Ratzinger zum Nulltarif!

Die erste Enzyklika Benedikts XVI, ein Weltrundschreiben an alle Bischöfe, Priester und Gläubigen, ist bereits am 25. Januar erschienen, jetzt aber als Buch kostenlos im Weltbildverlag zu haben. Joseph Ratzinger skizziert darin sein Grundsatzprogramm als Papst. Er knüpft aber auch an seinen übergroßen Vorgänger Johannes Paul II an, dessen Freund und Vertrauter er gewesen ist.
 
Der Titel der Schrift ist Programm: Deus caritas est (Gott ist die Liebe). Es geht um Gottes Liebe zu den Menschen, um die Liebe zwischen Mann und Frau und um Nächstenliebe. Die Liebe sei die entscheidende Kraft im Ringen um eine gerechte und menschenwürdige Welt. Benedikt ist in seinen Ausführungen dogmatisch, bisweilen auch philosophisch und theoretisch, dabei aber gut verständlich und nicht leibfeindlich. Die körperliche Liebe wird nicht ausgeklammert, jedoch allein in das eheliche Bett verwiesen.
 
Man fragt sich allerdings, wie es sein kann, dass der Weltbildverlag das kleine Büchlein völlig kostenlos verschickt. Antwort: Der Weltbildverlag gehört der Katholischen Kirche. Die Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild sind 14 katholische deutsche Diözesen.
 
Wer also mal ein Stück Ratzinger zum Nulltarif lesen will, dem sei das kleine Büchlein empfohlen. Man kann ja nicht immer nur schimpfen, sondern sollte sich auch mal beschenken lassen – auch von der Kirche, auf die man sonst vielleicht manchmal mit kritischem Blick schaut.

6 Meinungen

  1. Haben Sie das gelesen!? Nix mehr mit umsonst! Der Papst hat inzwischen plötzlich sämtliche schriftlichen Ergüsse (welche denn sonst) unter copy right stellen lassen und hat manchen noch uninformierten Zitierern haushohe Rechnungen zuschicken lassen für die Verwendung seines geistigen Eigentums. Das kommt mir vor als wäre man auf einem legalen Parkplatz gestanden und nach dem Einkaufen steht da plötzlich ein „Parken verboten“-Schild neben dem Auto und es hängt ein fetter Strafzettel unter dem Scheibenwischer. Pech gehabt. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. So kanns gehen.

  2. Da hab‘ ich aber glück gehabt, dass ich als verheirateter Protestant noch eins abbekommen hab‘. Und da der Mann ja mal Professor war, wird er sich sicher auch freuen, wenn man sein Zeug fleißig zitiert – natürlich mit Fußnote.F.C.

  3. Das hört sich schön an. Ich wünsche euch viel Glück dabei. Bin gespannt auf eure Beiträge. Ich habe meinen Mann selbst über das Internet kennengelernt. Kann bestimmt auch dazu beitragen.

  4. na da bin ich aber auch mal gespannt, kompetent scheint ihr ja schonmal zu sein. Dann krieg ich vielleicht auch raus warum es mit meinem letzten online-flirt nicht geklappt hat:-)

  5. Das einzig wahre Liebesblog 🙂

  6. hört sich ja mal gut an, ich wünsche euch alles gute bei eurem vorhaben…

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