Rote Currypaste selber machen: Rezept und Anleitung

Die asiatische Kochkultur ist anders als die westliche. Während hier bis zu zwei Stunden in der Küche gestanden wird, um ein leckeres Gericht zu servieren, geht in Asien alles zackig. Das liegt daran, dass nur Gemüse und Fleisch geschnitten wird, man brät es in einem Wok an und verfeinert es dann mit diversen zuvor zubereiteten Soßen oder Pasten.

Die wohl bekanntesten Gerichte aus asiatischer Küche sind chinesische Nudel-Gerichte und das Thai Curry; dieses lässt sich sehr einfach zubereiten. Dazu benötigt man die gelbe, grüne oder rote Currypaste. 

Hier erkläre ich Ihnen, wie sie die rote Currypaste ganz einfach zubereiten und daheim lagern können, um immer wieder ein schnelles Curry-Gericht zu zaubern.

Alle Zutaten finden sie in Asia-Läden und inzwischen auch in gut sortierten Supermärkten.

rote Currypaste: Die Zutatenliste

Zutaten für ein kleines Glas rote Currypaste

  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • 12 getrocknete rote Pfefferschoten (Chilis)
  • 2 Schalotten
  • 6 Knoblauchzehen
  • etwa 3cm Ingwer
 

  • 2 Stangen Zitronengras
  • 4 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 Bund frischer Koriander
  • Schale von einer Limette
  • Salz, Pfeffer

 

rote Currypaste: Die Zubereitung

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Das Zerkleinern der Zutaten

zuerst müssen SIe alle Zutaten kleinhacken. Den Ingwer und den Knoblauch noch schälen. Beim frischen Koriander darf die Wurzel gerne mitverwendet werden, sie gibt noch ein herrliches Aroma. 

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Anrösten und Mixen

Die Samen (Kroiandersamen und Kreuzkümmelsamen) in einer erhitzten Pfanne ohne Fett anrösten. Wenn sie aufgeplatzt sind, mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben und alles zu einer feinen sämigen Masse verrühren. Natrlich ist das auch mit dem Pürierer oder Zauberstab möglich.
Die rote Currypaste können Sie dann in ein Schraubglas füllen, das sie im Kühlschrank aufbewahren können. Innerhalb von zwei Wochen sollten Sie die Paste aufbrauchen. Wenn Sie wissen, dass Sie das nicht schaffen werden, geben sie lieber einen Teil in den Eiswürfelportionierer und frieren Sie ihn ein.

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Das Kochen mit der Paste

Kinderleicht lässt sich nun ein rotes Thai-Curry zubereiten!
Zu roter Currypaste passen Hähnchen, Schweinefleisch, Garnelen (oder auch Fisch allgemein), Zwiebeln, Ingwer, Kartoffeln und Süßkartoffeln, Karotte, Babymais und Spinat, aber probieren Sie ruhig noch weiteres Gemüse. Sicherlich finden Sie noch etwas nach ihrem Geschmack.
Mein liebstes Currygericht ist schnell zubereitet.

  • Als erstes setze ich den Basmati- oder Jasminreis zum Kochen auf. 
  • Anschließend schneide ich das Hähnchenfleisch (etwa 300g) in mundgerechte Stücke. Diese direkt in einen Topf oder eine tiefe Pfanne mit etwas Erdnussöl anbraten. Eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen kleingehackt hinzugeben und ich nehme zusätzlich noch etwa 3cm Ingwerwurzel, die ich nicht zu fein hacke. Wenn man auf ein Stückchen Ingwer beißt, finde ich es immer besonders spannend.
  • Wenn alles soweit angebraten ist, mit einer Dose Kokosmilch auffüllen und mit 1 EL Currypaste verrühren. 
  • In der Zwischenzeit dürfte auch der Reis fertig sein.
  • Alles auf einem Teller servieren und genießen! Guten Appetit!

Tipps und Hinweise

  • Solche schnellen Currygerichte eigenen sich wunderbar für einen harten Arbeitstag.
  • Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, schneiden Sie noch eine halbe Süßkartoffel in das Curry, aber das muss dann noch 15 Minuten köcheln, damit die Kartoffel gar wird – aber es lohnt sich!
  Zubereitungszeit: 15 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

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