Rome on dope

War der Club of Rome beim Tüfteln über all die aufrüttelnden Berichte etwa so zugekokst wie einst Prodigy beim Einspielen von The Fat of the Land?
Ist es am Ende gar so, dass Auto fahren besser fürs Klima ist als friedlich im Cafe zu sitzen, weißes Pulver zu schnupfen und ab und zu zu pupsen?
Und wenn das Zeug schon in der Luft ist, warum nutzt man nicht das Potential kokaingeschwängerter Luft? Keiner braucht sich mehr künstlich dopen! Einfach nur ein paar tiefe Züge nehmen und es gelingen die erstaunlichsten Sachen.
Man bedenke die Möglichkeiten!
Eine LSD-Wolke über Heiligendamm. Vielleicht fällt den Jungs und Mädels ja zur Abwechslung mal was Kreatives ein.
Und mehrere große Haschisch-Wolken nach Rostock bitte.
Peace, Jungs. Die Welt ist schön. Hier hast du einen Grashalm. Und gefakte Shows mit gefakten Spendernieren sind gar nicht so schlimm.
Obwohl, wenn ichs recht bedenke, eine Wolke mit anständig viel Bier zum Einatmen wäre mir dann doch lieber.
Allerdings befürchte ich, dass es sich am Ende doch wieder nur um Opium fürs Volk handelt.

7 Meinungen

  1. Unterschicht ist noch Untertrieben….es gibt noch eine .Unter-Unter-Unterschicht…..die Ossis…..die kommen noch nach den Türken und Polen…..Schichten und Klassen gab es schon immer auf der Erde….und wird es hoffentlich immer geben…

  2. Unsere schöne neue Klassengesellschaft, gerade erst vom Genossen Beck ausgerufen, hat ein Problem – ein Definitionsproblem.Nicht nur nach ökonomischer Kompetenz oder Bildungsniveau lässt sich die Menschheit kategorisieren, auch „wertkonservative“ Begriffe wie Loyalität, Wahrhaftigkeit oder gar Solidarität taugen zur Klassifizierung. Unangenehmerweise sind solche abstrakten Begriffe sehr ätherischer Natur. Nicht nur gilt es als äußerst unfein, sich selbst zu einer moralischen Elite zu deklarieren, sondern man/frau befindet sich auch in ständiger Gefahr das sensible Prädikat durch Fehlverhalten wieder zu verlieren. Da jeder gerne zu den „Guten“ gehören möchte, erfand beispielsweise der Schweizer Reformator Zwingli eine raffinierte Methode (korrigieren Sie mich bitte Herr Conrads, wenn ich hier irre.), um das angestrebte Gutmenschentum nicht mit der Prosperität seiner Gemeinde kollidieren zu lassen. Die Lösung des Dilemmas war einfach und ist es bis heute. Damals wurde konstatiert, dass Wohlstand ein Zeichen göttlicher Gnade sein muss, also verdienter Lohn für gottgefällige Lebensführung. Per Definition musste also ein reicher Mensch auch ein guter Mensch sein. Wäre also Sankt Martin so ein „Reformierter“ gewesen, hätte er seinen Mantel komplett behalten müssen und den frierenden Bettler seiner verdienten Buße überlassen.Ganz ähnlich wird auch heute argumentiert. Unsere Vulgäreliten sind ausschließlich durch ihre hervorragenden Charaktereigenschaften zunächst zu Bildung und mit deren Hilfe dann zum ökonomischen Erfolg gelangt.Wäre es im Glaubensblog nicht angemessen, zur Abwechslung mal von moralischer Qualität als Kriterium von Gesellschaftsschichtung zu schreiben?GrüßeCAF

  3. @ CAF…Abwechslung mal von moralischer Qualität als Kriterium von Gesellschaftsschichtung zu schreiben?…wäre es….nur ohne Moral hat das keinen Sinn

  4. Gustl Josefshammer

    I versteh den Beitrog net

  5. Danke für die schöne Märchenstunde.Wir haben einen schönes Beispiel für den Nachweis einer Sozialwissenschaftlichen Existenzberechtigung des Sozialarbeiters gelesen.Um uns jetzt der Realität zuzuwenden, lesen wir mal ein bißchen im STERN.Hier:http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=533666&nv=smlUnd dann hören wir mal auf mit der Sozialromantik und wenden uns dem Leben zu, ja? Also jetzt alle: „Alle müssen sich ein bißchen mehr anstrengen!“

  6. Die Unterschicht so ein schreckliches wort..das hört sich an also ob die leute eigentlich überhaupt nichts zu melden haben…. das denken die politika ja auch alle

  7. ‚Geh in Hartz IV und der Tag gehört Dir‘. Diese Art von Dummspruch müssen sich leider viele arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger immer wieder anhören. Leider wird die Schere zwischen arm und reich immer größer, der Teufel (pardon für denVulgärausdruck) scheißt ja doch immer auf den größten Haufen!
    Es werden ja auch keine Arbeitsplätze,sondern Menschen wegrationalisiert und durch Maschinen ersetzt – Gesundschrumpfen oder auch LeanManagement nennt sich das im Fachjargon.
    Rationalisiert die Menschheit sich letzendlich selber weg?

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.