Red Orchestra 2: Der Kampf um Stalingrad im Zweiten Weltkrieg

Der gute alte Zweite Weltkrieg. Kaum ein anderer historischer Krieg wurde so intensiv von Spieleherstellern ausgeschlachtet, wie dieser. Die Geschichte bietet die klassische Entwicklung des Bösen, das kurz davor ist zu gewinnen und nur unter verlustreichem Aufbäumen der Guten niedergerungen wurde. Der Wendepunkt des Krieges ist gleichzeitig Rahmenhandlung des zweiten Red Orchestra Teils, der uns nach Stalingrad versetzt.

Mehrspieler-Kämpfe und Red Orchestra 2

Wie schon im ersten Red Orchestra, wird der Nachfolger gänzlich auf Multiplayer-Maps gespielt werden. Kein Einzelspieler-Modus, wie man es von anderen Spielen kennt. Das liegt daran, dass die einstige Mod aus Valves Half-Life heraus als reiner Multiplayer-Shooter abgespalten und als Stand-Alone-Spiel weiterentwickelt wurde.

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Multiplayer-Modi sollen verschiedenste Varianten bereit halten. Vom Quick Play für das schnelle Spiel zwischendurch, bis hin zu simulationsartigen Feuergefechten mit ausdauernden Grabenkämpfen. Neu ist dabei der Hero-Mode. Mit Erhalt von Medaillen, Punkten und Rangaufstieg kann der Spieler den Heldenstatus erklimmen. Der Held ist im Spiel etwas besonderes, denn er kann seinen Mitspielern um sich herum Boni auf den Weg mitgeben und gleichzeitig Gegner einschüchtern. Natürlich bedeutet der Heldenstatus auch Zugang zu den richtig guten Waffen und Rüstungen, zudem soll er auch optisch auffallen.

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Stalingrad nochmal erleben

Es ist nicht die Grafik, die das Spiel charmant wirken lässt, sondern die Art, das gute alte Gewehr nach wenigen Schuss nachladen zu müssen und das dauerte damals noch etwas länger. Optisch keine Konkurrenz zu Call of Duty oder Battlefield, aber das will Tripwire Interactive auch gar nicht. Ihnen geht es mehr darum, den Krieg real zu veranschaulichen, was sich im recht schnellen Tod eines Spielers durch wenige Schüsse manifestiert.

Red Orchestra 2 soll in erster Linie über Online-Plattformen wie Steam an den Mann gebracht werden. Ein Offline-Vertrieb sei derzeit nicht primär geplant, aber über ausgewählte Händler verfügbar. Bei diesem Multiplayer-Spiel sollte man generell über eine gute Internetverbindung verfügen und somit würde der Onlinevertrieb durchaus Sinn machen. Der 30. August ist Stichtag und mit knapp 40 US-Dollar (demnach auch rund 40 Euro) etwas unterhalb der üblichen 50 Euro-Marke angesiedelt. Wer einfach nicht genug vom WW2-Szenario bekommen kann, der erhält mit Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad einen soliden Shooter, der allerdings ohne Einzelspieler-Kampagne auskommt. Mir gefiel schon der erste Teil, von daher wird Teil 2 auf die Wunschliste gesetzt. Ach ja, wer will, der kann gegen Bots auch offline trainieren, wobei „offline“ nicht das richtige Wort ist, denn Steam will gerne Online sein (der Offline Mode von Steam lässt das Spiel nicht starten).

Keine Meinungen

  1. Grundsätzlich muss ich sgane sehe ich diese Regeln auch so. Nur ist es heutztage nicht mehr alles ganz so eng wie es früher einmal war! Aber trotzdem sollte man auf gewisse Benimmregeln achten!

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