Randale am 1. Mai in Hamburg

Am Herrentag geht es normalerweise äußerst friedlich zu, aber in diesem Jahr ist alles anders – es ist 1. Mai. In Hamburg protestierten rund 7.000 Menschen gegen einen NPD-Aufmarsch, an dem rund 1.000 Menschen teilnahmen. Im Stadtteil Barmbek eskalierte dann die Lage und Rechte sowie Linke bewarfen sich gegenseitig mit Steine, zündeten Müllcontainer an und zündeten Knallkörper.

Die Polizei musste einschreiten und ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. Schon in Nacht war es zu vereinzelten Zusammenstößen gekommen. Anscheinend haben sich die Krawallstandorte innerhalb der Republik verlagert, denn aus Berlin wurde der ruhigste 1.Mai seit zehn Jahren vermeldet.

2 Meinungen

  1. Ich verstehe nicht warum die 1. Mai Demonstrationen immer derart eskalieren müssen. Besonders in der Sternschanze geht es teilweise zu wie auf dem Schlachtfeld. Ich hatte dieses Jahr mal wieder den Eindruck das über die Hälfte der teilnehmenden Demonstranten nicht protestierten weil sie etwas verändern wollten sondern weil sie den totalen Nervenkitzel suchten.

  2. Über die Hälfte würde ich nun einmal pauschal nicht unterschreiben. Aber das es zu sog. Tourismus bei den Schanzenspielen kommt, ist kaum von der Hand zu weisen.
    Das ist sehr schade, weil seit vielen Jahren der unkommerzielle Flohmarkt dort stattfindet und es immer wieder im Chaos endet. Was ich aber auch beobachtet habe ist das die Provikation nicht immer nur von Seiten der Besucher ausgeht.

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