Schlafstörungen, Migräne und Magenbeschwerden: Das hilft dagegen!

hübsche glückliche frau beim lachen im bett

Für die meisten von uns hat nach kurzer Winterpause der Alltags- und Arbeitsstress wieder Einkehr gehalten. Weil Hektik und Anspannung unsere Körperabwehr jedoch schwächen, sind Störungen des Schlafes, Migräneanfälle oder Magenbeschwerden die Folge. Wir verraten Ihnen, was dagegen hilft.

Schlafstörungen

Wenn der Spiegel der beiden Stresshormone Adrenalin und Cortison im Alltags- und Jobstress um das bis zu Vierfache steigt, fällt das Abschalten schwer. Das führt oft zu Ein- und Durchschlafenstörungen.

Dagegen hilft jedoch eine Baldriantinktur. Hierfür 100 Gramm getrocknete Baldrianwurzelstücke aus der Apotheke mit 500 Milliliter Alkohol (45 Prozent) in einer Glasflasche für eine Woche an einen warmen und dunklen Ort stellen. Schütteln Sie die Flüssigkeit täglich, und seihen Sie sie in eine dunkle Flasche ab. Die Baldrianwurzelstücke werden ausgepresst und zur Tinktur gegeben. Erneut eine Woche stehen lassen. Filtern Sie die Tinktur durch ein Leinentuch. Fertig! Nehmen Sie einen halben Teelöffel der Tinktur in einem Glas Wasser mindestens dreimal täglich zu sich.

Neueste Erkenntnisse einer britischen Universität zeigen, dass Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Naturklänge wie Walgesang das vegetative Nervensystem und unseren Blutdruck in einen Entspannungsmodus bringen. Auch das kann also gegen Einschlafstörungen helfen.

Haben Sie schon einmal von Schlaf-Pilates gehört? Hierfür müssen Sie sich aufrecht hinstellen und Ihre Arme hängen lassen. Ziehen Sie beim Ausatmen den Bauchnabel nach innen und rollen Sie den Oberkörper Wirbel für Wirbel nach vorne. Holen Sie einmal tief Luft. Den Oberkörper wieder genau so langsam aufrichten, wie Sie ihn gesenkt haben. Das Ganze wiederholen Sie 10-mal. Zum Schluss bleiben Sie aufrecht stehen und verharren für etwa zwei Minuten mit geschlossenen Augen. Führen Sie dieses Ritual etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen durch und Sie werden schneller und ruhiger schlafen.

Magenbeschwerden

Rund fünf Stunden braucht unser Magen, um eine Mahlzeit zu verdauen. Wer bei Stress häufiger nascht, gönnt seinem Magen also keine Ruhe. Er reagiert mit Krämpfen, Schmerzen und Sodbrennen.

Gegen Krämpfe dieser Art hilft Heilerde-Milch. Hierfür einen Esslöffel feine Heilerde aus der Apotheke in ein Glas lauwarme Milch rühren. In kleinen Schlucken 30 Minuten vor jeder Mahlzeit trinken.

Auch Mandeln und Haselnüsse sind gut bei Magenbeschwerden. Sie binden die Säure, die für die Schmerzen verantwortlich sind. Eine Handvoll der Nüsse genügt – ebenso ein mittelgroßer geriebener Apfel. Er schont unseren Magen.

Wer es lieber weniger ungewöhnlich mag, kann einen Beruhigungstee aus 15 Gramm getrockneten Kamillenblüten, 10 g Schafgarbe, Melisse, Pfefferminze und Tausendgüldenkraut zu sich nehmen. Manchmal gibt es die Teemischung in der Apotheke oder sie mischen ihn selbst zusammen. Bereits ein Esslöffel der Teemischung genügt für 250 Milliliter Tee. Lassen Sie die getrockneten Teeblätter für etwa fünf Minuten ziehen und trinken Sie ihn eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit.

Migräneattacken

Zu wenig Schlaf, keine Zeit um regelmäßig zu essen, Alkohol, Erschöpfung: im Alltag und bei der Arbeit kommt vieles zusammen, was Migräneanfälle auslösen kann.

Gegen Migräne kann jedoch bereits ein Fußbad helfen. Schon 40 Grad heißes Wasser mit etwas Lavendelöl darin kann Ihnen helfen. Baden Sie Ihre Füße für etwa 20 Minuten in dem Fußbad. Während der letzten zehn Minuten legen Sie ein Coldpack auf Stirn und Nacken. Dies normalisiert den Tonus ihrer Gefäße.

Triptane gibt es mittlerweile auch als Nasenspray rezeptfrei in der Apotheke. Die Wirkstoffgruppe verengt die Gefäßwände der Gehirnarterien und wirkt Entzündungsprozessen entgegen. Auch dies hilft gegen Migräne.

Wir wünschen einen gesunden Start ins neue Jahr 2017!

Foto: Fotolia, 23219245, Doreen Salcher

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