Samsung Gravity Smart: Android-Smartphone mit Samsungs TouchWiz Oberfläche

Wir leben in Zeiten, in denen es nur noch darauf anzukommen scheint, den schnellsten Prozessor mit den meisten Kernen, das größte Display mit den schönsten Farben und besten Kontrast, sowie mindestens eine Kamera zu verbauen, die entweder 3D-Aufnahme ermöglicht oder im Besitz von einer gigantischen oder auch „Mega“-Anzahl an Megapixeln ist, so dass der Vergleich zu einem Handy auf Steroiden nicht schwer fällt. Sich dann noch maximal zwischen Apples iOS oder Googles Android zu entscheiden, ist fast schon das heutige Sinnbild eines guten Smartphones geworden. Samsung bildet da keine Ausnahme mit seinem Erfolgsmodell, dem Samsung Galaxy S2 oder Galaxy Ace, vielleicht auch demnächst dem Samsung Galaxy R. Ihr seht, der Markt müsste mehr als gesättigt sein, doch eben das stimmt nicht und ist ein Irrglaube, der von uns Mobile Computing Geeks immer wieder, verblendet von grandios technischen Datenblättern, falsch interpretiert wird. Nicht jeder will das schönste, schnellste oder beste Handy, manch einem geht es um den Preis und dem reicht eine abgespeckte Version, denn auch einfache Modelle reichen für die gängigsten Aufgaben, wie Anrufe, Mail oder Kalender, vollkommen aus. Mit großen Umwegen führt uns das zu solch einem Handy, welches kein Galaxy ist, aber dennoch von Samsung kommt.

Die multifunktionale Einfachheit des Samsung Gravity Smart

Das Gravity Smart ist in seiner Größe klein geraten. Mit 3,2 Zoll Bildschirmgröße ist das Display nur marginal größer, als das meines Samsung Wave (erste Generation) und wenn mich an dem Display eines aufgeregt hat, dann, dass es öfter ruhig etwas größer sein darf, andererseits sind meine Finger auch nicht die Kleinsten. Ich sehe hier ein ideales Gerät für Kinder, zudem gibt es für die Social Media Kids von heute noch ein Slider-Keyboard mit vollwertiger Tastatur. Ideal für Facebook oder neuerdings auch Google Plus.

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Aber kommen wir nochmal zurück zum Display. Das löst mit 480 x 320 Pixeln nicht sonderlich hoch auf, das liegt dann aber auch daran, dass Android Froyo, statt Android Gingerbread auf dem Gerät zur Anwendung kommt. Beim Einfallswinkel ist es zudem typisch für ein LCD-Panel, dass es nicht sonderlich hohe Winkel beim Blick auf das Display zulässt, aber definitiv zu den besseren Displays gehört. Qualitative Abzüge sind hingegen bei den Farben spürbar, für den Durchschnittsanwender dennoch weniger von Bedeutung. In der Verarbeitung fällt auf, dass ein ziemlich großer Schlitz zwischen Keyboard und dem Rest des Smartphones vorhanden ist, ein echter Dreckmagnet, der aber zum Glück beim Aufschieben des Keyboards keinen dauerhaften Schaden hinterlassen kann. Das Plastikgehäuse ist ansonsten gut verarbeitet.

Samsung TouchWiz Oberfläche und mitgeliefertes Zubehör

Auch im Samsung Gravity Smart kommt die angepasste Android-Oberfläche der Koreaner zur Anwendung. TouchWiz unterstützt unter anderem die beliebte SWYPE-Funktion, bei der ihr Texte mit dem Touchscreen-Keyboard ohne Absetzen des Fingers schreiben könnt.

Im Lieferumfang findet ihr neben dem Samsung Gravity Smart und den üblichen Dingen wie Handbuch, Mikro-USB-Adapter mit Ladegerät und Garantie, auch noch eine 2GB microSD-Speicherkarte vor, da das Gravity Smart über keinen größeren internen Speicher verfügt.

Insgesamt ein Gerät, das alle Belange abdeckt und keineswegs als billig verarbeitet zu betiteln sei. Wer Kinder hat, die einem mit dem Wunsch nach dem ersten Handy auf die Nerven gehen oder für jene, die einfach nur ein Handy mit Grundfunktionen möchten und weniger am App Store und der Masse an Spielen und anderem unnützen Zeugs interessiert sind, könnte im Samsung Gravity Smart der ideale Begleiter gefunden werden, der mit unter 100 Euro so manche Konkurrenz, hier fällt mir das T-Mobile Sidekick ein, im Regen stehen lässt.

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