien wird und einen großen Tourismusrummel auslösen kann. Ach so, ich vergaß ja ganz, dass Cousine Maria dem Jakobus dort auf einer Säule sitzend erschienen ist und ihn zum Bau einer Kirche aufgefordert hat. Für ganze 8 Kirchgänger, von denen einer der ernannte Nachfolger von Jakobus war. Ist ja beinahe wie heute, wo nur noch 7 bis 8 % regelmäßige Kirchgänger sind. Jetzt weiß ich auch, dass Maria am Bau all der Kirchen und Kapellchen Schuld ist, denn Jesus selbst wollte ja keine Bauten für seinen Vater im Himmel haben. Immer diese Verwandten. Nie erfüllen sie die Testamente, die man festgelegt hat, und nie wollen sie, was man selbst will, und überall erscheinen sie einfach ungefragt tztztz.

  2. Kinder lieben Lauras Stern……. das kann ich nur bestätigen. Wirklich tolle Geschichten für Kinder sind das. Also nicht nur fernsehen, aktiv mal die Nase in ein Buch stecken, dafür sind die Bücher von Lauras Stern gerade richtig.VGHeike

  3. Unsere kleine Maus, sie ist erst 2 Jahre, liebt diese kleinen Geschichten. Heutzutage kommt kaum noch etwas sinnvolles für kleine Kinder im Fernsehen. Warum eigentlich???
    Man muss sich immer schöne Geschichten wie diese kaufen, ist eigentlich schade…..

    Gruß
    colt06

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