Samsung Chromebox: Nettop mit Google Chrome OS

Wer dachte, dass mit den beiden Chromebooks von Samsung und Acer bereits alles gesagt wäre, der wird enttäuscht. Der große Plan der Weltbeherrschung von Google braucht mehr als nur zwei poplige Notebooks. Perfekt ist der Umstand, dass die verbaute Netbook-Hardware ideal für Set- oder Nettop Boxen sind. Da Samsung mit seinen Samsung Series 5 Chromebook bereits gute Arbeit geleistet hat, präsentieren sie gleich noch deren passende Samsung Chromebox.

Das Mysterium der Samsung Chromebox

Es ist schon erstaunlich wie Google es geschafft hat, auf der I/O Developer Konferenz ein Gerät vorzustellen, ohne dabei konkrete Daten preiszugeben. Der Nettop kann vertikal (mit Standfuß) und horizontal aufgestellt werden. Hardwaretechnisch hat sich Google ebenfalls in totales Schweigen gehüllt. Geht man aber davon aus, was in den Chromebooks verbaut wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier um den gleichen Intel Atom N570 1,66 GHz Dual Core Prozessor handelt. Vorne prangt der Power-Knopf, eine Status-LED und der SD-Kartenleser. Wie das Hinterteil aussieht, ist reine Spekulation, dürfte aber mit diversen USB, HDMI und vielleicht auch noch einen VGA-Anschluss versehen sein. Die Kombination aus Klavierlack-Schwarz und Metall-Accessoire lassen eine ähnlich gute verbaute Art vermuten wie im Samsung Chromebook.

Warum die Geheimniskrämerei?

Statt eine Masse an neuen Produkten auf den Markt werfen zu lassen, möchte Google sehen, wie sich seine Chromebooks von Samsung und Acer auf den Markt schlagen, danach wird die Einführung der Samsung Chromebox und dem mitgelieferten Google Chrome OS vorbereitet. Als Zielgruppe strebt man dabei die Unternehmen an, die weg von den stromfressenden Windows-Rechnern zu stromsparenden Alternativen seitens google gelenkt werden sollen. Dazu präpariert Google für seinen Chrome Web Store derzeit eine Menge an vollwertigen Office-Produkten, die den Wechsel attraktiver machen sollen. Ein Angebot für Privatkunden ist auch möglich aber noch nicht bestätigt worden, insofern die Chromebooks einschlagen. Der Preis? Tja, hier müssen wir uns wohl noch solange gedulden, wie beim Erscheinungstermin.

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